10.09.2026

Die TU Hamburg beim Jahresfest „Hamburg in Berlin“

Gemeinsam mit der UHH präsentierte die TUHH den Wissenschaftsstandort in der Hauptstadt unter dem Motto „Science made in Hamburg“
Foto: TUHH/Finkenzeller
Bis in die Abendstunden wurden beim Jahresfest „Hamburg in Berlin“ angeregte Gespräche geführt.

Berlin hat ein jährliches Schaufenster in die Hansestadt: das Jahresfest „Hamburg in Berlin“ in der Hamburger Landesvertretung in Berlin-Mitte. Da zu einem Blick nach Hamburg unbedingt auch die Wissenschaft gehört, war bei der diesjährigen Feier auch die Technische Universität Hamburg (TUHH) vertreten. 

An einem gemeinsamen Stand mit der Universität Hamburg (UHH) präsentierte die TUHH die Stadt Hamburg als starken Wissenschaftsstandort. Der Auftritt stand unter dem Motto „Science made in Hamburg" stellvertretend für alle Hamburger Hochschulen. So heißt auch das von der TUHH initiierte und koordinierte Gemeinschaftsprojekt aller staatlichen Hochschulen Hamburgs, das Impact Stories aus allen beteiligten Hochschulen und Einrichtungen veröffentlicht. Anhand herausragender wissenschaftlicher Arbeiten zeigt „Science made in Hamburg" anschaulich den Nutzen von Forschung für die Gesellschaft. In Form der Logos all seiner Partnerinstitutionen brachte „Science made in Hamburg“ so die geballte Kraft der Hamburger Wissenschaft mit in die Hauptstadt.

Wie wichtig die Rolle von Forschung und Wissenschaft ist, drückte der Erste Bürgermeister Peter Tschentscher in seinem Grußwort vor rund 2500 Gästen aus. Gleich zu Beginn zitierte Tschentscher den Präsidenten der TUHH, Prof. Dr. Andreas Timm-Giel: „Der Präsident der Technischen Universität sagte kürzlich zu mir: ,Alle reden von Problemen – wir nicht, wir lösen sie.‘“ Diese zupackende Einstellung wünsche sich Tschentscher auch für die Gesellschaft.

Intensiver Austausch seit 26 Jahren

Der Erste Bürgermeister erwähnte die TUHH aber nicht nur in seiner Rede. Er kam natürlich auch am Stand zu Besuch – so wie auch die Zweite Bürgermeisterin Katharina Fegebank, Wissenschaftssenatorin Maryam Bumenthal und Wirtschaftssenatorin Melanie Leonhard. Wie viele andere Gäste des Jahresfests nutzten sie die Begegnung am Stand zum Austausch mit Prof. Timm-Giel, der Vizepräsidentin Forschung der TUHH, Prof. Irina Smirnova, und Dr. Ralf Grote, dem Leiter der Abteilung Universitätsstrategie.

In Berlin wurde aber nicht nur geredet. Interessierte konnten etwa mit dem Luftballon des Hamburg Airport in den strahlend blauen Hauptstadthimmel steigen, wobei allerdings nicht galt „the sky is the limit“ – die Grenze war hier das Ende des Krans, der den Ballon nach oben zog. Später lieferten sich Prof. Smirnova und Prof. Hauke Heekeren, Präsident der UHH, ein umkämpftes Tischkicker-Match mit Wissenschaftssenatorin Blumenthal.

An insgesamt rund 50 Ständen konnten sich die Gäste bei sonnigem Spätsommerwetter informieren und austauschen. Seit 26 Jahren findet das Jahresfest in Berlin statt. „Die lange Tradition von ‚Hamburg in Berlin‘ zeigt, wie wichtig persönliche Netzwerke für unsere Stadt sind“, sagt Prof. Andreas Timm-Giel: „Hier kommen Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Gesellschaft miteinander ins Gespräch. Für die TU Hamburg ist das ein wichtiger Ort, um unsere Perspektiven auf die großen Zukunftsfragen einzubringen und daraus neue Partnerschaften und gemeinsame Projekte entstehen zu lassen.“