Neues aus der Forschung

Abbildung 1: a) Ein Surfer auf der Wasserwelle (

TUHH-Wissenschaftler erforschen Surfendes Licht

Die meisten von uns sind beeindruckt wenn wir Surfer beobachteten, die anmutig mit einer Meereswelle gleiten. Wir normalen Schwimmer haben am Strand meist ein nur kurzes überwältigendes Erlebnis, wenn eine Welle über uns rollt. Dagegen haben talentierte Surfer die Fähigkeit entwickelt, auf einem Wellenhang zu verbleiben und ihre Geschwindigkeit beizubehalten. Ein Surfer am Hang einer Wasserwelle kann der Welle kontinuierlich Energie entziehen und diese zum Antrieb nutzen (Abb. 1a). Die entnommene Energie wird durch die Arbeit gegen die Wasserreibung verbraucht. Dafür müssen Surfer die Richtung ihrer Geschwindigkeit genau einstellen. Eine ähnliche Situation tritt auf, wenn ein Lichtpuls in einem Material mit einer sich bewegenden Brechungsindexfront in Wechselwirkung tritt, wie in Fig. 1b gezeigt. In diesem Fall muss keine Reibung überwunden werden und die entnommene Energie wird stattdessen verwendet, um die Farbe (Frequenz) des Lichts zu ändern. Erfahrene Surfer können ihre Geschwindigkeitsrichtung so ausgleichen, dass sie sich seitlich zur Welle bewegen, aber den Wellenhang nicht verlassen.

(17. September 2019)
Professor im Audimax I an der TUHH.

11 Tenure-Track-Professuren und 1,3 Millionen Euro für den wissenschaftlichen Nachwuchs der TUHH

Die Technische Universität Hamburg (TUHH) erhält im Rahmen des Tenure-Track-Programms von Bund und Ländern jährlich 1,3 Millionen Euro für die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Damit werden an der TUHH 11 Tenure-Track-Professuren geschaffen, um die Forschung auf den Gebieten Digitalisierung, Informatik, Internationalisierung und Innovation zu stärken und das Wachstum der TUHH voranzutreiben. Tenure-Track-Professuren ebnen jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern den Weg zur Professur und dauerhafte Etablierung in der Wissenschaft. Deutschlandweit unterstützt das Bund-Länder-Programm in der zweiten Bewilligungsrunde 532 Tenure-Track-Professuren an 57 Universitäten. Gegenwärtig forschen und lehren 88 Professorinnen und Professoren an der TUHH. Zusätzlich gibt es fünf Juniorprofessuren, davon eine mit einem Tenure-Track-Modell. „Unser langfristiges Ziel ist es bis zu 20 Prozent aller Professorinnen und Professoren der TUHH über das Tenure-Track-Programm auf eine Vollprofessur zu berufen“, sagt TUHH-Präsident Ed Brinksma.

(12. September 2019)
CERN Spring Campus an der TUHH.

CERN Spring Campus 2019 an der TUHH

Vom 16. bis zum 19. September 2019 findet an der Technischen Universität Hamburg (TUHH) der CERN Spring Campus statt. Expertinnen und Experten des weltweit größten Forschungszentrums auf dem Gebiet der Teilchenphysik CERN treffen hier auf ca. 100 Studierende, um den wissenschaftlichen, technologischen sowie kulturellen Austausch zu fördern. Seit seiner Gründung 2014 findet der CERN Spring Campus jährlich in Europa statt. Kernthema ist die Informationstechnologie. Gemeinsam für mehr Know-how: Neugier, Enthusiasmus und Zusammenarbeit sind die Voraussetzung, um Zukunft aktiv zu gestalten. In englischsprachigen Vorlesungen und Veranstaltungen vermittelt der CERN Spring Campus Bachelor- und Masterstudierenden Einblicke in neueste Technologien und Branchentrends der IT sowie in das Arbeiten beim CERN. Gemeinsam mit Spezialistinnen und Spezialisten des CERN werden Themen wie Computing, IT-Sicherheit, Künstliche Intelligenz, Wissenschaft und Gesellschaft diskutiert. Für die erfolgreiche Teilnahme am CERN Spring Campus wird ein Zertifikat mit Angabe des ECTS-Workloads vergeben.

(11. September 2019)
TUHH-Hauptgebäude.

Kooperation SMI, TUHH und UKE: Entwicklung von Sensor-Tumorimplantat gestartet

Die Silicon Microstructures, Inc (SMI), die Technische Universität Hamburg (TUHH) und das Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) haben einen Kooperationsvertrag unterzeichnet. Ziel ist die Zusammenarbeit auf dem Gebiet drahtloser Sensor-Tumorimplantate. Hiermit kann unter anderem die Wirksamkeit einer Chemotherapie bei Krebserkrankungen maßgeblich optimiert werden. Ein erster Haupteinsatzzweck soll die direkte drahtlose Druck- und Temperaturmessung im Tumor sein. Dafür ist geplant, einen sehr kleinen Sensor direkt in das Tumorgewebe zu implantieren. Dieses elektronische Implantat-System unterstützt den behandelnden Arzt dabei, die Therapie effektiv auf veränderte Druckzustände und Temperaturen im Tumor abzustimmen. Grundlage dafür sind unter anderen aktuelle Studien des Instituts für experimentelle Medizin des UKE. Bislang kann die Effektivität einer Chemotherapie nur durch bildgebende Verfahren, hauptsächlich Computertomografie, festgestellt werden.

(15. August 2019)
Hamburg Innovation Port

TUHH wächst - Technische Universität Hamburg bezieht Räume im Hamburg Innovation Port

Der Senat hat beschlossen, dass die Technische Universität Hamburg (TUHH) ab Oktober 2019 in den derzeit noch im Ausbau befindlichen ersten Bauabschnitt HIP ONE des Hamburg Innovation Port (HIP) ziehen soll. Der Mietvertrag für insgesamt 4.000 der 6.000 Quadratmeter Nutzungsfläche gilt zunächst für 20 Jahre. Die Anmietung ist Teil des Wachstumskonzepts der TUHH, das im vergangenen Jahr vom Hamburger Senat verabschiedet worden war. Der Senatsbeschluss gilt vorbehaltlich der Befassung durch die Bürgerschaft. Katharina Fegebank, Senatorin für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung: „Der Hamburg Innovation Port ist als künftige Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Wirtschaft in der Hansestadt ein idealer Standort für die TUHH – gerade hinsichtlich der Wachstumsziele in Forschung und Wissenstransfer. Hier entsteht ein lebendiger, innovativer und kreativer Ort, von dessen Impulsen und Synergien nicht nur der Süderelberaum, sondern die gesamte Metropolregion Hamburg profitieren wird.

(31. Juli 2019)
v. l. n. r. Prof. Dr.-Ing. Gerhard Schmitz, Technische Universität Hamburg (TUHH), Michael Prinz, Geschäftsführer Hamburg Energie GmbH, Andreas Feicht, Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, Peter Tschentscher, Erster Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg und Markus Tacke, CEO Siemens Gamesa Renewable Energy.

Weltpremiere: Siemens Gamesa nimmt neuartigen elektrothermischen Energiespeicher in Betrieb

Innovative Speichertechnologie als Schlüssel für die nächste Stufe der Energiewende Neu eröffnete Versuchsanlage in Hamburg-Altenwerder kann 130 MWh Energie bis zu einer Woche speichern – Ziel ist Speicherkapazität im Gigawattstunden-Bereich (GWh) Elektrothermisches Energiespeichersystem wird in einem nächsten Schritt zur GWh-Kapazität entwickelt. Siemens Gamesa Renewable Energy (SGRE) hat heute in einer Weltpremiere seinen elektrothermischen Energiespeicher (ETES) in Betrieb genommen. Im Rahmen der feierlichen Eröffnung würdigten Staatssekretär Andreas Feicht und Hamburgs Erster Bürgermeister Peter Tschentscher gemeinsam mit Siemens Gamesa CEO Markus Tacke und den Projektpartnern Hamburg Energie GmbH und Technische Universität Hamburg (TUHH) die Erreichung dieses Meilensteines. Die neuartige Speichertechnologie ermöglicht es, große Mengen Energie kostengünstig zu speichern und so Stromerzeugung und Stromnutzung zu entkoppeln.

(12. Juni 2019)
Grafik: TUHH

Hochschulranking: TUHH gehört zu Global Top 25 Performers

Die Technische Universität Hamburg (TUHH) überzeugt erneut beim globalen Hochschulvergleich U-Multirank: Dies zeigen die veröffentlichten Ergebnisse, bei denen mehr als 1600 Hochschulen und Universitäten aus 95 Ländern in unterschiedlichen Bereichen von A wie „sehr gut“ bis E wie „schwach“ bewertet werden. Demnach schneidet die TUHH in 26 Kategorien sehr gut oder gut ab. U-Multirank misst jährlich verschiedene Qualitätsmerkmale einer Hochschule, von Studium und Lehre über Forschung, Wissenstransfer und Internationalität bis hin zu regionalem Engagement Die TUHH hat Top-Werte in der internationalen Ausrichtung von Masterprogrammen. Im Fach Mechanical Engineering in der Verfahrenstechnik gehört die TUHH in der Kategorie Internationale Ausrichtung zu den Gobal Top 25-Universitäten. Hier wird vor allem der Anteil internationaler Studierender mit 99 Prozent ein Schlüsselindikator für den Bereich Internationalität. Zudem überzeugte in der Kategorie Forschung die hohe Anzahle gemeinsamer Publikationen mit internationalen Partnern.

(04. Juni 2019)
Logo: Blue Engineering

Blue Engineering der TUHH ist „Hochschulperle“

Der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft hat Blue Engineering die Hochschulperle Future Skills für April 2019 verliehen. Die Jury würdigt damit hochschulübergreifend das Konzept der Arbeitsgruppen Blue Engineering. An der Technischen Universität Hamburg (TUHH) besteht die Gruppe Blue Engineering seit 2010 und vermittelt in Seminaren Aspekte sozialer und ökologischer Verantwortung von Ingenieurinnen und Ingenieuren. Aus der Jury-Begründung:„Das Seminar ‚Blue Engineering‘ ermöglicht Studierenden neben dem Erwerb von Fachwissen einen Blick über den Tellerrand. Sensibilität für die eigene ökologische und soziale Verantwortung zu entwickeln, gehört zu den wichtigsten Kompetenzen der Zukunft. Besonders überzeugt hat uns der intensive Fokus auf die Studierenden und die Interdisziplinarität des Projekts, das technische und gesellschaftliche Fragen gekonnt miteinander verbindet." Die Blue Engineering-Arbeitsgemeinschaft der TUHH hat sich zur Aufgabe gemacht, den Gedanken von verantwortlichem Handeln gegenüber Umwelt und Gesellschaft in den Ingenieuralltag zu tragen.

(15. Mai 2019)
Dipl.-Ing. Christian Möller nimmt den Preis vom SAE-President 2019 Paul Mascarenas entgegen.

Wissenschaftler der TUHH mit Wright Brothers Medal ausgezeichnet

Die Wissenschaftler Dr.-Ing. Jörg Wollnack und Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Hintze des Instituts für Produktionsmanagement und –technik (IPMT) der Technischen Universität Hamburg (TUHH) erhielten von der weltweit führenden Vereinigung für Ingenieure und Ingenieurinnen aus dem Mobilitätssektor (SAE) die Wright Brothers Medal. Mit dem Preis werden herausragende wissenschaftliche Veröffentlichungen prämiert, die sich mit der Konzeption und der Umsetzung von Luftfahr- oder Raumfahrzeugen beschäftigen. Neben einer Bronzemedaille und einem Zertifikat erhalten die Gewinner ein Preisgeld in Höhe von 300 US-Dollar. Um Großbauteile für die Luftfahrt noch präziser fräsen zu können kombinieren die TUHH-Wissenschaftler in ihrer Veröffentlichung die Bewegungsachsen eines Industrieroboters mit direkten Messsystemen und externen Lasertrackern. Auf diese Weise können robotische Zerspannungsanlagen bei der Herstellung von Großbauteilen eingesetzt werden.

(10. Mai 2019)
Professor Dr.-Ing. Thomas Klassen, Institut für Werkstoffforschung am Helmholtz-Zentrum Geesthacht.

TUHH-Ringvorlesung Wasserstoff am 8. Mai: - Potenziale von Metallhydriden - Speicherung und Komprimierung von Wasserstoff

Wasserstoff - Hocheffizient und umweltfreundlich: Die Ringvorlesung zum Thema "Wasserstoff" an der Technischen Universität Hamburg (TUHH) beleuchtet in Vorträgen unterschiedliche Anwendungsfelder von Wasserstoff. Am 8. Mai hält Referent Professor Dr.-Ing. Thomas Klassen, Institut für Werkstoffforschung am Helmholtz-Zentrum Geesthacht, einen Vortrag zu "Potenziale von Metallhydriden - Speicherung und Komprimierung von Wasserstoff".Die Ringvorlesung findet wöchentlich bis zum 10. Juli 2019, jeweils mittwochs, 17.00 bis 18.00 Uhr, statt. Wasserstoff ist ein idealer Energieträger für eine zukünftige und nachhaltige Energie­wirtschaft. Um Wasserstoff effizient herstellen und speichern zu können bedarf es allerdings neuer Funktionswerkstoffe sowie geeigneter Verfahren und Module. Eine Möglichkeit besteht beispielsweise darin Sonnenlicht aus Solarzellen direkt zur Generierung von Wasserstoff aus Wasser zu nutzen.

(07. Mai 2019)