Künstliche Intelligenz verändert Hochschulen grundlegend: Sie verändert Berufsbilder, eröffnet neue Möglichkeiten in der Lehre und stellt etablierte Prüfungsformate in Frage. Die Technische Universität Hamburg stellt sich dieser Entwicklung aktiv und nimmt KI systematisch in den Blick - als Qualifizierungsziel, als Werkzeug und als institutionelle Aufgabe.
Im Rahmen des Initialprojekts „AI in Education" arbeiten sieben spezialisierte Arbeitsgruppen (Working Groups, WGs) daran, den verantwortungsvollen, effizienten und innovativen Einsatz von KI in Studium, Lehre und Verwaltung zu gestalten. Das Projekt hat eine Laufzeit von sieben Monaten und dient der Vorbereitung einer systematischen und institutionellen KI-Strategie an der TUHH.
Arbeitsschwerpunkte
WG 1 – Rahmenbedingungen für KI
Entwicklung von Leitlinien, Standards und Governance-Strukturen für den verantwortungsvollen Einsatz von KI an der TUHH - einschließlich ethischer, rechtlicher und technischer Grundlagen.
WG 2 – Architektur & technische Plattform
Entwurf und Betrieb der technischen Infrastruktur, auf der KI-Services der TUHH laufen — skalierbar, datenschutzkonform und flexibel für unterschiedliche Anwendungsfälle.
WG 3 – KI für die Verwaltung von Studium und Lehre
Entwicklung KI-basierter Agenten, die Verwaltungsprozesse unterstützen oder automatisieren — etwa für Zulassung, Beratung oder interne Abläufe.
WG 4 – Cool Tools für Lehrende
Integration von KI-Werkzeugen, die Lehrende bei Vorbereitung, Durchführung und Evaluation ihrer Lehrveranstaltungen unterstützen.
WG 5 – Learning Booster für Studierende
Entwicklung KI-gestützter Lernhilfen zur individuellen Förderung von Studierenden sowie zur Qualitätssicherung und Reflexion beim Einsatz personalisierter Lernassistenten.
WG 6 – Empowerment & Stakeholder
Einbindung aller relevanten Stakeholder durch Befragungen, Kommunikationsmaßnahmen, Fortbildungen und den Dialog mit externen Partnern aus Hochschule, Wirtschaft und Politik.
WG 7 – KI für die Finanzverwaltung
Ziel
Am Ende des Initialprojekts stehen definierte KI-Funktionen, ein klares Bild der Bedarfe aller Statusgruppen sowie erste Pilotprojekte, die den Weg für eine breit getragene KI-Strategie an der TUHH ebnen. Der Projektfortschritt wird regelmäßig an den Vizepräsident für Lehre berichtet; Meilensteine werden dem Präsidium der TUHH vorgelegt.
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