Die Vergabe des Deutschlandstipendiums hat an der TU Hamburg Tradition. Aber so erfolgreich wie in diesem Jahr war das Förderprogramm noch nie: Bei einer feierlichen Zeremonie im Audimax I wurden Stipendien an insgesamt 150 Studierenden (80 Bachelor- und 70 Master-Studierende) vergeben. Ein neuer Rekord für die Universität.
Beim Deutschlandstipendium engagieren sich Unternehmen, Stiftungen und Privatpersonen gemeinsam mit dem Bund für die Förderung von engagierten und talentierten Studierenden. Der Leistungsbegriff des fachübergreifenden Stipendiums ist bewusst breit gefasst. Überdurchschnittliche Noten und Studienleistungen sind das Eine. Zu weiteren Kriterien gehören etwa die Bereitschaft, Verantwortung für andere zu übernehmen oder Hindernisse im Lebens- und Bildungsweg erfolgreich zu meistern. So wie Sobair Saheem, TU-Student im Wirtschaftsingenieurwesen und Stipendiat mit afghanischem Migrationshintergrund. „Als Erstakademiker in meiner Familie gehe ich einen Weg, für den es keine familiären Vorbilder gibt“, sagt Saheem. „Doch gerade das motiviert mich, mehr zu leisten und das Beste aus mir herauszuholen.“
An der TU Hamburg wurde das Deutschlandstipendium erstmals 2016 vergeben. Zum zehnjährigen Jubiläum zog der Vizepräsident für Lehre, Prof. Thorsten Kern, jetzt im Rahmen der feierlichen Veranstaltung eine rundum positive Bilanz. „Insgesamt 956 junge Menschen konnten und können von dieser Förderung profitieren“, sagt Prof. Kern. „956 Persönlichkeiten, die mit viel Engagement, Mut und Leistungsstärke ihren individuellen Weg gehen und genau die Freiräume nutzen, die das Deutschlandstipendium ihnen eröffnet.“
TUHH belegt einen Spitzenplatz in Hamburg
„Im Verhältnis zur Studierendenzahl hat die TUHH in diesem Jahr einen Spitzenplatz in Hamburg erreicht und ist im bundesweiten Vergleich erfolgreicher als die TU München“, so Kern weiter.
Das Deutschlandstipendium bietet Studierenden für die Dauer eines Jahres nicht nur finanzielle Unterstützung. Sie profitieren auch von einem Netzwerk von Mentor*innen und Unterstützenden. Einer der Förderer ist das traditionsreiche Hamburger Unternehmen Mankiewicz Gebr. & Co. GmbH & Co. KG. „Als innovatives Familienunternehmen liegt uns die Förderung junger Talente besonders am Herzen“, sagt Geschäftsführer Michael O. Grau. „Das Deutschlandstipendium unterstützt engagierte Studierende dabei, ihre Ziele zu verwirklichen und motiviert sie, Zukunft aktiv mitzugestalten – genau das, was wir als Mankiewicz schätzen und fördern.“
Die TU Hamburg bedankt sich bei allen diesjährigen Unterstützer*innen: Dr.-Ing. Hans-Joachim Wegmann Stiftung, Gisela und Erwin Sick Stiftung, Rudolf und Erika Koch Stiftung, Kuehne Climate Center gGmbH, H&R Group Landmann Stiftung, Karl H. Ditze Stiftung, Stiftung Bostelmann, Turner & Townsend Stiftung, Werner Sutor Gedächtnis Stiftung, TUHH-Stiftung, ABS Europe Ltd., Peter Ahrens Bauunternehmen GmbH, Volante International, Bundesdruckerei GmbH, Dow Deutschland GmbH, Hamburg Port Authority AöR, Mankiewicz Gebr. & Co. GmbH & Co. KG, Olin Upstream Germany GmbH & Co. KG, PRISMA Projektingenieure GmbH, SICK AG, Synthopol Chemie Dr. rer. pol. Koch GmbH & Co. KG, Leser GmbH, G.+ D. Hey Stiftung, Eurovia Bau GmbH, HKS Ingenieurbüro für Bauwesen, WiCAM Stiftung, WK Consult, Alumni und Förderer der TU Hamburg e.V., TÜV Nord e.V., Rotary Club Hamburg-Haake, Rotary Club Altona und TU-Deutschlandstipendiat∗innen.
Bundesweit stellten im Jahr 2024 fast 9.000 engagierte Förderinnen und Förderer insgesamt über 34 Millionen Euro zur Verfügung.
Sie möchten selbst Stipendiatin oder Stipendiat werden? Hier finden Sie weitere Details auf der Webseite des Deutschlandstipendiums.


