ALIGHT - Copenhagen Airport: a Lighthouse for the Introduction of Sustainable Aviation Solutions for the Future

(Teil-)Projektleitung/ Mitarbeit:

 

 

Dr. -Ing. Ulf Neuling

Nils Bullerdiek, M.Sc.

Prof. Dr.-Ing. Martin Kaltschmitt

Fördergeber:Europäische Komission - Horizon 2020
Projektpartner:

Copenhagen Airport (CPH), the airports of Lithuaniaand Rome along with Solidarity Transport Hub Poland (CPK), which is in charge of the new airport in Warsaw, Fuel Storage and Hydrant company Copenhagen Airport I/S, Scandinavian Airlines System (SAS), Nordic Initiative for Sustainable Aviation (NISA), Danish Technological Institute (DTI), International Air Transport Association (IATA), German Aerospace Center (DLR), AirBP, The Roundtable on Sustainable Biomaterials (RSB), Hybrid Greentech, BMGindroz Consulting and the the University of Parma

Projektdauer:48 Monate
Laufzeit:11/2020 – 10/2024



Um eine großtechnische Nutzung von nachhaltigen Flugkraftstoffen und ihren Markthochlauf im Luftverkehr herbeizuführen, müssen vor allem zielführende regulatorische Förderinstrumente im Luftverkehr implementiert werden. Es ist aber ebenso wichtig, operative Hemmnisse zur Nutzung nachhaltiger Flugkraftstoffe abzubauen, damit sie in der Praxis schließlich auch nahtlos eingesetzt werden können.

In diesem Kontext untersucht das IUE geeignete Verfahren für die Nachweisführung und Anrechnung der Kraftstoffe. Die unterschiedlichen Eigenschaften der Kraftstoffe, z. B. ökologische Eigenschaften, müssen entlang der gesamten Bereitstellungskette und zwischen allen beteiligten Akteuren, wie Kraftstoffherstellern, Tanklager-Betreibern, Fluggesellschaften oder nationale Behörden, weitergegeben werden, während die nachhaltigen in einer gemeinsamen Kraftstoffinfrastruktur mit fossilen Flugkraftstoffen gemischt werden und somit physisch nicht mehr von diesen unterschieden werden können. Die heutigen Ansätze für eine derartige Nachweisführung sind für einen Masseneinsatz nachhaltiger Flugkraftstoffe nicht geeignet und führen zu hohen administrativen Aufwänden, wenn Fluggesellschaften die Nutzung nachhaltiger Flugkraftstoffe anrechnen wollen. Teilweise besteht bei vielen Akteuren in der Bereitstellungskette auch noch erheblicher Informationsbedarf und mangelnde Erfahrungswerte im (administrativen) Umgang nachhaltiger Flugkraftstoffe.

Konkret werden die Bereitstellungsketten der nachhaltigen Flugkraftstoffe insbesondere im Hinblick auf Nachhaltigkeitsdokumentationen analysiert und daraufhin Anforderungen abgeleitet, die für die Nutzung, die Bereitstellung und die Anrechnung der nachhaltigen Flugkraftstoffe erforderlich sind. Darauf aufbauend werden im praktischen Kontext des Projektes Konzepte entwickelt und bewertet, mit denen sich Fluggesellschaften und andere Beteiligte die eingesetzten nachhaltigen Flugkraftstoffe anrechnen lassen können, beispielsweise im Europäischen Emissionshandel oder in CORSIA.

Dieses Projekt wird im Rahmen der Finanzhilfevereinbarung Nr. 957824 durch das Forschungs- und Innovationsprogramm Horizont 2020 der Europäischen Union finanziert.