Neues aus der Forschung

Horizon 2020: Unterstützung für die SMART-ER Forschungs- und Innovationsaktivitäten der ECIU-Universität

Die ECIU-Universität erhält 2 Millionen Euro aus dem Programm Horizon 2020. Diese Unterstützung wird es der ECIU-Universität ermöglichen, den Forschungs- und Innovationsauftrag zu stärken und das SMART-ER zu gründen: das ECIU-Hochschulforschungsinstitut für SMART-European Regions.Die neue Horizont-2020-Finanzierung für das SMART-ER-Forschungsinstitut wird es den Mitgliedern der ECIU-Universität ermöglichen, komplexe gesellschaftliche Herausforderungen laut der Zielsetzung für eine nachhaltige Entwicklung Nummer 11 der Vereinten Nationen gemeinsam anzugehen: "Städte und menschliche Siedlungen integrativ, sicher, widerstandsfähig und nachhaltig machen" (SDG11).Das SMART-ER-Forschungsinstitut der ECIU-Universität wird die Forschung entwerfen, entwickeln und umsetzen; es wird die aktuellen und zukünftigen Herausforderungen der SDG11, die von der ECIU-Universität im Rahmen des von Erasmus+ finanzierten Projekts identifiziert wurden, bewerten und Lösungen dafür liefern. Die Aktivitäten werden durch die Zusammenführung der wissenschaftlichen und Managementforschungskapazitäten von 12 …

(30. Juli 2020)
TU-Professor Wolfgang Kersten.

Für eine nachhaltige und digitale Logistik: Studie unter wissenschaftlicher Leitung der TU Hamburg identifiziert Trends und Strategien

Die digitale Transformation in der Logistik erfordert einen konsequenteren Einsatz neuer Technologien und ein Gespür für aktuelle Trends. Das ergaben die Ergebnisse der Studie zu Trends und Strategien in Logistik und Supply Chain Management, die für die Bundesvereinigung Logistik (BVL) unter der wissenschaftlichen Leitung von Professor Wolfgang Kersten von der Technischen Universität Hamburg erarbeitet wurde. Dabei lag der Fokus der Studie auf den Themen digitale Transformation, Data Analytics und Nachhaltigkeit. Rund 300 Expertinnen und Experten sowie Entscheidungsträger aus dem Wirtschaftsbereich Logistik wurden im Zeitraum zwischen dem 5. Februar und dem 11. März für die Studie befragt. Ziel der Erhebung ist es, Orientierung zu aktuellen und zukunftsweisenden Themen der Logistik zu geben und Hilfestellungen zur Positionsbestimmung im eigenen Unternehmen zu leisten.

(24. Juli 2020)
Der smart sync-Prototyp im Einsatz am UKE.

Herzfehler im Mutterleib feststellen: Forscher der TU Hamburg und des UKE produzieren innovative Ultraschallgeräte

Das Herz eines ungeborenen Kindes in hochauflösender Qualität darstellen – das ermöglicht die innovative Technologie von Sven-Thomas Antoni, Doktorand am Institut für Medizintechnische und Intelligente Systeme der Technischen Universität Hamburg und Dr. Fabian Kording, Wissenschaftler in der Klinik und Poliklinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie und Nuklearmedizin des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE). In dem Startup northh medical GmbH haben sie das Ultraschallgerät „smart sync“ entwickelt, um mithilfe von Kernspintomographie Herzfehler von ungeborenen Kindern bereits im Mutterleib feststellen zu können. Ein Teilprojekt ihrer Forschung am UKE wurde über die Förderlinie des Forschungszentrums Medizintechnik Hamburg (FMTHH) finanziert. Die Kernspintomographie, auch Magnetresonanztomographie (MRT) genannt, wird in der Medizin vor allem dafür genutzt, Organe sichtbar darzustellen.

(21. Juli 2020)
TU-Wissenschaftler Sascha Diedler.

Wissenschaftler der TU Hamburg unterstützen Abfallwirtschaft von Elektro- und Elektronikaltgeräten in Nicaragua und Brasilien

Sascha Diedler ist wissenschaftlicher Mitarbeiter der Arbeitsgruppe „Sustainable Resource and Waste Management“ an der TU Hamburg. Als Experte für Abfallressourcenwirtschaft ist er davon überzeugt, dass die Herausforderungen des weltweiten Müllvorkommens nur länderübergreifend gelöst werden können. Deswegen ist der Wissenschaftler Teil des internationalen Projekts LaWEEEda (Latin American-European network on waste electrical and electronic equipment research, development and analyses). Ziel ist es die Lehrinhalte an Hochschulen in Brasilien und Nicaragua im Bereich der Abfallwirtschaft moderner und qualitativ hochwertiger zu gestalten. Jährlich fallen weltweit etwa 53 Millionen Tonnen Elektronikschrott an. Das entspricht im Durchschnitt etwa 7,3 Kilogramm pro Person im Jahr 2019.

(06. Juli 2020)
Wissenschaftler des Instituts für Produktionsmanagement und -technik der Technischen Universität Hamburg und Partner.

Flugzeug-Fertigung fehlerfrei und schnell: TUHH-Wissenschaftler entwickeln digitalisierte Flugzeugmontage

Wissenschaftler des Instituts für Produktionsmanagement und -technik (IPMT) der Technischen Universität Hamburg (TUHH) präsentieren das Projekt SmartADU2020 auf der Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung (ILA), die erstmals im digitalen Format unter dem Motto „ILA goes Digital“ stattfindet. SmartADU2020 demonstriert, wie sich mithilfe von Digitalisierung, Ultraschallortung, mechatronischen Maschinen und Werkzeugtechnik die Flugzeugmontage optimieren lässt, wodurch die Qualität gesteigert und die Produktion beschleunigt wird. SmartADU2020 wurde im Luftfahrtforschungsprogramm des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) mit insgesamt 1,5 Mio. Euro gefördert und wird im ILA Future Lab des BMWi als eines von fünf Förderprojekten vorgestellt. Schneller und effizienter: Im gesamten Flugzeug werden für die Verbindung von Bauteilen Nietbohrungen benötigt, da Nieten in der Flugzeugmontage als primäre Verbindungstechnologie genutzt wird.

(10. Juni 2020)
V.l.n.r.: Die TU-Forscher Fabian Steinmetz und Peter Oppermann.

Die TU Hamburg im digitalen Semester: Per Livestream programmieren

Am 20. April startete das digitale Sommersemester an der Technischen Universität Hamburg (TUHH). Täglich werden bis zu 170 Lehrveranstaltungen aller Studienfächer online angeboten. Damit alle Vorlesungen, Seminare und Übungen für die rund 8.000 Studierenden der TU Hamburg im digitalen Semester reibungslos stattfinden können, wurden innovative und kreative Lösungen für die Online-Lehre entwickelt. So auch im TU-Institut smartPORT. Dort können die Studierenden ab sofort in der Übung „Software for Embedded Systems“ per Livestream das Programmieren lernen. Aus der Ferne die eigene Software testen Sogenannte Embedded Systems sind überall im täglichen Leben zu finden. So lässt sich mit ihnen beispielsweise der Airbag im Auto oder der Kaffeevollautomat steuern. Um diese eingebetteten Systeme besser zu verstehen, können die Studierenden in einer praktischen Übung ihre selbstgeschriebene Software auf einen kleinen Mini-Apparat mit Knöpfen, Display, Motor sowie Licht- und Temperatursensoren aufspielen und testen.

(28. Mai 2020)
Die Plattform-Installation in der Simulation.

Eine Insel zum Selberbauen: TU-Forscher gestalten Plattforminsel für Windenergie, Logistik, Wohnraum und Aquafarming

Das Institut für Fluiddynamik und Schiffstheorie der Technischen Universität Hamburg (TUHH) ist Teil des Projekts Space@Sea und forscht an der Entwicklung von schwimmenden Plattform-Inseln für eine erweiterte Nutzung des Meerraums. Ziel ist es, die Plattformen umweltfreundlich und innovativ für Energieerzeugung, Aquafarming, Wohnraum und Logistik zu nutzen. Space@Sea wird von dem internationalen EU-Förderprogramm für Forschung und Innovation Horizon 2020 mit 7,63 Millionen Euro unterstützt. Eine Insel zur Selbstmontage: Die Idee hinter Space@Sea ist eine schwimmende Insel, die kosteneffizient und mit geringen ökologischen Auswirkungen für beispielsweise Windenergie und Logistik genutzt werden kann. Die Insel besteht dabei aus mehreren Plattform-Modulen, die je nach Bedarf flexibel installiert werden können.

(04. Mai 2020)
Jährlich werden bis zu 12 Millionen Tonnen Plastik im Meer entsorgt. Dem wollen Wissenschaftler*innen der TUHH entgegenwirken.

Plastik? Wenn, dann nachhaltig! TU-Forscher∗innen untersuchen die Nachhaltigkeit von Bioplastik

Die Arbeitsgruppe für Sustainable Resource and Waste Management unter der Leitung von Vizepräsidentin Lehre Kerstin Kuchta der Technischen Universität Hamburg (TUHH), ist Teil des interdisziplinären Projekts BIO-PLASTICS EUROPE und untersucht die Entwicklung von nachhaltigen Strategien und Lösungen für die Etablierung biologischer Kunststoffprodukte. Ziel ist es, eine nachhaltige Alternative zu herkömmlichem Plastik zu schaffen. BIOPLASTICS EUROPE wird seit Oktober 2019 von dem internationalen Forschungs- und Innovationsprojekt Horizon 2020 mit rund 8,4 Millionen Euro gefördert. Jährlich werden bis zu 12 Millionen Tonnen Plastik im Meer entsorgt und so finden sich pro Quadratkilometer Wasser inzwischen mehr als 18.000 Plastikteile in den Ozeanen. Um diesen Auswirkungen auf Natur und Umwelt entgegenzuwirken, versuchen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des interdisziplinären Projekts BIO-PLASTICS EUROPE die Chancen von Bioplastik als nachhaltige Alternative zu herkömmlichem Plastik zu erforschen.

(16. April 2020)

Widerspiegeln, wer wir sind: Die neue visual identity der ECIU University

Die ECIU Universität ist ein Bündnis vieler Interessenvertreter: 12 Partnerinstitutionen, zahlreichen gesellschaftlichen Akteuren und unterschiedlichen Zielgruppen. Um eine kohärente Marke aufzubauen, wurde eine akkurate, starke, wertebasierte visuelle Identität für die ECIU University geschaffen. Hier ist ein Blick auf die neue Identität und ihren kreativen Prozess.In der Welt der Informationsüberflutung hat die Markenbildung zunehmend an Bedeutung gewonnen. Da die Bedeutung der Markenbildung wächst, betrifft sie verschiedene Ebenen und Sektoren der Gesellschaft: Unternehmen, Universitäten und Länder. Darüber hinaus überbrückt das Branding nicht nur die Verbindung nach außen, sondern auch nach innen, insbesondere durch interne Kommunikation und Mitarbeiterengagement. Daher geht es bei einer Marke nicht nur um die Pflege des "guten Aussehens", sie ist zu einem wichtigen "Rückgrat" aller organisatorischen Aktivitäten …

(09. April 2020)
Hauptgebäude der TU Hamburg.

Understanding the Influence of Coherent Flow Vortices on Surface Ship Maneuvering

Professor Moustafa Abdel-Maksoud of the Hamburg University of Technology in Germany provides details of this ONR Global funded project, which aims to understand the influence of coherent flow vortices on ship maneuvering. Optimizing surface ship performance has been a goal of navies for millennia. Improving performance makes ships more efficient to run, less costly to operate, and most importantly, safer. When a ship is moving through the water, vortices are created which interact with the boundary layer, the propulsion system, with other vortices, and hence influence the entire ship performance. Thanks to research funded by the Office of Naval Research Global (ONR Global), a group of scientists at the Hamburg University of Technology (TUHH) are tackling this problem. The group, led by Professor Moustafa Abdel-Maksoud, is analyzing vortices generated behind fixed and moving blunt bodies.

(08. April 2020)