Die Widerstandsfähigkeit der Wasserversorgungssysteme in Europa gewinnt aufgrund des Klimawandels, demografischer Veränderungen und industrieller Faktoren zunehmend an Bedeutung. Eine wichtige Maßnahme zur Gewährleistung einer widerstandsfähigen Trinkwasserversorgung ist der Einsatz und die Instandhaltung von Verbund- und Notversorgungsleitungen. Die Vernetzung von Infrastrukturen wird in den nationalen Wasserstrategien ausdrücklich angesprochen. Gespräche mit verschiedenen Wasserversorgern haben jedoch gezeigt, dass es an praktischen Erfahrungen und umfassenden Leitlinien für den Betrieb solcher Verbindungsleitungen mangelt.
Vorgehensweise
Im Rahmen dieses Projekts bewerten wir die Folgen, wenn sich unterschiedliche Wasserqualitäten vermischen. Es könnte zu einer erneuten Auflösung kommen, die zu verfärbtem Wasser, Veränderungen im Korrosionsverhalten oder einem erneuten Wachstum von Mikroorganismen aufgrund der Verfügbarkeit von Nährstoffen führt. Diese Auswirkungen werden durch Probenahmen von stehendem Wasser und durch Labortests analysiert.