25.06.2026

ENGINEXT auf Kurs: Highlights aus dem zweiten Projekt-Review

Spannende Inputs, viele interessierte Gäste und jede Menge konstruktives Feedback – so das Fazit des zweiten Review-Meetings des Lehrentwicklungsprojekts ENGINEXT. Das Projektteam gab Anfang Juni Einblick in zentrale Fortschritte der letzten drei Monate.

Das ENGINEXT-Projekt verfolgt ein agiles Projektmanagement mit drei-monatigen Sprints. Jeweils am Ende eines Sprints lädt das Projektteam die Hochschulöffentlichkeit zum Review ein, um zentrale Ergebnisse des Sprints zu präsentieren und den hochschulischen Austausch über das Projekt und seine Ziele zu fördern.

Beim Termin Anfang Juni standen die Ergebnisse des zweiten Sprintzyklus (März bis Mai 2026) des im Herbst 2025 gestarteten Projekts im Fokus. Lehrende, Studierende und Vertreter*innen verschiedener Abteilungen verfolgten gespannt, was die Projekt-Beteiligten aus vier Arbeitsbereichen berichteten und wie ENGINEXT Lehre an der TUHH neu denkt. Zudem gaben sie dem Team wertvolle Rückmeldungen. Die Reviews ermöglichen es, die Perspektiven aller relevanten Stakeholder*innen einzubeziehen und geben wichtige Impulse für die zukünftige Arbeit.

Zuwachs bei ENGINEXT: B.Sc. Green Technologies und M.Sc. Maschinenbau neu dabei

Das Projekt hat zwei neue Leitstudiengänge dazu gewonnen: Saskia Gildehaus präsentierte die Neuausrichtung des B.Sc. Green Technologies. Dieser setzt künftig auf Challenge-Based Learning, Kompaktmodule und Reallabore. Die Pläne für die Neuaufstellung des M.Sc. Maschinenbau stellte Prof. Robert Seifried vor: Dazu gehören etwa ein verblocktes Fachlabor sowie praxisorientierte Lehre anhand von Wärmepumpen. Die neuen Studienelemente beider Studiengänge verfolgen das Ziel, Studierende noch besser zu befähigen, reale Herausforderungen der zukünftigen Berufspraxis aktiv und nachhaltigkeitsorientiert zu gestalten.

Campus Walk: Lehre und Forschung der TUHH werden erlebbar

Die Projektarbeitsgruppe „Campus Walk“ zeigte, wie Forschung und praxisorientierte Lehre künftig physisch und digital sichtbar gemacht werden können – mit interaktiven Elementen und QR-Stationen sowie einer mobilen Webanwendung. Das Publikum lieferte wertvolle Anregungen, die das Projektteam beim Planungsworkshop für den Campus Walk Ende Juni aufgreifen wird.

Kompaktmodule: Flexibilität nachhaltig verankern

Laura Muske aus der Abteilung Studium und Lehre gab Einblick in die Arbeit hinter den Kulissen: Wie lassen sich Kompaktmodule nachhaltig in Stundenplanung, Studienorganisation und Prüfungswesen verankern? Ein Schlüssel zum Erfolg sind umfangreiche Abstimmungsprozesse und technische Anpassungen – auch unterstützt durch KI Wie die Planung von Kompaktmodulen aus Lehrendensicht erfolgt, berichtete Jana Schultz, Koordinatorin des Leitstudienganges B.Sc. Chemie- und Bioingenieurwesen: Sie stellte zentrale Inhalte und Ergebnisse der Modul-Werkstatt vor, die wenige Tage zuvor zum zweiten Mal für Lehrende der zukünftigen Kompaktmodule stattgefunden hatte.

Die InnoChallenge – und eine Entenwaschmaschine

Ein besonderes Highlight war die Vorstellung des konkreten Modulkonzeptes der InnoChallenge von Harold Gamero vom Institut für Organizational Design und Collaboration Engineering (ODCE) und Pascal Kull vom Institut für Smarte Entwicklung und Maschinenelemente (ISEM). Sie stellten vor, wie die Studierenden in ihren Modulen anhand realer Anforderungen von externen Partnern lernen und wie die Module durch das neue Kompaktschema besser miteinander verzahnt werden können. Das Beispiel der von Studierenden selbst gebauten Entenwaschmaschine sorgte im Publikum für Begeisterung – und machte anschaulich, was innovative, praxisnahe Lehre leisten kann.

Das konstruktive Feedback aus dem Review-Meeting wird das Projektteam beim Planning des nächsten Projektsprints (Juni bis August) aufgreifen. Die Ergebnisse dieses Sprints werden dann beim nächsten hochschulöffentlichen Review präsentiert, das für Anfang September 2026 terminiert ist.