(Notfall) Verbundleitungen

Finanzierung:

DVGW-Project No.: W 202404

Laufzeit:01.10.2024 – 30.09.2027
Projektpartner:

Projektkoordination:    TZW - Technologiezentrum Karlsruhe

Partner:  

  • DVGW-Forschungsstelle TUHH

Projektleitung / Projektbearbeitung:

Dr. Anissa Grieb

Beprobung von Stagnationswasser in Hamburg
Beprobung von Stagnationswasser in Hamburg

Problemstellung

Die Widerstandsfähigkeit der Wasserversorgungssysteme in Europa gewinnt aufgrund des Klimawandels, demografischer Veränderungen und industrieller Faktoren zunehmend an Bedeutung. Eine wichtige Maßnahme zur Gewährleistung einer widerstandsfähigen Trinkwasserversorgung ist der Einsatz und die Instandhaltung von Verbund- und Notversorgungsleitungen. Die Vernetzung von Infrastrukturen wird in den nationalen Wasserstrategien ausdrücklich angesprochen. Gespräche mit verschiedenen Wasserversorgern haben jedoch gezeigt, dass es an praktischen Erfahrungen und umfassenden Leitlinien für den Betrieb solcher Verbindungsleitungen mangelt.

Vorgehensweise

Im Rahmen dieses Projekts bewerten wir die Folgen, wenn sich unterschiedliche Wasserqualitäten vermischen. Es könnte zu einer erneuten Auflösung kommen, die zu verfärbtem Wasser, Veränderungen im Korrosionsverhalten oder einem erneuten Wachstum von Mikroorganismen aufgrund der Verfügbarkeit von Nährstoffen führt. Diese Auswirkungen werden durch Probenahmen von stehendem Wasser und durch Labortests analysiert.

Projektwebsite

https://tzw.de/projekte/projektdetails/detail/betrieb-verbundleitungen