Die ingenieurwissenschaftliche Ausbildung fit für die Zukunft machen - das ist das zentrale Ziel des Projekts "Enginext" (Laufzeit 2025 - 2029). Um die Probleme einer immer komplexeren Welt lösen zu können, brauchen wir Ingenieur*innen, welche die rasanten technologischen Fortschritte und unsere komplexe Welt aktiv gestalten können. Die Technische Universität Hamburg (TUHH) verwandelt daher ihren Campus in ein einzigartiges Campuslabor: ein lebendiges Experimentierfeld, in dem Studierende praxisnah, interdisziplinär und kreativ an realen Zukunftsherausforderungen arbeiten.
Lernort Campus
Studieninhalte werden so besser zugänglich und der gesamte Campus zum Lernort. Fachübergreifende Projektarbeiten im Campuslabor bieten Studierenden den Rahmen, um sich an realen, für Gesellschaft und Studierende relevanten Fragestellungen auszuprobieren. Dabei können sie die eigenen Fähigkeiten an praktischen Herausforderungen schärfen und mit Studierenden aus anderen Fächern in interdisziplinären Teams kollaborieren.
Flexibilisierung
Zukunftsorientiertes Lernen braucht mehr Flexibilität: Wir schaffen neue Räume und Offenheit auf der physischen, digitalen, rechtlichen und organisatorischen Ebene: Ziel sind größere Zeitfenster für intensives Lernen, eine flexiblere Organisation von Präsenz- und Selbststudienzeit und inspirierende digitale und physische Lernräume für kollaborative und individuelle Lernzeiten. Die Prüfungslast soll besser über das Semester verteilt werden. Ein wichtiger Schlüssel hierfür sind neue Verblockungsmodelle für die Studiengänge.
Öffnung des Campus
Die Campuslabs werden durch Campus Walks für alle zugänglich – Studierende, Hochschulmitarbeitende, Praxispartner*innen und die Stadtgesellschaft. Schautafeln, Displays, interaktive Webanwendungen und öffentliche Führungen machen erlebbar, welchen wichtigen Beitrag die Ingenieurwissenschaften zur Bewältigung der Klimakrise leisten können.
Akteur*innen
Das Projekt Enginext ist das zentrale Lehrentwicklungsprojekt der TUHH, an dem eine Vielzahl an Akteur*innen aus den Dekanaten, der Verwaltung und den Support-Einrichtungen beteiligt sind. Mit Aufwachsen des Projekts wird der Kreis der Stakeholder*innen nach und nach ausgeweitet.
Beteiligte Einrichtungen
ENGINEXT wird im Rahmen der Förderlinie „Lehrarchitektur“ der Stiftung Innovation in der Hochschullehre (StIL) gefördert.