Verfahrenstechnik

4 Semester Master of Science

Die Verfahrenstechnik ist die Ingenieursdisziplin, die Stoffänderungsverfahren erforscht, entwickelt und verwirklicht. Sie befasst sich als Querschnittswissenschaft damit, mittels physikalischer, chemischer und biologischer Prozesse Stoffe in ihrer Art, ihren Eigenschaften oder ihrer Zusammensetzung umzuwandeln mit dem Ziel, nutzbare Zwischen- oder Endprodukte wie beispielsweise Treibstoffe, Zucker, Kunststoffe, Proteine, Kosmetika, Farbstoffe, Alkohole, Pflanzenschutzmittel oder Medikamente zu erzeugen.

Zur Erreichung der genannten Ziele soll die Ausbildung in der Verfahrenstechnik dazu befähigen, Gesetzmäßigkeiten zu erkennen und zu formulieren, mit denen Apparate, Maschinen und ganze Produktionsanlagen geplant, berechnet, konstruiert, gebaut und betrieben werden können. Die erforderlichen Produktqualitäten sollen mit sicheren und umweltverträglichen Verfahren bei rationellem Rohstoff- und Energieeinsatz erreicht werden.

Das Masterstudium „Verfahrenstechnik” umfasst ein breites verfahrenstechnisches Fachstudium sowie eine wissenschaftliche Vertiefung der Ausbildung, die konsekutiv auf dem Bachelor-Studiengang „Verfahrenstechnik” aufbaut.

Weitere Informationen:

Alle Modalitäten zur Zulassung sind in der Satzung über das Studium geregelt.

Die Studiengangsziele halten die Fähigkeiten und Kompetenzen fest, die mit erfolgreichem Abschluss des Studiums erworben und nachgewiesen wurden. Sie dienen der Selbstverpflichtung und der Transparenz für den Arbeitsmarkt.

Die Modulhandbücher beschreiben die konkrete Ausgestaltung der im Studienplan vorgesehenen Module und deren Lernziele. Sie liefern auch Informationen zu Inhalt, empfohlenen Vorkenntnissen und Literatur zur Vorbereitung.