Grußwort des Vizepräsidenten Lehre an der TUHH

Lehren und Lernen an einer technischen Universität

Prof. Dr. Sönke Knutzen, Vizepräsident Lehre an der TUHH. Foto: Verena BrüningNeben einer fundierten Fachlichen Kompetenz sind Inspiration und Kreativität zentral für unsere Studierenden. Ihnen gehört eine Zukunft, die von Bedingungen eines extrem schnellen technologischen Wandels und einer globalen Vernetzung geprägt sind. Entsprechend ist es unsere Aufgabe, sie in die Lage zu versetzen, komplexe Herausforderungen kollaborativ und in sozialer Verantwortung zu lösen. Weltweit werden Persönlichkeiten gesucht, die reflektiert handeln, kritisch denken und konstruktiv nach Lösungen suchen können.

Senkung der Abbruchquote und Steigerung der Qualität des Studiums

Die Lehre der TUHH zielt genau auf diese Aufgaben und Herausforderungen ab. Es gilt die Qualität der Lehre und somit des Studierens zu steigern und die Abbruchquote zu senken. Hierfür werden sowohl fach- als auch kompetenzorientierte Studienstrukturen aufgebaut und verankert.

Forschung und Lehre als Einheit

Im Fokus steht hierbei das Konzept des Forschenden Lernens, welches Studierenden Kenntnisse und Fähigkeiten zur aktiven Teilnahme an der Forschung vermittelt. In den curricularen Strukturen werden wiederum Methoden des aktiven, projektbasierten und mediengestützten Lernens angewandt.

Zentrale Projekte

Zentrum für Lehre und Lernen

Das Zentrum für Lehre und Lernen (ZLL) gehört deutschlandweit zu den angesehensten Zentren für Ingenieurpädagogik. Sein Ziel: Die wissenschaftsbasierte Entwicklung zeitgemäßer Lehrmethodik in den Ingenieurwissenschaften – für die TUHH und für die Fachgemeinschaft über die TUHH hinaus.

mytrack

Das Modell mytrack ermöglicht individuelle Studienwege durch das Bachelorstudium an der Technischen Universität Hamburg (TUHH). Das Programm bietet den Studierenden einen individuellen Studienverlaufsplan, der sich an den Interessen und persönlich gesetzten Schwerpunkten der Studierenden orientiert und mit einer umfangreichen Diagnose zur Identifikation der individuellen Kompetenzförderbedarfe gespiegelt wird.

Interdisziplinäres Bachelorprojekt

Das interdisziplinäre Bachelor-Projekt bietet Erstsemester-Studierenden der TUHH die Gelegenheit, parallel zum Erwerb erster fachlicher Kenntnisse im Grundlagenstudium außerfachliche Kompetenzen zu erwerben.

Es ist eine Kick-off-Veranstaltung der TUHH und soll den Studierenden gleich zu Beginn des Studiums ermöglichen, sich in der Rolle eines Ingenieurs bzw. einer Ingenieurin im Team auszuprobieren.

Studierendenwerkstatt

Die Studierendenwerkstatt der TUHH wurde zum großen Teil durch das vom BMBF unterstützte Projekt LearnING am ZLL finanziert. Sie steht allen Studierenden der TUHH für eigene handwerkliche Tätigkeiten, die in Zusammenhang mit ihrem Studium stehen, zur Verfügung.

Interessierte Studierende können sich zu den angegebenen Öffnungszeiten beim Werkstattleiter Hartmut Gieseler anmelden und werden von ihm in die Werkstattnutzung eingewiesen. Neugierige Besucher, die sich einfach vorab informieren möchten, sind herzlich willkommen.

Forschendes Lernen

Ein Ziel des Forschenden Lernen liegt darin, den Wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ein Repertoire didaktischer Methoden zu vermitteln und sie – wissenschaftlich fundiert – in Grundsätze guter Lehre in den Technikwissenschaften einzuführen.

Hamburg Open Online University

Die HOOU ist ein Verbundprojekt der sechs staatlichen Hochschulen in Hamburg, die sich zum Ziel gemacht haben die klassische Präsenzlehre mit den Potenzialen digitaler Technologien zu ergänzen und Angebote als Open Educational Resources zur Verfügung zu stellen.

ContinuIng

Neue Chancen und Wege tun sich für Unternehmen und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter durch dieses vom BMBF geförderte Projekt auf, das die Technische Universität Hamburg (TUHH) zusammen mit ihrer Tochtergesellschaft TuTech entwickelt. Mit dem Projekt „ContinuING@TUHH“ wird Mitarbeitenden von Unternehmen jeder Größe die Möglichkeit geboten, Projekte und Problemstellungen aus dem eigenen Unternehmen gemeinsam mit der Universität zu bearbeiten und dies gleichzeitig für die individuelle Weiterbildung zu nutzen. Diese Form der Zusammenarbeit soll zum einen die Personalentwicklung von Unternehmen unterstützen und zum anderen auch den Wissens- und Technologietransfer zwischen Industrie und Hochschule intensivieren.