Neues aus der Forschung

v. l. n. r. Prof. Dr.-Ing. Gerhard Schmitz, Technische Universität Hamburg (TUHH), Michael Prinz, Geschäftsführer Hamburg Energie GmbH, Andreas Feicht, Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, Peter Tschentscher, Erster Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg und Markus Tacke, CEO Siemens Gamesa Renewable Energy.

Weltpremiere: Siemens Gamesa nimmt neuartigen elektrothermischen Energiespeicher in Betrieb

Innovative Speichertechnologie als Schlüssel für die nächste Stufe der Energiewende Neu eröffnete Versuchsanlage in Hamburg-Altenwerder kann 130 MWh Energie bis zu einer Woche speichern – Ziel ist Speicherkapazität im Gigawattstunden-Bereich (GWh) Elektrothermisches Energiespeichersystem wird in einem nächsten Schritt zur GWh-Kapazität entwickelt. Siemens Gamesa Renewable Energy (SGRE) hat heute in einer Weltpremiere seinen elektrothermischen Energiespeicher (ETES) in Betrieb genommen. Im Rahmen der feierlichen Eröffnung würdigten Staatssekretär Andreas Feicht und Hamburgs Erster Bürgermeister Peter Tschentscher gemeinsam mit Siemens Gamesa CEO Markus Tacke und den Projektpartnern Hamburg Energie GmbH und Technische Universität Hamburg (TUHH) die Erreichung dieses Meilensteines. Die neuartige Speichertechnologie ermöglicht es, große Mengen Energie kostengünstig zu speichern und so Stromerzeugung und Stromnutzung zu entkoppeln.

(12. Juni 2019)
Grafik: TUHH

Hochschulranking: TUHH gehört zu Global Top 25 Performers

Die Technische Universität Hamburg (TUHH) überzeugt erneut beim globalen Hochschulvergleich U-Multirank: Dies zeigen die veröffentlichten Ergebnisse, bei denen mehr als 1600 Hochschulen und Universitäten aus 95 Ländern in unterschiedlichen Bereichen von A wie „sehr gut“ bis E wie „schwach“ bewertet werden. Demnach schneidet die TUHH in 26 Kategorien sehr gut oder gut ab. U-Multirank misst jährlich verschiedene Qualitätsmerkmale einer Hochschule, von Studium und Lehre über Forschung, Wissenstransfer und Internationalität bis hin zu regionalem Engagement Die TUHH hat Top-Werte in der internationalen Ausrichtung von Masterprogrammen. Im Fach Mechanical Engineering in der Verfahrenstechnik gehört die TUHH in der Kategorie Internationale Ausrichtung zu den Gobal Top 25-Universitäten. Hier wird vor allem der Anteil internationaler Studierender mit 99 Prozent ein Schlüsselindikator für den Bereich Internationalität. Zudem überzeugte in der Kategorie Forschung die hohe Anzahle gemeinsamer Publikationen mit internationalen Partnern.

(04. Juni 2019)
Logo: Blue Engineering

Blue Engineering der TUHH ist „Hochschulperle“

Der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft hat Blue Engineering die Hochschulperle Future Skills für April 2019 verliehen. Die Jury würdigt damit hochschulübergreifend das Konzept der Arbeitsgruppen Blue Engineering. An der Technischen Universität Hamburg (TUHH) besteht die Gruppe Blue Engineering seit 2010 und vermittelt in Seminaren Aspekte sozialer und ökologischer Verantwortung von Ingenieurinnen und Ingenieuren. Aus der Jury-Begründung:„Das Seminar ‚Blue Engineering‘ ermöglicht Studierenden neben dem Erwerb von Fachwissen einen Blick über den Tellerrand. Sensibilität für die eigene ökologische und soziale Verantwortung zu entwickeln, gehört zu den wichtigsten Kompetenzen der Zukunft. Besonders überzeugt hat uns der intensive Fokus auf die Studierenden und die Interdisziplinarität des Projekts, das technische und gesellschaftliche Fragen gekonnt miteinander verbindet." Die Blue Engineering-Arbeitsgemeinschaft der TUHH hat sich zur Aufgabe gemacht, den Gedanken von verantwortlichem Handeln gegenüber Umwelt und Gesellschaft in den Ingenieuralltag zu tragen.

(15. Mai 2019)
Dipl.-Ing. Christian Möller nimmt den Preis vom SAE-President 2019 Paul Mascarenas entgegen.

Wissenschaftler der TUHH mit Wright Brothers Medal ausgezeichnet

Die Wissenschaftler Dr.-Ing. Jörg Wollnack und Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Hintze des Instituts für Produktionsmanagement und –technik (IPMT) der Technischen Universität Hamburg (TUHH) erhielten von der weltweit führenden Vereinigung für Ingenieure und Ingenieurinnen aus dem Mobilitätssektor (SAE) die Wright Brothers Medal. Mit dem Preis werden herausragende wissenschaftliche Veröffentlichungen prämiert, die sich mit der Konzeption und der Umsetzung von Luftfahr- oder Raumfahrzeugen beschäftigen. Neben einer Bronzemedaille und einem Zertifikat erhalten die Gewinner ein Preisgeld in Höhe von 300 US-Dollar. Um Großbauteile für die Luftfahrt noch präziser fräsen zu können kombinieren die TUHH-Wissenschaftler in ihrer Veröffentlichung die Bewegungsachsen eines Industrieroboters mit direkten Messsystemen und externen Lasertrackern. Auf diese Weise können robotische Zerspannungsanlagen bei der Herstellung von Großbauteilen eingesetzt werden.

(10. Mai 2019)
Professor Dr.-Ing. Thomas Klassen, Institut für Werkstoffforschung am Helmholtz-Zentrum Geesthacht.

TUHH-Ringvorlesung Wasserstoff am 8. Mai: - Potenziale von Metallhydriden - Speicherung und Komprimierung von Wasserstoff

Wasserstoff - Hocheffizient und umweltfreundlich: Die Ringvorlesung zum Thema "Wasserstoff" an der Technischen Universität Hamburg (TUHH) beleuchtet in Vorträgen unterschiedliche Anwendungsfelder von Wasserstoff. Am 8. Mai hält Referent Professor Dr.-Ing. Thomas Klassen, Institut für Werkstoffforschung am Helmholtz-Zentrum Geesthacht, einen Vortrag zu "Potenziale von Metallhydriden - Speicherung und Komprimierung von Wasserstoff".Die Ringvorlesung findet wöchentlich bis zum 10. Juli 2019, jeweils mittwochs, 17.00 bis 18.00 Uhr, statt. Wasserstoff ist ein idealer Energieträger für eine zukünftige und nachhaltige Energie­wirtschaft. Um Wasserstoff effizient herstellen und speichern zu können bedarf es allerdings neuer Funktionswerkstoffe sowie geeigneter Verfahren und Module. Eine Möglichkeit besteht beispielsweise darin Sonnenlicht aus Solarzellen direkt zur Generierung von Wasserstoff aus Wasser zu nutzen.

(07. Mai 2019)
Prof. Dr. Tobias Knopp und Dr.-Ing. Matthias Gräser

Neues System warnt vor Schlaganfällen: TUHH und UKE entwickeln Bildgebungsgerät für die Schlaganfall-Intensivstation - Studie erscheint in Nature Communications

Mit 17 Millionen Fällen pro Jahr weltweit ist der Schlaganfall die zweithäufigste Todesursache. Die häufigste ist dabei eine Durchblutungsstörung im Gehirn. Daher ist die Bestimmung der Hirndurchblutung eine wichtige Aufgabe bei der Diagnose von Gefäßerkrankungen wie Verschlüssen und intrazerebralen Blutungen. Auch nach erfolgreicher Diagnose besteht ein hohes Risiko eines erneuten Schlaganfalls oder einer Nachblutung, so dass die Patienten in den Tagen nach der Behandlung eine intensive Betreuung benötigen. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Technischen Universität Hamburg (TUHH) und des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) haben ein neues, diagnostisches tomographisches Bildgebungssystem entwickelt, das den Zugang zu einer Gehirndurchblutung in kurzen Abständen ermöglicht und somit schnell auf einen möglichen Schlaganfall hinweist. Die Studie „Human-sized Magnetic Particle Imaging for Brain Applications“ erscheint am 26.

(26. April 2019)

Power to Liquid Anlage im industriellen Maßstab geplant - Industriekonsortium auf dem Weg zu grünem Kerosin

Ein Förderantrag zum Bau einer industriellen Demonstrationsanlage und gemeinsame Forschung – darauf haben sich heute namhafte Partner im Rahmen einer Absichtserklärung unter dem Titel GreenPower2Jet (GP2J) verständigt. Ziel des Projektes ist es, nach einem erfolgreichen Pre-Engineering, eine industrielle Power to Liquid-Anlage (PtL) zu bauen, die vor allem nachhaltige synthetische Kohlenwasserstoffe liefert, um grüne, klimaneutrale Flugkraftstoffe zu produzieren. Die Technische Universität Hamburg (TUHH), Airbus, BP mit BP Lingen und Air BP, das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt, Dow und Hoyer Logistik beteiligen sich damit an dem vom Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) ausgeschriebenen „Ideenwettbewerb Reallabore der Energiewende“. Der Verkehrssektor steht vor der großen Aufgabe, die Treibhausgasemissionen in den kommenden Jahren deutlich zu reduzieren, um so die Pariser Klimaziele zu erreichen.

(15. April 2019)
Prof. An-Ping Zeng

DFG fördert Schwerpunktprogramm Elektrobiotechnologie eBiotech mit TUHH

Das Forschungsprojekt „Bioelektrochemische und ingenieurwissenschaftliche Grundlagen zur Etablierung von Elektro-Biotechnologie für die Biosynthese (eBiotech)“ wird als eines von 14 neuen Schwerpunktprogrammen (SPP) der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) eingerichtet. Koordiniert wird das Konsortium-Projekt von Professor An-Ping Zeng, Leiter des TUHH-Institutes Bioprozess- und Biosystemtechnik der Technischen Universität Hamburg (TUHH). In den Schwerpunktprogrammen sollen wissenschaftliche Grundlagen besonders aktueller oder sich gerade bildender Forschungsgebiete interdisziplinär untersucht werden. Die DFG wählte 14 Verbünde aus 50 Initiativen aus, die für zunächst drei Jahre insgesamt rund 85 Millionen Euro erhalten. Start ist im Jahr 2020. Im Schwerpunktprogramm „Bioelektrochemische und ingenieurwissenschaftliche Grundlagen zur Etablierung von Elektro-Biotechnologie für die Biosynthese (eBiotech)“ steht die Biotechnologie im Mittelpunkt der Forschung.

(05. April 2019)

Abschluss des EU-Projekts „NanoHybrids“ - Präsentation der Projektergebnisse auf der PARTEC und der POWTECH in Nürnberg am 09. bis 11. April 2019

Dem europäischen Forschungsprojekt NanoHybrids ist es mit namhafter Industriebeteiligung gelungen, Produktionsverfahren für organische Aerogelpartikel weiterzuentwickeln und erstmals größere Mengen dieser neuartigen Materialien herzustellen. Das Konsortium aus Industrie und Wissenschaft erreicht damit einen wichtigen Schritt in Richtung industrieller Massenproduktion und Anwendung von partikulären Aerogelen. Die Ergebnisse und Produkte werden dem Fachpublikum auf der PARTEC und der POWTECH vom 9. bis 11. April 2019 vorgestellt. Unter der Leitung der Professorin Dr.-Ing. Irina Smirnova von der Technischen Universität Hamburg (TUHH) und der BASF als Industrial Lead wurde dreieinhalb Jahre intensiv an partikulären Aerogelmaterialien, deren Herstellungsprozessen und Prototypen für Anwendungstests in der Industrie gearbeitet.

(03. April 2019)
Unterzeichnung des Kooperationsvertrages: vl Prof. Kerstin Kuchta, TUHH-Präsident Ed Brinskma, Prof. Rüdiger Siechau und TUHH-Kanzler Klaus-Joachim Scheunert

TUHH und Stadtreinigung Hamburg verstärken Kooperation: Forschungsbereich Abfall als Ressource wird mit rund 1,5 Millionen gefördert

Die Technische Universität Hamburg (TUHH) und die Stadtreinigung Hamburg (SRH) führen ihre Kooperation im Forschungsbereich „Abfall als Ressource“ fort. Der Bereich ist am Institut für Umwelttechnik und Energiewirtschaft (IUE) der TUHH angesiedelt und wird für weitere fünf Jahre mit jährlich 230.000 Euro von der Stadtreinigung Hamburg unterstützt. Ziel der Kooperation ist es weiterhin, die Ausbildungskapazitäten im Bereich Green Technologies zu erhöhen, das Forschungs- und Entwicklungspotenzial für die Ressourcenwirtschaft weiter zu stärken, und eine praktische Umsetzung von Forschungsergebnissen zu erzielen. Umweltschutz, Energie und Abfall bilden im Kompetenzfeld Green Technologies der TUHH bereits einen Fokus. Die Schwerpunkte der bisherigen Forschungsarbeit unter der Leitung von TUHH-Professorin Kerstin Kuchta waren unter anderem …

(25. März 2019)