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WG 1 – Rahmenbedingungen für KI

Worum geht es?

Künstliche Intelligenz eröffnet neue Möglichkeiten für Studium, Lehre, Forschung und Verwaltung. Gleichzeitig wirft ihr Einsatz grundlegende ethische, rechtliche, organisatorische und technische Fragen auf. Damit KI an der TU Hamburg verantwortungsvoll, transparent und sicher genutzt werden kann, braucht es klare Rahmenbedingungen.

Die WG 1 entwickelt dafür Leitlinien, Standards und Governance-Strukturen, die Orientierung geben und zugleich Innovation ermöglichen. Berücksichtigt werden rechtliche Anforderungen, ethische Prinzipien, Datenschutz, Informationssicherheit sowie technische Qualitätsstandards.

Bei Interesse oder Fragen melden Sie sich gerne bei Julien Wegner, Rechenzentrum, unter: julien.wegner(at)tuhh(dot)de

Ziele & Vorgehen

Ziel der WG 1 ist ein hochschulweiter Orientierungs- und Governance-Prozess, der Projekte mit KI-Bezug frühzeitig erfasst und begleitet. Projektbeteiligte sollen bereits zu Beginn eines Vorhabens dabei unterstützt werden, ethische, rechtliche, organisatorische und technische Fragestellungen strukturiert mitzudenken – von erforderlichen Prüfungen über Zuständigkeiten bis zu Anforderungen an Datenschutz, Transparenz, Sicherheit und Nachvollziehbarkeit.

So entsteht ein Rahmen, der Orientierung bietet und dazu beiträgt, KI-Projekte an der TU Hamburg verantwortungsvoll, rechtskonform und qualitätsgesichert umzusetzen. Die WG 1 durchläuft dazu vier aufeinander aufbauende Phasen:

Phase 1: Erstellung einer KI-Richtlinie
  • Analyse und Bestandsaufnahme

  • bestehende Regelungen, Richtlinien und Prozesse identifizieren

  • rechtliche, ethische und technische Anforderungen sammeln

  • Ausarbeitung einer schriftlichen Leitlinie und Checkliste

Phase 2: Entwicklung eines digitalen Governance-Prozesses
  • Analyse und Bestandsaufnahme geeigneter Tools

  • Entwicklung eines Online-Fragebogens

  • Integration der Antworten des Fragebogens in Datenbank

  • Integration der Antworten des Fragebogens in KANBAN

Phase 3: Testphase
  • Vorstellung des Prototyps im Präsidium und in anderen Working Groups

  • Zuständigkeiten und Entscheidungsprozesse definieren

  • Durchführung erster Testdurchläufe

  • Feedback einholen und einarbeiten

Phase 4: Rollout
  • Leitlinien und Standards in geeigneter Form kommunizieren

  • Unterstützungs- und Beratungsstrukturen aufbauen

  • Veröffentlichung des Prozesses an der TU Hamburg

Aktuell: Entwicklung eines digitalen Governance-Prozesses

Die Prozessentwicklung steht kurz vor dem Abschluss. Im nächsten Schritt wird der entwickelte Prototyp vorgestellt, mit den relevanten Akteurinnen und Akteuren abgestimmt und in ersten Testdurchläufen erprobt. Das dabei gewonnene Feedback fließt in die weitere Ausarbeitung ein, bevor der Prozess hochschulweit kommuniziert und ausgerollt wird.

Leitung

Julien Wegner, Rechenzentrum

Ziel

Hochschulweite KI-Richtlinie und Governance-Prozess für KI-Projekte