31.03.2026

Förderung für die TU Hamburg

Hamburger Programm „Calls for Transfer“ bringt 16 Innovationsprojekte an den Start

Vom medizinischen KI-Copiloten über gebärdensprachliche Lernformate bis hin zu urbanen Landwirtschaftslaboren. Im zwölften Förderaufruf des Programms „Calls for Transfer“ (C4T) wurde mit 119 eingereichten Projekten ein neuer Rekord erreicht. Die beeindruckende Bandbreite der Ideen aus allen antragsberechtigten staatlichen Hamburger Hochschulen verdeutlicht, wie groß das wissenschaftliche Innovations- und Transferpotenzial in der Hansestadt ist.

Ein unabhängiges Expert*innengremium hat nun 16 Projekte ausgewählt, die ab dem 1. Mai für sechs Monate in ihre Realisierungsphase starten. Damit beginnt eine neue Runde wissenschaftsbasierter Innovationsimpulse, die Hamburgs Zukunftsfähigkeit auf vielfältige Weise stärken, vor allem mit Blick auf gesellschaftliche Herausforderungen, technologische Entwicklungen und nachhaltige Lösungen.

Im Bereich zukunftsweisender Fertigungstechnologien entwickelt die TU Hamburg einen Tragwerksturm, dessen Knotenverbindungen vollständig additiv gefertigt, formoptimiert und mit nanostrukturierten Schichtsystemen veredelt werden. Der Einsatz metallischen 3D-Drucks in einem realen Anwendungsbeispiel markiert einen Meilenstein für zukünftige Fertigungsverfahren, die ressourcenschonend, flexibel und hochpräzise arbeiten. 

Maryam Blumenthal, Senatorin für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung: „Ob im Labor, im Hörsaal oder im Orchester – in Hamburgs Hochschullandschaft werden die Ideen von morgen entwickelt und unser Calls for Transfer Programm bringt sie einen entscheidenden Schritt weiter auf dem Weg in die Anwendung. Die 16 ausgewählten Projekte machen deutlich, wie Wissenschaft Zukunft gestaltet: konkret, lösungsorientiert und im engen Austausch mit Gesellschaft, Wirtschaft und Kultur. Die geförderten Vorhaben reichen von Gesundheit und Bildung über nachhaltige Stadtentwicklung bis hin zu neuen Technologien. Sie zeigen, wie vielfältig Transfer in Hamburgs Wissenschaftslandschaft gedacht und gelebt wird.“

Über das Programm Calls for Transfer

Das Förderprogramm wird von der Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung (BWFG) der Freien und Hansestadt Hamburg finanziert, befindet sich in Trägerschaft der Technischen Universität Hamburg (TUHH) und wird operativ von der Hamburg Innovation GmbH (HI) umgesetzt und koordiniert. Calls for Transfer setzt gezielt Impulse für den Wissenstransfer, indem es Forschenden eine frühe Anschubfinanzierung für praxisorientierte Projekte ermöglicht. So entstehen erste Demonstratoren, Ausgründungsideen oder neue Kooperationen, die das Potenzial haben, langfristig Wirkung in Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur zu entfalten. Seit 2018 werden vielversprechende Vorhaben in ihrer Anfangsphase mit bis zu 35.000 Euro unterstützt und in ihrer Weiterentwicklung begleitet. Insgesamt konnten so bereits 167 Projekte angestoßen werden, – einige von ihnen tragen inzwischen deutlich über die Programmlinie hinaus zur Innovationskraft Hamburgs bei.

Hintergrund zu den geförderten Projekten

Die 16 neu ausgewählten Projekte zeigen, dass Transfer nicht nur den Weg von der Forschung in die Praxis beschreibt, sondern immer auch Austausch, Dialog und gemeinsame Entwicklung bedeutet. Die ausgewählten Projekte spiegeln die Vielfalt wissenschaftlicher Ansätze wider: Sie reichen von technologischen Neuentwicklungen über kulturelle und gesellschaftliche Formate bis hin zu Lösungen für Nachhaltigkeit, Gesundheit und soziale Teilhabe.

Rückfragen der Medien

Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung
Pressestelle
E-Mail: pressestelle(at)bwfg.hamburg.de
Internet: https://www.hamburg.de/bwfg/
X: hh_bwfgb I Instagram: hh_bwfgb 

Hamburg Innovation GmbH
Co-Projektleitung “Calls for Transfer”:
Rea Alp: alp(at)hamburginnovation.de
Inga Twisselmann: twisselmann(at)hamburginnovation.de
Mehr Informationen: https://callsfortransfer.de, www.hamburginnovation.de