Die WG 5 entwickelt KI-gestützte Lernhilfen, die Studierende gezielt in ihrem Studium unterstützen. KI-Assistenten sollen Studierenden Fragen beantworten, Lerninhalte verständlich aufbereiten und zur kritischen Auseinandersetzung mit den Lehrinhalten anregen. Ziel ist es, eine innovative digitale Unterstützung zu schaffen, die personalisiertes Lernen ermöglicht und Studierende flexibel im Studienalltag begleitet. Zur Aufgabe der WG 5 gehört zudem die Qualitätssicherung sowie die Reflexion des Einsatzes von KI-Assistenten mit Fokus auf die studentische Perspektive.
Bei Interesse oder Fragen melden Sie sich gerne bei Prof. Dr. Maren Baumhauer, Institut Berufliche Bildung und Digitalisierung (T-EXK1), unter: maren.baumhauer(at)tuhh(dot)de
Die Arbeit der WG 5 gliedert sich in vier Phasen: In Phase 1 werden das Verständnis der (technischen) Anforderungen geklärt und die Entwicklungsziele definiert. In Phase 2 erfolgt die iterative Entwicklung und praktische Erprobung der KI-gestützten Lernhilfen. Phase 3 umfasst die Bewertung der Qualität und Akzeptanz sowie die Ableitung von Optimierungsmaßnahmen. Phase 4 fokussiert die potenziellen Ausbaumöglichkeiten, die Ableitung von Empfehlungen und die Verstetigung. Die Phasen sind nicht als lineare Abfolge zu verstehen, sondern als übergeordnete Entwicklungsabschnitte, innerhalb derer wiederholte Anpassungs- und Reflexionsschleifen stattfinden.
Materialien für das RAG-System auswählen und bereitstellen
Qualität der Wissensbasis prüfen
Qualität der Vektorisierung des RAG-Systems testen
Test-Szenarien und Evaluationskriterien entwickeln
Systemprompts iterativ entwickeln und testen
Begleitkonzept für Studierende erstellen
Datenschutzkonzept erstellen
Produktiveinsatz mit kontinuierlicher Optimierung
Das Pilotprojekt hat zum Ziel, einen KI-Assistenten für ein ausgewähltes Modul zu konzipieren, der Studierende als persönliche Tutorin/ persönlicher Tutor individuell beim Lernen begleitet und unterstützt. In der Konzeption werden Spezifika der Lehrveranstaltung, Bedarfe der zukünftigen Nutzerinnen und Nutzer (Schnittstelle zur WG 6) sowie spezifische technische und organisatorische Rahmenbedingungen (Schnittstelle zur WG 2) der TU Hamburg einbezogen. Der Entwicklungsprozess ist agil gestaltet und umfasst die iterative Evaluation und Verbesserung des KI-Assistenten während des Piloteinsatzes im Wintersemester 2026/27. Zentrale Elemente des Pilotvorhabens sind zudem ein passgenaues didaktisches Konzept zur Integration des KI-Assistenten in die Lehre (Schnittstelle zur WG 4), ein Begleitkonzept für Studierende sowie die Evaluation der Erfahrungen mit dem KI-Assistenten. Hierbei steht die Perspektive der Studierenden besonders im Fokus.
Leitung | Prof. Dr. Maren Baumhauer |
Ziel | KI-gestützte Lernhilfen für Studierende |
Pilotprojekt | KI-Assistent für ein Pilotmodul |
Timeline | August 2026 – Januar 2027 |