Energie-und Umwelttechnik

4 Semester Master of Science

In der Industrie, in Haushalten und im Verkehr werden verschiedene Energieformen in vielfältiger Weise genutzt, sodass Energie für unser tägliches Leben mittlerweile ebenso wichtig ist wie Wasser. Zunehmend wird darauf geachtet, dass die Energienutzung nachhaltig, d. h. ohne längerfristige Belastungen für die nachkommenden Generationen, erfolgt. Diesem Umstand trägt die vernetzte Ausbildung in den Grundlagen und aktuellen Fragestellungen der Energietechnik und der Umwelttechnik Rechnung. Ein Beispiel von zunehmender Bedeutung ist die Verringerung der für den Treibhauseffekt verantwortlichen CO2-Emissionen. Dazu werden Möglichkeiten zur Energieeinsparung verfolgt und vermehrt regenerative Energien eingesetzt. Bei der auch langfristig weiterhin notwendigen Nutzung von fossilen Brennstoffen wird die CO2-Emissionsminderung durch die Steigerung der Wirkungsgrade und auch durch Abtrennung des bei der Nutzung entstehenden CO2 und seiner unterirdischen Lagerung verfolgt. Gerade letztere Verfahren machen ein enges Zusammenwirken von Energietechnik und Umwelttechnik notwendig.

Ziel des Studiengangs „Energie- und Umwelttechnik” (EUT), der gemeinsam von den Studienbereichen Verfahrenstechnik und Maschinenbau betreut wird, ist es, StudentInnen so auszubilden, dass sie für die Lösung dieser Probleme aus verfahrenstechnischer Sicht qualifiziert werden. Das Studium ist auf die Erfordernisse der Berufspraxis ausgerichtet, deren Anforderungen sich aus der technischen, wirtschaftlichen, ökologischen und gesellschaftlichen Entwicklung ergeben.

Das Masterstudium „Energie- und Umwelttechnik” umfasst ein breites verfahrenstechnisches und maschinenbauliches Fachstudium sowie eine wissenschaftliche Vertiefung der Ausbildung. Des weiteren müssen die StudentInnen Wahlpflichtveranstaltungen, in denen entsprechende Prozesse verfahrenstechnisch behandelt werden, absolvieren. Hinzu kommen industrielle Praktika. Das Masterstudium endet mit der Masterarbeit.

Weitere Informationen:

Alle Modalitäten zur Zulassung sind in der Satzung über das Studium geregelt.

Die Modulhandbücher beschreiben die konkrete Ausgestaltung der im Studienplan vorgesehenen Module und deren Lernziele. Sie liefern auch Informationen zu Inhalt, empfohlenen Vorkenntnissen und Literatur zur Vorbereitung.