Die Technische Universität Hamburg (TUHH) baut ihre internationalen Forschungskooperationen im Rahmen ihres UNU Hubs „Engineering to Face Climate Change“ weiter aus. Prof. Irina Smirnova, Vizepräsidentin für Forschung der TUHH, und Prof. Nima Shokri, beide Executive Co-Directors des Hamburger UNU Hubs, vertraten die Universität beim zweiten internationalen Treffen der UNU Hubs in Richmond Hill, Kanada. Im Mittelpunkt standen neue gemeinsame Forschungsinitiativen und der wissenschaftliche Austausch mit internationalen Partneruniversitäten.
Das Treffen fand im Rahmen der Feierlichkeiten zum 30-jährigen Bestehen des Instituts für Wasser, Umwelt und Gesundheit der Universität der Vereinten Nationen (UNU-INWEH) statt. Vertreterinnen und Vertreter von fünf UNU Hubs erörterten Möglichkeiten einer engeren Zusammenarbeit zu Klimawandel, Nachhaltigkeit und Klimaresilienz.
Konkrete Forschungskooperation mit New York
Ein wichtiges Ergebnis für die TUHH ist die geplante Intensivierung der Zusammenarbeit mit dem UNU Hub „Remote Sensing and Sustainable Innovations for Resilient Urban Systems“ (R-SIRUS) am City College of New York (CCNY).
Als nächster konkreter Schritt ist ein Besuch einer Delegation des CCNY an der TU Hamburg vorgesehen. Die Delegation wird an einem Treffen des DFG-geförderten Graduiertenkollegs „Climate-Informed Engineering“ (CIE) sowie an einem internen Treffen des Hamburger UNU Hubs teilnehmen. Ziel ist es, gemeinsame Forschungsschwerpunkte zu identifizieren und neue Kooperationsprojekte anzustoßen.
Weitere vielversprechende Möglichkeiten für gemeinsame Forschungsprojekte ergeben sich insbesondere in der Verfahrenstechnik, der Entwicklung klimaresilienter Infrastrukturen, dem nachhaltigen Umgang mit natürlichen Ressourcen sowie im Bereich Remote Sensing.
„Das Netzwerk der UNU Hubs bietet der TU Hamburg hervorragende Möglichkeiten, unsere ingenieurwissenschaftliche Expertise mit führenden internationalen Forschungspartnern zu verbinden”, sagt Prof. Irina Smirnova, Vizepräsidentin für Forschung der TUHH. „Aus unseren Gesprächen in Kanada sind bereits konkrete Pläne für eine engere Forschungskooperation mit dem City College of New York entstanden. Gerade in Zeiten zunehmender geopolitischer Spannungen ist internationale wissenschaftliche Zusammenarbeit wichtiger denn je – nicht nur zur Bewältigung globaler Herausforderungen, sondern auch für die Völkerverständigung und den Brückenschlag zwischen Nationen. Die United Nations University bietet dafür eine einzigartige Plattform. Wir als TU Hamburg sind stolz darauf, Teil dieses Netzwerks zu sein.”
Internationale Vernetzung als strategische Stärke
Mit ihrem UNU Hub „Engineering to Face Climate Change“ verfügt die TU Hamburg über eine internationale Plattform, die ingenieurwissenschaftliche Forschung über institutionelle und fachliche Grenzen hinweg verbindet. Besonders vielversprechend sind die Synergien mit dem DFG-geförderten Graduiertenkolleg „Climate-Informed Engineering“, das grundlegende ingenieurwissenschaftliche Fragestellungen mit den Herausforderungen des Klimawandels verknüpft.
Während des Treffens tauschten sich Smirnova und Shokri auch mit Prof. Kaveh Madani, Direktor von UNU-INWEH, sowie Prof. Tshilidzi Marwala, Rektor der United Nations University, über die Weiterentwicklung der internationalen Zusammenarbeit aus. Der Bürgermeister von Richmond Hill, David West, begrüßte die internationalen Gäste persönlich. Er hatte zuvor bereits den UNU Hub der TU Hamburg besucht.