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24.07.2026

Studentinnen-Team gewinnt Olin-Posterpreis 2026

Poster zur Analyse einer Biodieselanlage punktet mit kreativen Ideen
Foto: T. Tillmann
Die Preisträgerinnen Finja Stadtler, Ester Kezia Styne, Deborah Nnko, Jannie Stadtler und Isabel Schmidt (vorne) mit dem Gewinnerposter

Ausgezeichnetes Jubiläum an der TU Hamburg: Zum zehnten Mal wurde am Institut für Systemverfahrenstechnik der Olin-Posterpreis verliehen – in diesem Jahr ging die Auszeichnung an ein reines Studentinnen-Team. Der Preis bildete den Abschluss des Moduls „Entwicklung verfahrenstechnischer Prozesse“ und wird jährlich in Kooperation mit dem Chemieunternehmen Olin ausgerufen. Deborah Nnko, Isabel Schmidt, Finja Stadtler, Jannie Stadtler und Ester Kezia Styne überzeugten mit ihrem herausragenden Poster zur Auslegung einer Biodieselanlage und wurden vom Sponsor Olin mit einem Preisgeld von je 250 Euro belohnt.

Von der Idee zur Anlage: praxisnahe Prozessentwicklung im Team

Ziel der Lehrveranstaltung ist es, theoretisches Fachwissen auf konkrete industrielle Aufgabenstellungen zu übertragen. Im semesterbegleitenden Gruppenprojekt durchlaufen die Studierenden alle zentralen Schritte einer realen Prozessentwicklung: von der Fließbilderstellung über die Bilanzierung und Wärmeintegration bis hin zur finalen Kostenbewertung. Neben der reinen Technik stehen dabei auch wirtschaftliche und ökologische Aspekte im Fokus.

Ihre Ergebnisse fassen die Projektteams in einem Poster zusammen, das zum Semesterende auf einer traditionellen „Posterparty“ präsentiert wird. Bei der anschließenden Fachdiskussion punkteten die Preisträgerinnen bei der sechsköpfigen Jury mit tiefem Prozessverständnis sowie kreativen Ideen zur Weiterentwicklung der Anlage.

Über Olin

Olin ist ein US-amerikanisches Chemieunternehmen und weltweit führend in der Herstellung von Chlor-Alkali-Produkten, chlorierten Organika und Epoxidharzen. Diese Produkte bilden die Grundlage für zahlreiche Anwendungen. Sie reichen von sauberer Energie und sauberem Wasser über nachhaltige Materialien bis hin zu Bauteilen in Smartphones, Windkraftanlagen, Wasserstoff-Druckbehältern sowie Auto- und Flugzeugkomponenten. In Deutschland betreibt Olin Produktionsstandorte in Stade, Rheinmünster und Baltringen.