Die Explosion der BP Ölbohrplattform Deepwater Horizon vor der Küste Louisianas (USA) im April 2010 hatte eine der verheerendsten Ölkatastrophen der Geschichte zur Folge. Dabei ist das Ausmaß dieser ökologischen Katastrophe sowie die physischen, chemischen, biologischen und geologischen Vorgänge, welche Verteilung, Zusammensetzung, Degradation und Verbleib des Öls bestimmen, nicht ausreichend erforscht. C-IMAGE ist ein transatlantisches Konsortium bestehend aus 19 Universitäten aus 5 Ländern, das sich mit genau diesen Fragestellungen beschäftigt. An der TUHH werden in einer Kooperation der Institute PKT, Mehrphasenströmungen (IMS) und Technische Biokatalyse (ITB) Versuche unter künstlichen Tiefseebedingungen (hoher Druck, niedrige Temperatur) durchgeführt, um das hydrodynamische Verhalten und den biologischen Abbau von Öl und Gas im Ozean zu untersuchen.

Das Projekt wird gefördert durch die Gulf of Mexico Research Initiative (GoMRI) im Rahmen des 1., 4. und 6. Förderprogrammes zur Erforschung der Folgen der "Deepwater Horizon"-Ölkatastrophe (RFPs I, IV & VI). Die Laufzeit der insgesamt drei Projektphasen reicht von Januar 2011 bis Juni 2020.
Projektleitung (PKT): Prof. Dr.-Ing. D. Krause
Projektbearbeitung: Fabian Laukotka, M.Sc., Karen Malone, M.Sc.