Neues aus der Forschung

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TUHH: Call for Papers für „6th international Workshop on Aircraft System Technologies“

Trends der Luftfahrtforschung stehen im Mittelpunkt des „6th International Workshop on Aircraft System Technologies“, kurz AST 2017, zu dem am 21. und 22. Februar 2017 rund 150 internationale Experten am Luftfahrtstandort Hamburg erwartet werden. Als Chairmen der sechsten Ausgabe des renommierten Forums fungieren Prof. Dr.-Ing. Otto von Estorff, Leiter des Instituts für Modellierung und Berechnung an der Technischen Universität Hamburg (TUHH) sowie Prof. Dr.-Ing. Frank Thielecke vom TUHH-Institut für Flugzeugsystemtechnik. „Der Workshop hat sich zu einer angesehenen Plattform für den Wissenstransfer in der Luftfahrt entwickelt und ist in der Branche eine feste Größe“, sagt von Estorff. Die Teilnehmer der Expertenrunde erhalten einen detaillierten Einblick in den System- und Komponentenstatus zahlreicher Gebiete der Luftfahrt. Aktuelle Einsatzfelder werden ebenso diskutiert wie zukünftige Forschungs- und Entwicklungsthemen.

(21. Juli 2016)
Philosoph, Publizist, Autor: Richard David Precht

Tag der Lehre an der TUHH: Vortrag von Richard David Precht zu Bildung im 21. Jahrhundert

Buzzword-Bingo, Lead-Learner, Tempo-Thesen: Am 29. Juni 2016 zeigt die Technische Universität Hamburg (TUHH) beim „Tag der Lehre“ innovative Lehrmethoden und wie diese in den Ingenieurwissenschaften eingesetzt werden. Stargast ist Philosoph und Bestsellerautor Richard David Precht. Er hält einen Vortrag „Bildung im 21. Jahrhundert“, in dem er sich mit den Herausforderungen der Bildungsgesellschaft beschäftigt, mit anschließender Podiumsdiskussion. Der Tag der Lehre an der TUHH bietet Studierenden, Mitarbeitern und Gästen ein Forum für Austausch, Diskussion und Vernetzung zu Fragestellungen guter Lehre und gelungenen Lernens. Organisiert wird der Tag der Lehre vom Zentrum für Lehre und Lernen (ZLL) und dem Allgemeinen Studierendenausschuss AStA der TUHH. Bye, bye Frontalbeschallung: Reguläre Lehrveranstaltungen verwandeln sich in offene Lernräume, in denen Dozenten neue, auch digitale Methoden einsetzen und sie gemeinsam mit ihren Studierenden erproben. „Unser Ziel ist es zu zeigen, wie zeitgemäßes Lehren und Lernen aussehen kann.

(27. Juni 2016)
Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Summerschool

Anwendungsnah, interaktiv, persönlich: Die Summer School 2016 des TUHH-Sonderforschungsbereichs 986

Fachkompetenz ganz anders vermitteln – mit diesem Ziel lud das Graduiertenkolleg des Sonderforschungsbereich SFB 986 „Maßgeschneiderte Multiskalige Materialsysteme – M3“ der Technischen Universität Hamburg (TUHH) vom 6. bis zum 10. Juni zur Summer School 2016. An fünf Tagen drehte sich im Theodor-Schwartz-Haus in Travemünde alles um Charakterisierungsmethoden für multiskalige Materialien. Ein vielseitiges Thema, das die Promovierenden und Post-Docs des Sonderforschungsbereichs selbst für die diesjährige Summer School gewählt haben. „Schließlich geht es in der Summer School auch darum, dass sich die Teilnehmenden zu Themen weiterbilden, die neben ihrem Fachgebiet für den Forschungsverbund wichtig sind“, sagt Ulrike Herzog, Koordinatorin des Graduiertenkollegs. Und das in verschiedenen Seminaren, anwendungsnah und interaktiv. Für Jefferson do Rosário liegen die Vorteile der Summer School auf der Hand: „Wir haben die Möglichkeit, renommierten Wissenschaftlern …

(13. Juni 2016)
Bildunterschrift: Links: Aufbau des geschichteten optischen Nanomaterials aus nur 20 Nanometer dicken Lagen des hochtemperaturbeständigen Wolframs und 100 Nanometer dicken Lagen aus ebenfalls hochtemperatur­festem Hafniumdioxid. Rechts: Die elektronenmikroskopische Aufnahme des opti­schen Nanomaterials zeigt die sehr hohe Präzision, mit der die Einzellagen erzeugt wurden. Zum Ver­gleich: Der Durchmesser eines menschlichen Haares ist fünftausendmal größer als die Dicke einer Wolframschicht. (

Hamburger Wissenschaftler entwickeln neuartige Nanomaterialien für die Umwandlung von Wärme in Strom

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Technischen Universität Hamburg (TUHH), des Helmholtz-Zentrum Geesthacht (HZG) in Kooperation mit der kanadischen University of Alberta haben ein neuartiges opti­sches Nanomaterial hergestellt, das es ermöglicht, Wärme direkt in Strahlung und danach mit hoher Effizienz in elektrische Energie umzuwandeln. Das neu entwi­ckelte Nanomaterial soll einen wichtigen Beitrag leisten, moderne Industriegesellschaf­ten auf ressourcenschonenden Energieeinsatz umzustellen. Publiziert wird die Arbeit am 6. Juni 2016 in „Nature Communications“, einer der weltweit wichtigsten Fachzeitschriften für fachübergreifende, wissenschaftliche Forschungsarbeiten. Wärmestrahlung direkt in elektrische Energie umzuwandeln, bezeichnet man als Thermophotovoltaik. Hierfür haben die Hamburger Wissenschaftler geschickt Nanoschichten aus den hochtemperaturfesten Materialien Wolfram und Hafniumdioxid kombiniert und daraus ein sogenanntes optisches Metamaterial aufgebaut.

(06. Juni 2016)
Vorstandsmitglieder des SFB 986: (v.l.) Prof. Jörg Weißmüller (Institut für Werkstoffphysik und Werkstofftechnologie, TUHH), Prof. Gerold Schneider (Sprecher, Institut für Keramische Hochleistungswerkstoffe, TUHH), Prof. Norbert Huber (Institut für Werkstoffforschung, HZG) und Prof. Manfred Eich (Institut für Optische und Elektronische Materialien, TUHH)

Exzellente Forschung: TUHH Sonderforschungsbereich Materialwissenschaft wird um weitere vier Jahre gefördert

Der Sonderforschungsbereich SFB 986 „Maßgeschneiderte Multiskalige Materialsysteme – M3“ wird für weitere vier Jahre von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert. Der SFB 986 ist eine Kooperation der Technischen Universität Hamburg (TUHH), des Helmholtz-Zentrum Geesthacht (HZG), der Universität Hamburg (UHH) und des Deutschen Elektronen-Synchrotrons (DESY). Das Gesamtvolumen der Förderung beträgt 13 Millionen Euro. Start der zweiten Förderphase ist der 1. Juli 2016. Rund 80 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler forschen seit 2012 in 22 Projekten an den Grundlagen für eine neue Gattung von Werkstoffen – den „maßgeschneiderten multiskaligen Materialsystemen“. Die Hamburger Kooperation bietet optimale Bedingungen für eine vernetzte Forschung von materialwissenschaftlichen Themen auf Spitzenniveau: So können die Forscherinnen und Forscher auf Expertise im Bereich der Synthese von Nanopartikeln (UHH) und Nanophotonik (TUHH), Mechanik kleiner Systeme …

(27. Mai 2016)

2. Hamburg Innovation Summit HHIS - Innovation und Technologie am 30.5.16

Unter der Schirmherrschaft von Bürgermeister Olaf Scholz und Wissenschaftssenatorin Katharina Fegebank // Made in Hamburg: Am 30. Mai findet im Zentrum für angewandte Luftfahrtforschung (ZAL) der zweite Hamburg Innovation Summit (HHIS) statt. Das Event ist eine Innovationsplattform für neue Technologien und bringt mehr als 800 hochkarätige Entrepreneure, Unternehmenslenker und Wissenschaftler zusammen. Im Rahmen des Summits werden auch die Hamburg Innovation Awards für innovative Unternehmen vergeben. „Der Hamburg Innovation Summit ist der neue Treffpunkt für zukunftsweisende Technologien und Innovationen und zur Vernetzung von Visionären, Gründern und Zukunftsgestaltern aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft. Ziel ist die Vermittlung und zielgerichtete Stärkung eines gemeinsamen Verständnisses der Leistungsfähigkeit Hamburgs im Bereich Technologie und Innovation“, so TUHH-Präsident Garabed Antranikian. Neben vielfältigen Fachvorträgen zu Virtual Reality in Spielen oder dem smarten Wohnen der Zukunft, gibt es Master …

(25. Mai 2016)
Dr. Christian Renner

Vernetzter Hafen: Neue Juniorprofessur „smartPORT“ am TUHH-Exzellenzkolleg von HPA unterstützt

Die Technische Universität Hamburg (TUHH) richtet zusammen mit der Hamburg Port Authority (HPA) eine neue Juniorprofessur am Exzellenzkolleg der TUHH ein. Mit Dr. Christian Renner konnte ein Nachwuchswissenschaftler gefunden werden, der die Brücke zwischen praktischer Anwendung im Hamburger Hafen und Wissenschaft in der Informatik in idealer Weise schlagen kann. Das 2014 an der TUHH gegründete Exzellenzkolleg weist ein neues Forschungs- und Finanzierungskonzept auf. In Kooperation mit der Wirtschaft werden sechs neue Juniorprofessuren eingerichtet. Ziel ist es, gemeinsam nachhaltige Innovationen zu schaffen, die Wissenschaft und Wirtschaft in Hamburg gleichermaßen wettbewerbsfähig halten. „Im Zeitalter der Digitalen Transformation kommt es darauf an neue technische Grundlagen und digitale Potenziale schnell zu testen und nah an der Forschung zu sein. Die Kooperation mit der TUHH ist ein Mosaikstein unseres Ziels, der intelligenteste Hafen der Welt zu werden und unsere globale …

(10. Mai 2016)
Andrea Hagedorn vor der Demonstrationsanlage

TUHH Ahoi! Industrieller Demonstrator zu neuartiger Meerwasserentsalzung geht auf große Fahrt

Gerade noch im Labor, am 10. Mai schon auf großer Fahrt: In den kommenden Monaten wird erstmals ein neuartiges und innovatives Verfahren der Frischwassererzeugung mittels Membrandestillation unter realen Bedingungen systematisch getestet. Eine industrielle Demonstrationsanlage, die von der Firma MAHLE Industriefiltration GmbH im Rahmen einer spannenden Forschungskooperation mit der Technischen Universität Hamburg (TUHH) und dem Fraunhofer ISE der entwickelt und gebaut wurde, wird derzeit auf einem Containerschiff der Reederei NSB in Betrieb genommen. Mit an Bord der MSC Texas: Andrea Hagedorn vom TUHH-Institut für Prozess- und Anlagentechnik (Leiter Prof. Fieg), die diese etwas andere Jungfernfahrt drei Wochen begleitet. „Die Membrandestillation vereint erstmals die derzeit gängigen Verfahren zur Meerwasserentsalzung und ist energieeffizienter und somit umweltfreundlicher“, erläutert Andrea Hagedorn.

(09. Mai 2016)
Fraunhofer CML

TUHH: Fraunhofer Center für Maritime Logistik und Dienstleistungen (CML) - Bund und Europäischer Fonds für regionale Entwicklung beteiligen sich am Bau eines neuen Forschungsgebäudes

Hamburg ist auf dem Weg, ein führender Standort für Forschung und Innovation in Europa zu werden. Einen wichtigen Schritt in diese Richtung bildet die Fraunhofer-Strategie des Senats, in deren Rahmen ein Forschungsbau für das Fraunhofer Center für Maritime Logistik und Dienstleistungen (CML) errichtet werden soll. Der geplante Ausbau des CML stärkt den Wissenschafts- und Forschungsstandort Hamburg und dient zugleich dem Ziel des Senats, die Rahmenbedingungen für technologische Innovationen in der maritimen Logistik, einem der bedeutendsten Wirtschaftszweige der Stadt, zu verbessern. Die Errichtung des Forschungsbaus wird durch den Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) gefördert und ist eine gemeinsame Baumaßnahme des Bundes und der Freien und Hansestadt Hamburg.

(12. April 2016)
Dr. Jörg Buddenberg, Geschäftsführer der EWE Erneuerbare Energien GmbH und Vorstandsvorsitzender der AG Offshore Windenergie e.V.

Spätzünder Offshore: Auftakt der TUHH-Ringvorlesung am Mittwoch, 6. April, mit Dr. Jörg Buddenberg (EWE)

Offshore Windenergie ist im Vergleich zu anderen erneuerbaren Energiearten ein Spätzünder. Das aktuelle Wachstum und die Prognosen zeigen aber, dass sie stark aufholen und damit bereits in einigen Jahren einen ganz wesentlichen Beitrag zur Energiewende beitragen wird. Hierbei haben sich bereits heute wesentliche Lerneffekte eingestellt, die anhand der bisherigen Entwicklung in Deutschland in ihrer technisch-wirtschaftlichen und politischen Dimension im Auftaktvortrag der Ringvorlesung „Offshore Windstromerzeugung“ an der Technischen Universität Hamburg (TUHH) dargestellt werden. Unter dem Titel „Energiewende XXL“ analysiert Dr. Jörg Buddenberg, Geschäftsführer der EWE Erneuerbare Energien GmbH, zudem die Hintergründe für die Kritik an der Offshore Windenergie, um daraus Perspektiven für ihre Entwicklung abzuleiten. Darauf aufbauend ordnet der Vorstandsvorsitzende der AG Offshore Windenergie die geplanten Änderungen der politischen und rechtlichen Rahmenbedingungen ein.

(30. März 2016)