Neues aus der Forschung

Logo: TUHH/Institut für Geotechnik und Baubetrieb

Internationaler Workshop „Numerical Methods in Geotechnics 2017” an der TUHH – Computersimulation trifft Praxis

Die Technische Universität Hamburg (TUHH) lädt am 27. und 28. September 2017 zum internationalen Workshop „Numerical Methods in Geotechnics 2017“. Erwartet werden mehr als 50 Expertinnen und Experten aus Forschung und Praxis aus mehr als 14 Ländern. Ausgerichtet wird der Workshop vom TUHH-Institut für Geotechnik und Baubetrieb in Kooperation mit dem Arbeitskreis Numerik in der Geotechnik der Deutschen Gesellschaft für Geotechnik (DGGT) und der Bundesanstalt für Wasserbau (BAW). Im Mittelpunkt der rund 30 Vorträge stehen aktuelle Themen Numerischer Methoden in der Geotechnik wie Computersimulationen. Eine Teilnahme an dem alle zwei Jahre an der TUHH stattfindenden Workshop ist für TUHH-Studierende kostenlos. Numerische Simulation in der Geotechnik wird immer wichtiger. Die vielfältigen Ansätze zur Modellierung des Bodens erfordern komplexere Methoden.

(23. Mai 2017)
Das Nanohybrid-Team am Institut für Thermische Verfahrenstechnik: (li) Ralf Henneberg, Victor Baudron, Raman Subrahmanyam, Uta Paulsen, Irina Smirnova, Imke Meissner, Thomas Weselmann, Pavel Gurikov.

Aerogele – Die leichtesten Feststoffe der Welt: Internationales EU-Projekttreffen NanoHybrids an der TUHH

Internationales Treffen für Leichtgewichte: Am 15. und 16. Mai steht das EU-Forschungsprojekt „NanoHybrids – New generation of nanoporous organic and hybrid aerogels for industrial applications: from the lab to pilot scale production“ und damit der Werkstoff Aerogel im Mittelpunkt an der Technischen Universität Hamburg (TUHH). Das Projekt wird federführend koordiniert vomTUHH-Institut für Thermische Verfahrenstechnik unter der Institutsleiterin Professorin Irina Smirnova.Weitere zwölf Partner wie die BASF Polyurethanes GmbH, die Dräger Safety AG & Co. KGaA, Nestlé sowie das German Aerospace Center (DLR Köln) sind an diesem Projekt beteiligt. Nach dem Kick-off im November 2015 sind erste Erfolge zu verzeichnen und die zweite Projektphase beginnt. Entwickelt wurden anwendungsorientierte, neue Methoden zur Herstellung organischer und hybrider Aerogel-Partikel. Zudem konnten bereits erste Mengen organischer Aerogele für die Anwendung im Lebensmittelbereich produziert werden.

(15. Mai 2017)

TUHH-Institut für Flugzeug-Systemtechnik feiert 25-jähriges Bestehen

Am 4. Mai 2017 feiert das Institut für Flugzeug-Systemtechnik der Technischen Universität Hamburg (TUHH) sein 25-jähriges Bestehen mit einem Symposium. Erwartet werden rund 60 Gäste aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik im Technologiezentrum Hamburg-Finkenwerder. Geburtstag mit fachlichem Know-how: Auf die Gäste warten zur 25-Jahr-Feier nach einer Begrüßung durch den heutigen Institutsleiter Professor Frank Thielecke und Grußworte von Vertreterinnen und Vertretern der Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation, Airbus, Lufthansa Technik, Liebherr und Diehl aktuelle Fachvorträge von den wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Im Anschluss können die Gäste die Labore des Technologiezentrums besichtigen und die zahlreichen Forschungsprojekte Revue passieren lassen. „Das vor 25 Jahren eingerichtete Institut für Flugzeug-Systemtechnik gehört heute zu den führenden Luftfahrtforschungseinrichtungen in Deutschland und ist Teil des Hamburger Spitzenclusters "Neues Fliegen".

(03. Mai 2017)
Die TUHH soll wachsen: TUHH-Präsident Garabed Antranikian, Dr. Andreas Dressel, Vorsitzender der SPD-Bürgerschaftsfraktion und Dr. Anjes Tjarks, Vorsitzender der Grünen Bürgerschaftsfraktion.

Weichen bei der TUHH auf Wachstum gestellt

Die Regierungsfraktionen von SPD und Grünen unterstützen mit einem Antrag für die Bürgerschaftssitzung Ende Mai die Technische Universität Hamburg (TUHH) in ihrem Wachstumskurs. Neben neuen zukunftsorientierten Schwerpunkten, die das sehr gute Renommee der Hochschule weiter erhöhen, sollen insbesondere auch Kooperationen mit anderen Hochschulen und wissenschaftlichen Einrichtungen ausgebaut werden. Der Wissenschaftsrat, der die Bundesregierung und die Bundesländerregierungen in Fragen der Entwicklung der Hochschulen, der Wissenschaft und der Forschung berät, hatte 2016 die positive Entwicklung der TUHH festgehalten und einen strategischen Ausbau empfohlen. Dazu Andreas Dressel, Vorsitzender der SPD-Bürgerschaftsfraktion: „Wissenschaft und Forschung sind von überragender Bedeutung für die dynamische Entwicklung und Lebensqualität in unserer Stadt. Dabei ist der Transfer von Forschungsergebnissen in die Wirtschaft Motor des sehr guten Innovationsklimas in Hamburg und somit Treiber auch des wirtschaftlichen Wachstums. Die TUHH leistet hier als Institution an den entscheidenden Schnittstellen ausgezeichnete Arbeit, die wir sehr gerne weiter unterstützen und befördern wollen.“ Dazu Anjes …

(27. April 2017)

TUHH und DLR feiern 10 Jahre Institution Lufttransportsysteme

Am 25.4.2017 feiert die Forschungseinrichtung Lufttransportsysteme des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR) an der Technischen Universität Hamburg ihr 10-jähriges Bestehen mit einem Festakt. Daran schließt sich das 4. Symposium „Luftverkehr der Zukunft“ unter dem Titel „Perspektiven des Lufttransportsystems in Deutschland“ an, das gemeinsam mit der Führungsakademie der Bundeswehr ausgerichtet wird. Beide Institutionen sind in Kooperation von DLR und TUHH am 2. Mai 2007 gegründet worden und verfügen heute über eine weltweit einzigartige Forschungskompetenz. Ziel der Zusammenarbeit ist es, die Forschung zur Gesamtsystemfähigkeit in beiden Organisationen zu bündeln. Gemeinsam haben sie 2008 das Spitzencluster „Neues Fliegen für Hamburg“ gewonnen und mit dem DLR-Institut für Physik der Atmosphäre die Einflüsse des Luftverkehrs auf das Klima erforscht. Mit neuen Methoden zur Zusammenarbeit sind beide Institutionen Vorreiter in der Digitalisierung der Flugzeugentwicklung.

(24. April 2017)

Wasserstofftag an der TUHH – Expertengespräche und Probefahrten am 26. April 2017

Wasserstoff gilt als grüner Energieträger der Zukunft. Was damit heute bereits möglich ist, welche Trends sich auf dem Gebiet national und international abzeichnen und welche Potenziale in der Technologie stecken – all das ist Inhalt des Wasserstofftages an der Technischen Universität Hamburg (TUHH). Bei diesem 10. H2-Event des internationalen Industrieverbundes IPHE (International Partnership for Hydrogen and Fuel Cells in the Economy) wird ein Überblick über die Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie gegeben. „Für viele ist Wasserstofftechnologie noch Zukunftsmusik“, sagt Professor Martin Kaltschmitt, Leiter des gastgebenden TUHH-Instituts für Umwelttechnik und Energiewirtschaft. „Am Wasserstofftag können sich Studierende und Interessierte über den aktuellen Wissensstand und die Perspektiven dieser spannenden und zukunftsträchtigen Technologie informieren, internationale Experten treffen und gleichzeitig live …

(21. April 2017)
Hochwasser in Pati.

Die Katastrophe als Antrieb: TUHH-Experten spüren lokale Erfinder mit Lösungen zur Hochwasser-Hilfe auf

Eine Krankenversicherung, die mit Müll bezahlt wird, ein Gras, das Hänge stabilisiert, ein DIY-Starkregenmelder und ein Monopoly zu Müllfragen – dies sind vier von zahlreichen lokalen Erfindungen zur Stärkung der Widerstandsfähigkeit gegen Hochwasser, die Wissenschaftler der Technischen Universität Hamburg (TUHH) im Auftrag der Internationalen Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmond-Gesellschaften (IFRC) im ländlichen Indonesien ausfindig gemacht haben. Dabei haben sie eine vornehmlich im Unternehmenskontext verankerte Vorgehensweise zur Identifizierung von Innovationen – die sogenannte Lead-User-Methode – erstmals im humanitären Sektor angewandt. Hochwasser ist die Umweltkatastrophe Nummer eins Hochwasser sind längst kein Jahrhundertereignis mehr. Tatsächlich betreffen Überschwemmungen nach UN-Angaben weltweit mehr Menschen als jede andere Umweltkatastrophe – über 85 Millionen allein im vergangenen Jahrzehnt.

(11. April 2017)
Prof. Frank Thielecke (r.) und Dr. Martin Halle (2. v. l.) vom TUHH-Institut für Flugzeug-Systemtechnik mit den brasilianischen Gaststudenten Davi Herculano und Henrique Ressel Flores. Prof. Rubens Alfonso (Mitte) war 2007 der erste Austauschstudent zwischen dem ITA und der TUHH.

Gelebter Wissenstransfer: Zehn Jahre Hochschulpartnerschaft zwischen Hamburg und Brasilien

Der erste Kontakt zwischen Hamburg und São José dos Camposo, zwischen der Technischen Universität Hamburg (TUHH) und dem Instituto Tecnológico de Aeronáutica (ITA) Brasilien, geht ins Jahr 2007 zurück. Zehn Jahre und einen akademischen Kooperationsvertrag später haben die Beteiligten dies- und jenseits des Atlantiks den angestrebten Austausch längst etabliert und das Programm mit viel Engagement und interessanten Begegnungen gefüllt. Angefangen hat die Geschichte wie so viele erfolgreiche Projekte: durch einen persönlichen Kontakt. Prof. Frank Thielecke, Leiter des TUHH-Instituts für Flugzeug-Systemtechnik, und Prof. Karl Heinz Kienitz vom ITA kennen sich seit vielen Jahren. 2007 sprachen Sie erstmals konkret über eine Zusammenarbeit ihrer Institute. Und als TUHH-Präsident Prof. Garabed Antranikian im Jahr 2013 während einer Delegationsreise des Hamburger Senats nach Brasilien das formale Rahmendokument zur Kooperation zwischen TUHH und ITA unterzeichnete, arbeiteten beide Institute bereits intensiv zusammen, ein DAAD Förderantrag war bereits vorbereitet.

(05. April 2017)

Hochschulranking 2017: Bestnoten für TUHH im weltweiten Vergleich

Die Technische Universität Hamburg (TUHH) überzeugt auch in der vierten Beurteilungsrunde des globalen Hochschulvergleichs U-Multirank. Dies zeigen die veröffentlichten Ergebnisse, bei denen knapp 1500 Hochschulen und Universitäten aus 99 Ländern in unterschiedlichen Bereichen von A wie „sehr gut“ bis E wie „schwach“ bewertet werden. Demnach schneidet die TUHH in 20 Kategorien sehr gut oder gut ab. Das U-Multirank misst jährlich verschiedene Qualitätsmerkmale einer Hochschule, von Studium und Lehre über Forschung, Wissenstransfer und Internationalität bis hin zu regionalem Engagement. „Das U-Multirank berechnet aber keine Ranglisten mit einzelnen Plätzen“, sagt Andreas Techen, Referent für Akademisches Controlling an der TUHH: „Hier geht es vielmehr darum, anhand unterschiedlichster Faktoren einzelne Hochschulen oder auch einzelne Fächer miteinander vergleichen zu können. Nutzer können also anhand persönlicher Präferenzen und Prioritäten ihr eigenes Ranking erstellen, was gerade für Studieninteressierte eine sehr interessante Orientierungshilfe …

(30. März 2017)
Conference on Maritime Energy - Decommissioning of Offshore Geotechnical Structures.

TUHH lädt zur „Conference on Maritime Energy 2017“

Durch den Boom des Offshore-Energiesektors ist die Anzahl der Industrieanlagen auf dem Meer stark gestiegen. Im Mittelpunkt steht dabei der Aufbau dieser Plattformen. Doch welche Möglichkeiten gibt es, die Anlagen nach Gebrauch umweltfreundlich abzubauen? Können sie in den natürlichen Lebenszyklus integriert werden? Wie lassen sich ökologische und ökonomische Interessen vereinbaren? An der Technischen Universität Hamburg (TUHH) widmen sich auf der „Conference on Maritime Energy 2017“ (COME) mehr als 150 Expertinnen und Experten aus Industrie und Wissenschaft weltweit diesen Fragen. Die COME findet am 28. und 29. März 2017 das zweite Mal an der TUHH statt und richtet sich neben Fachleuten auch an die Öffentlichkeit. Eingeladen sind prominente Gäste: Katharina Fegebank, Zweite Hamburger Bürgermeisterin, eröffnet die Konferenz mit einem Vortrag zur Situation der Maritimen Wirtschaft in Hamburg. Alistair Hope, Project Director bei Shell, berichtet in einer Keynote über den Rückbau der Öl-Plattform „Brent Spar“.

(27. März 2017)