Forschungsprojekt: | HYDRO-BUNNY - Hydrogen Drone Refueling Operations – Base Utilization Navigation Network Yard |
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| Forschungsbereich: | Drohnentechnologie, Wasserstoffinfrastruktur, Erneuerbare Energien, Infrastrukturentwicklung | ||
| Gefördert durch: | Die Hamburgische Investitions- und Förderbank (IFB Hamburg) im Rahmen der Förderrichtlinie „Programm für Innovation (PROFI) – Modul PROFI Transfer Plus“. Das Vorhaben ist kofinanziert von der Europäischen Union aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) | ||
| In Zusammenarbeit mit: |
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| Beginn des Projektes: | 01.11.2024 | ||
| Ende des Projektes: | 31.10.2026 | ||
| Standort des Teilvorhabens: | Technische Universität Hamburg, Denickestr. 17, 21073 Hamburg, Deutschland | ||
| Förderfähige Ausgaben / Gesamtkosten des TUHH-Teilvorhabens: | 284.911,20 € | ||
| Höhe des EFRE-Zuschusses: | 113.964,48 € | ||
| EFRE-Kofinanzierungssatz: | 40,00 % |
Entwicklung eines energieautarken Drohnensystems
Drohnen sind äußerst effektiv für die frühzeitige Erkennung von Waldbränden und die Bewertung von Risiken, da sie große Gebiete schnell und effizient überwachen können. Wasserstoffbetriebene Drohnen bieten den Vorteil größerer Reichweiten im Vergleich zu batterieelektrischen Antrieben, was sie besonders geeignet für umfangreiche Überwachungsaufgaben macht.
Im REALISE-Projekt wurde hierfür ein innovatives Start- und Landesystem für Starrflügeldrohnen entwickelt, das den Wasserstoffverbrauch minimiert, da auf ein herkömmliches Fahrwerk verzichtet wird.
Für langfristige Einsätze ist jedoch eine Automatisierung der Betankung erforderlich, insbesondere in abgelegenen, infrastrukturschwachen Gebieten. Eine Kernherausforderung dabei ist der effiziente Transport von Wasserstoff zu diesen Standorten. Daher zielt das Projekt darauf ab, durch ein integriertes System aus mobiler Wasserstoffelektrolyse, regenerativer Energieerzeugung und automatischer Drohnenbetankung eine nachhaltige und energieautarke Lösung zu schaffen. Zur Erreichung dieses Ziels behandelt das HYDRO-BUNNY-Projekt drei zentrale Aspekte (Abbildung 1):
Abbildung 1: HYDRO-BUNNY-Projekt drei zentrale Aspekte
- Energieautarke Versorgungseinheit: - Entwicklung einer Einheit zur Vor-Ort-Erzeugung von Wasserstoff unter Einbeziehung von Sicherheitsprüfungen zur Gewährleistung der Zuverlässigkeit.
- Automatisiertes Betankungssystem: Aufgrund der benötigten Präzision bei der Wasserstoffhandhabung erfordert dies ein präzises System, das die Drohne erkennt, sich automatisch koppelt und den Tankvorgang durchführt.
- Weiterentwicklung des REALISE-Systems: - Fokus auf der Optimierung der UAV-Befestigung sowie der gesamten Systemkette, um eine vollständige Automatisierung zu erreichen.
Das Teilvorhaben des IFPT adressiert insbesondere das automatisierte Betankungssystem (Abbildung 2). Es umfasst die Entwicklung einer präzisen Kopplungseinrichtung zwischen Drohne und Versorgungseinheit, die durch modernste Sensorik und Robotik unterstützt wird, um einen autonomen Betankungsvorgang sicherzustellen.
Abbildung 2: Darstellung des automatisierten Betankungs- und Handhabungssystems
Studentische Arbeiten:
- Entwicklung eines Sensorik- und Simulationskonzepts zur automatisierten Drohnenerfassung für die H₂-Betankung
- Konzeptionierung eines Endeffektor-Konzeptes für die automatisierte Bedienung einer Wasserstoffschnellkupplung
Stellenausschreibungen für Studentische Hilfskräfte:
Veröffentlichungen:
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Projekt HYDRO-BUNNY in: Hydrogen takes off – sustainably into the future. In: FUTURED. ZAL Magazine 2025, S. 62.
Ansprechpartner am Institut: Omar Draidrya