Im Förderformat Calls for Transfer, Call 11 entwickeln wir im kurz vor Abschluss stehenden Projekt „CAD-basierte Geometrieanalyse von Blechkonstruktionen zur Fertigungsbewertung auf Werkzeugmaschinen“ ein KI-basiertes Analyseverfahren, das geometrische Merkmale aus CAD-Modellen erkennt und mit den Fähigkeiten realer Werkzeugmaschinen abgleicht. Ziel ist es, die Fertigbarkeit von Blechkonstruktionen bereits früh im Entwicklungsprozess digital bewertbar zu machen und Konstrukteurinnen und Konstrukteuren eine direkte Rückmeldung zu technischen Machbarkeiten und geeigneten Fertigungsverfahren zu geben. Die entstehende prototypische Lösung verbindet Konstruktion, Fertigungsplanung und digitale Vertriebskanäle und stärkt so den Transfer modellbasierter Entwicklungsmethoden in die industrielle Blechfertigung.
Gemeinsam mit TRUMPF arbeiten wir an der Entwicklung eines KI-gestützten Ansatzes für das Requirements Engineering, der natürliche Sprache, Methoden und Modelle des Requirements Engineerings intelligent miteinander verknüpft. Ziel ist es, KI-basierte Lösungen zur Analyse, Entwicklung und Integration von Anforderungen bereitzustellen – für effizientere und robustere Entscheidungen in der frühen Phase der Produktentwicklung.
In einem weiteren Transferprojekt mit TRUMPF forschen wir an einer modellbasierten Sicht auf den CAM-Prozess, die als verbindendes Element zwischen Konstruktion und Maschinenprogrammierung dient. Durch die Kombination von physikbasierter Simulation und der Integration von KI-Modellen entsteht ein adaptives Werkzeug, das kontextgerechte Entscheidungen in der Fertigungsplanung unterstützt – und so die Lücke zwischen Entwicklungsabsicht und umsetzbarer Produktion adressiert.
Im Projekt „Smarte Sichten“ entwickeln wir modellbasierte, adaptiv zugeschnittene Darstellungen komplexer Systeminformationen. Ziel ist es, durch intelligente Visualisierungen Stakeholder zielgerichtet zu unterstützen – je nach Rolle, Bedarf und Kontext. Die Sichten basieren auf Prinzipien des Model-Based Systems Engineering (MBSE) und ermöglichen eine verbesserte Zusammenarbeit in interdisziplinären und transdisziplinären Produktentwicklungsteams.
Im HOOU-Projekt „STARK, Selber Tüfteln, Anwenden, Realisieren und Konstruieren“ entwickeln wir ein praxisnahes Lernangebot für Schülerinnen und Schüler ab der 5. Klasse, das erste Zugänge zu Produktentwicklung, Konstruktion und modernen Fertigungsverfahren wie 3D-Druck schafft. In alltagsnahen Einstiegsprojekten entwerfen die Teilnehmenden eigene Ideen mit Konstruktionssoftware und setzen diese in begleitenden Workshops und Maker-Formaten praktisch um. So entstehen greifbare Produkte, die technisches Verständnis, Kreativität und Gestaltungskompetenz frühzeitig stärken.