07.09.2026

TU Hamburg bereit für die Hightech Agenda Deutschland

Mit Expertise in fünf Schlüsseltechnologien beteiligt sich die Technische Universität Hamburg an der Forschungsinitiative der Bundesregierung
Bild: KI generiert
Die TU Hamburg beteiligt sich unter anderem mit Technologien für die klimaneutrale Mobilität an der Hightech Agenda Deutschland.

Deutschland macht sich fit für die Zukunft – das ist die Devise der Hightech Agenda Deutschland (HTAD). Ziel der von der Bundesregierung beschlossenen Innovationsoffensive ist es, durch umfangreiche, gebündelte Investitionen in Forschung und Technologien mehr Wettbewerbsfähigkeit, Wertschöpfung und international mehr Unabhängigkeit zu erlangen. Dafür wurden strategische Schlüsseltechnologien identifiziert, die speziell gefördert werden sollen.

Die Technische Universität Hamburg (TUHH) beteiligt sich umfangreich an der HTAD, wie die neu gestartete Website der Universität zum Thema zeigt. Bei gleich fünf von insgesamt sechs Schlüsseltechnologien ist man mit Spitzenforschung präsent: Künstliche Intelligenz, Quantentechnologien, Technologien für die klimaneutrale Mobilität, Biotechnologie und Mikroelektronik. Zu den beiden letztgenannten Bereichen tragen unter anderem die Aktivitäten im Exzellenzcluster BlueMat – Water Driven Materials sowie im Sonderforschungsbereich SMART Reactors bei. 

Neben den Schlüsseltechnologien bilden die strategischen Forschungsfelder einen weiteren Schwerpunkt der HTAD. Auch hier ist die TUHH bestens aufgestellt – etwa im Forschungsfeld Meeres-, Klima- und Nachhaltigkeitsforschung mit dem Graduiertenkolleg „Climate Informed Engineering“ oder im Forschungsfeld Geistes- und Sozialwissenschaften, in dem sich das Institute for Ethics in Technology mit den ethischen Aspekten neuer Technologien, vor allem der Künstlichen Intelligenz, auseinandersetzt.

Beitrag zur internationalen Wettbewerbsfähigkeit

Prof. Irina Smirnova, Vizepräsidentin für Forschung der Technischen Universität Hamburg: „Die Hightech Agenda Deutschland bietet die Chance, Deutschlands technologische Souveränität zu stärken und Forschung gezielt in Innovationen zu überführen. Die TU Hamburg bringt dafür Expertise in zentralen Schlüsseltechnologien ein und verbindet exzellente Forschung mit anwendungsorientierten Lösungen. Darauf wollen wir gemeinsam mit unseren Partnern aufbauen und einen Beitrag zu nachhaltiger Wertschöpfung und internationaler Wettbewerbsfähigkeit leisten.“

Die Expertise der TU Hamburg und anderer führender Hamburger Forschungseinrichtungen wird über PIER PLUS, die strategische Wissenschaftsplattform der Metropolregion Hamburg, gebündelt. Umgesetzt wird die Hightech Agenda Deutschland federführend vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt. Dafür ist die Politik regelmäßig im Austausch mit Forschungseinrichtungen und der Wirtschaft. Bundesministerin Dorothee Bär betont den praktischen Nutzen der Anstrengungen: „Die Forschung von heute wird zur Wertschöpfung von morgen. Innovationen wollen wir nicht nur überzeugend zu Papier, sondern auch erfolgreich an den Markt bringen. Deshalb nimmt die Hightech Agenda Deutschland die gesamte Kette in den Blick – vom ersten Innovationsimpuls bis zum wettbewerbsfähigen Produkt.“

Bewusst ambitioniert sind die Ziele der bundesweiten Initiative formuliert. So sollen beispielsweise bis 2028 die erste personalisierte mRNA-Krebsimpfung zugelassen werden, und bis 2029 sollen neue KI-Chips „designed in Germany“ auf den Markt kommen.

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