Neues aus der Forschung

Der Energieforschungsverbund Hamburg (EFH) geht erfolgreich in die nächste Runde - Bündelung wissenschaftlicher Kompetenz trägt zur Umstellung auf eine nachhaltige Energieversorgung bei

Die Auswirkungen des Klimawandels und der Umbau der Energieversorgung sind zentrale gesellschaftliche Herausforderungen. Der Anfang 2013 mit Unterstützung des Senats der Freien und Hansestadt Hamburg aufgebaute Energieforschungsverbund Hamburg (EFH) begleitet diesen Prozess wissenschaftlich, disziplinübergreifend und praxisnah. Er bündelt die Kompetenzen von fünf Hamburger Hochschulen und leistet dadurch einen wichtigen Beitrag dazu, Hamburg weiter als Energie- Forschungsstandort mit überregionaler Ausstrahlung zu etablieren. Die gute Zusammenarbeit des Verbundes wird nun in einer weiteren Förderperiode fortgesetzt. Katharina Fegebank, Senatorin für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung: „Ich freue mich sehr, dass der Energieforschungsverbund Hamburg seine erfolgreiche Arbeit fortsetzt.

(17. Januar 2017)

TUHH: Großes Hamburg-Themenspecial Schiff und Meer

Das Meer bedeckt rund 65 Prozent unseres Planeten. Es ist nicht nur Lebensraum für unzählige Arten von Tieren und Pflanzen, es ist auch die Welt der Schifffahrt, ist Transportweg und Nahrungsquelle und fordert so stetige Anpassung der Technologien, um die empfindlichen Ökosysteme nicht zu gefährden. Mit diesen Themen beschäftigt sich hoch­quali­fizierte Spitzenforschung in der Metropolregion Hamburg. In der Hansestadt Hamburg, am größten Hafen Deutschlands, der nach Rotterdam und Antwerpen auch europaweit vorne liegt, haben sich mehrere große und kleine Werften angesiedelt. Kombiniert mit dem ingenieurswissenschaftlichen Fachwissen der Technischen Universität Hamburg (TUHH) sind dies ideale Voraussetzungen für den TUHH-Forschungsschwerpunkt „Maritime Systeme“: Unter dem Dach „Schiffbau und maritime Systemtechnik” werden Fragen rund um den sicheren Bau und Betrieb von Schiffen, wirtschaftlicheren Produktionsverfahren und effizienteren Systemen an Bord untersucht.

(16. Januar 2017)

TUHH erhält 1,75 Millionen aus Landesforschungsförderung

Spitzenforschung in Hamburg: Die Technische Universität Hamburg (TUHH) wird im Rahmen der Landesforschungsförderung mit 1,75 Millionen Euro für das Projekt „Neue Reaktortechnologien für chemische und biochemische Syntheseverfahren“ gefördert. Das Projekt gehört damit zu den elf Spitzenforschungsvorhaben, die von der Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung unterstützt werden. Die Landesforschungsförderung will staatliche Hamburger Hochschulen und ihre Kooperationspartner in ihren gesellschaftsrelevanten Forschungsschwerpunkten stärken und sie für den internationalen Wettbewerb fit machen. Jedes Projekt erhält eine Förderung von maximal 1,75 Mio. Euro. Das Gesamtfördervolumen beträgt 17,3 Mio. Euro bei einer Laufzeit von 3,5 Jahren. Im Rahmen des Projekts „Neue Reaktortechnologien für chemische und biochemische Syntheseverfahren“ arbeiten Wissenschaftler der TUHH, der Universität Hamburg, des Deutsches Elektronen-Synchrotron (DESY) und des Helmholtz-Zentrum …

(13. Dezember 2016)
Der Hexapod

"Großes Lob für das Erreichte“: DFG bewertet Umsetzung und Nutzung des Projekts Hexapod an der TUHH

Einmalig, interdisziplinär, international: Einer Ausschreibung der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) folgend erhielt die Technische Universität Hamburg (TUHH) im Jahr 2009 die Mittel für Entwicklung und Bau eines Großgeräts zur „produktnahen Prüfung von Leichtbauentwicklungen“. Zwei Jahre später wurden mit dem sogenannten Hexapod bereits erste Ergebnisse produziert – ein Fakt, der die DFG schon damals beeindruckte. Nun wurde der Abschlussbericht der TUHH begutachtet und ausnehmend positiv von der DFG bewertet. Dies sind die wichtigsten Kommentare: DFG: „Die Prüfeinrichtung hat schon bei der Antragsstellung durch ihre Einmaligkeit überzeugt“ Der Hexapod ist ein selbstkreierter Prüfstand mit sechs hydraulischen Zylindern und einer Höhe von rund drei Metern, der Kräfte von bis zu 500 Kilonewton aufbringen kann. Das entspricht einem Gewicht von etwa 51 Tonnen – oder 51 Kleinwagen.

(30. November 2016)
Conference on Maritime Energy - Decommissioning of Offshore Geotechnical Structures.

TUHH lädt zur „Conference on Maritime Energy 2017“

Durch den Boom des Offshore-Energiesektors ist die Anzahl der Industrieanlagen auf dem Meer stark gestiegen. Im Mittelpunkt steht dabei der Aufbau dieser Plattformen. Doch welche Möglichkeiten gibt es, die Anlagen nach Gebrauch umweltfreundlich abzubauen? Können sie in den natürlichen Lebenszyklus integriert werden? Wie lassen sich ökologische und ökonomische Interessen vereinbaren? An der Technischen Universität Hamburg (TUHH) widmen sich auf der „Conference on Maritime Energy 2017“ (COME) mehr als 150 Expertinnen und Experten aus Industrie und Wissenschaft weltweit diesen Fragen. Die COME findet am 28. und 29. März 2017 das zweite Mal an der TUHH statt und richtet sich neben Fachleuten auch an die Öffentlichkeit. Eingeladen sind prominente Gäste: Katharina Fegebank, Zweite Hamburger Bürgermeisterin, eröffnet die Konferenz mit einem Vortrag zur Situation der Maritimen Wirtschaft in Hamburg. Alistair Hope, Project Director bei Shell, berichtet in einer Keynote über den Rückbau der Öl-Plattform „Brent Spar“.

(24. November 2016)

Fliegt, Early Birds, fliegt: Erste TUHH-Projekte der Hamburg Open Online University starten durch

Wie gestaltet sich das Lernen der Zukunft? Wie sehen Wissensvermittlung und Wissenserwerb in einer digitalen Welt aus? Im Jahr 2015 wurden Hamburger Hochschulen aufgerufen, sich genau diesen Fragen zu widmen und mit ihren Antworten in Form von innovativen Lernprojekten an der Hamburg Open Online University (HOOU) teilzuhaben. Nun starten die ersten Early Birds, wie sie in der HOOU genannt werden. Diese vier Projekte der Technischen Universität Hamburg (TUHH) möchten auf technisch wie inhaltlich ganz unterschiedliche Weise verschiedenste Zielgruppen zum Mitmachen animieren: Das Projekt MikiE – Mikroben im Einsatz – vom TUHH-Institut für Technische Mikrobiologie befasst sich mit mikroskopisch kleinen Lebenwesen und ihren molekularen Werkzeugen, die in vielen biotechnologischen Bereichen eingesetzt werden. Diese winzigen Mikroben können die extremsten Lebensräume besiedeln.

(17. November 2016)
MIT Medial Lab

TUHH kooperiert mit MIT Media Lab

Das Institut für Technische Bildung und Hochschuldidaktik der Technischen Universität Hamburg (TUHH) arbeitet mit dem MIT Media Laboratory (Media Lab) des Massachusetts Institute of Technology (MIT) in den USA zusammen. Ziel dieser neuen Kooperation ist es, neue Lehr- und Lernformen im Internet zu entwickeln. Das MIT Media Laboratory ist eine Fakultät des Massachusetts Institute of Technology. Das Media Lab gilt als eine weltweit führende Einrichtung bei der Erforschung Technologie gestützter Lehre und neuer Kommunikationsformen. „Wir sind sehr froh mit führenden Experten für moderne Lehre zusammenzuarbeiten. Die Kooperation zeigt uns, dass wir mit unseren Lehr- und Lernszenarien auf dem richtigen Weg sind“, sagt Professor Sönke Knutzen, Vizepräsident Lehre und Leiter des TUHH-Instituts für Technische Bildung und Hochschuldidaktik. Im Fokus der Kooperation steht die Entwicklung neuer, interdisziplinärer Formen des Lernens mittels Internet. Hierbei werden die Möglichkeiten der Didaktik mit den Potenzialen des Internets verknüpft, um so neue kollaborative Lehr- und Lernformate entstehen lassen.

(10. November 2016)

Ranking der WirtschaftsWoche 2016: TUHH-Studium Internationales Wirtschaftsingenieurwesen zählt zu den besten Deutschlands

Die Technische Universität Hamburg (TUHH) belegt im WirtschaftsWoche-Ranking 2016 mit dem Master-Studiengang „Internationales Wirtschaftsingenieurwesen“ im Bereich „Wirtschaftsingenieurwesen“ unter allen deutschen Universitäten den fünften Platz. Damit konnte sich der Studiengang im Vergleich zu den Vorjahren noch einmal verbessern und gehört zu den besten in Deutschland. An Deutschlands Universitäten gibt esüber 63 Studienprogramme für Wirtschaftsingenieure. Die WirtschaftsWoche befragte Personalverantwortliche von Unternehmen, welche Universitäten und Fachhochschulen die Studierenden am besten für ihre Anforderungen ausbilden. Im Masterstudiengang „Internationales Wirtschaftsingenieurwesen“ erwerben Studierende sowohl fachliche Kompetenzen in ingenieurswissenschaftlichen und wirtschaftswissenschaftlichen Bereichen als auch persönliche Kompetenzen, wie beispielsweise Teamfähigkeit und Führungskompetenz.

(01. November 2016)
Infografik: Siemens

TUHH entwickelt neuartigen Speicher für Windenergie

Technik mit großen Potenzial: Die Technische Universität Hamburg (TUHH) forscht derzeit gemeinsam mit Siemens und dem Energieversorger Hamburg Energie an einer Speicherlösung, die künftig Maßstäbe bei der Wirtschaftlichkeit setzen soll. Überschüssige Windenergie lagert dabei in Wärme umgewandelt in einer Steinschüttung, die mit einem Isoliermantel geschützt ist. Bei Bedarf wandelt eine Dampfturbine die gespeicherte Energie zurück in Strom. Gefördert wird das Projekt vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie. „Wir gehen davon aus, dass diese Speichertechnologie deutlich geringere Kosten als andere Technologien zur Speicherung elektrischer Energie verursacht“, sagt Michael von der Heyde, Doktorand am TUHH-Institut für Technische Thermodynamik. „Der im Forschungsprojekt untersuchte Speicher kann die Integration von Energie aus Windkraft- und Solaranlagen in das elektrische Energiesystem voranbringen. Damit leistet das Projekt einen Beitrag zum Gelingen der Energiewende.“ In Zusammenarbeit mit Siemens soll herausgefunden werden, wie das Laden und Entladen des Speichers besonders effizient gestaltet werden kann.

(27. Oktober 2016)
Logo: Erasmus+

Mit der TUHH: Drei internationale Hochschulkooperationen durch Erasmus+ gefördert

Die Technische Universität Hamburg (TUHH) war mit drei Anträgen für Förderungen im Rahmen der EU-Bildungsprogramms Erasmus+ erfolgreich: In sogenannten Kapazitätsaufbauprojekten unterstützen dabei europäische Hochschulen durch gemeinsame Projekte Hochschulen in über 150 EU-Partnerländern bei der Lehrplanreform, der Modernisierung der Verwaltung sowie bei der Stärkung der Verbindung zwischen Hochschulen und Gesellschaft. Von 736 Projektanträgen wurden 147 für eine Förderung ausgewählt. Deutsche Hochschulen koordinieren zehn dieser Projekte, darunter die TUHH, deren Institut für Logistik und Unternehmensführung für das Projekt MILETUS als Hauptkoordinator verantwortlich zeichnet. Dies sind die ausgewählten Kapazitätsaufbauprojekte mit TUHH-Beteiligung: MILETUS: Students Mobility Capacity Building in Higher Education in Ukraine and Serbia Ziel dieses vom TUHH-Institut für Logistik und Unternehmensführung koordinierten Projekts ist der Kapazitätsaufbau im Bereich der Studentenmobilität an Universitäten in Serbien und der Ukraine, um die Arbeitsmarktfähigkeit der Absolventen und die Qualität der Forschung der Doktoranden zu erhöhen.

(21. Oktober 2016)