BioAuto - Optimierung der thermischen Biomassenutzung durch Autoklavierung

(Teil-)Projektleitung / Mitarbeit:

 

 

Tim-Andre Kulbeik, M.Sc.

Marvin Scherzinger, M.Sc.

Prof. Dr.-Ing. Martin Kaltschmitt

Fördergeber:Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi)
Projektpartner:ETH Umwelttechnik GmbH
Assoziierter Partner:Stadtreinigung Hamburg A.ö.R.
Laufzeit:02/2017 - 02/2021

Bei der kommunalen Entsorgung fallen große Mengen biogener Stoffströme wie Laub und Grünschnitt an, die derzeit nur sehr begrenzt oder gar nicht energetisch genutzt werden. Einer weitergehenden Nutzung als Energieträger stehen in den meisten Fällen eine für bestimmte Einsatzfelder nicht ausreichende Brennstoffqualität und eine zum Teil nur begrenzte Lagerfähigkeit entgegen.

Hier könnte das Verfahren der Autoklavierung eine kostengünstige Alternative darstellen. Das Verfahren beinhaltet das Erhitzen von feuchter Biomasse auf Temperaturen zwischen 120 und 180 °C in einem Druckreaktor. Durch teilweise verdampfendes Wasser aus der Biomasse bildet sich dabei ein Druck aus, der in etwa dem Sättigungsdampfdruck von Wasser folgt. Ziel dieses Verfahrens ist die Erzeugung eines lagerfähigen, schad-/ störstofffreien und höherwertigen biogenen Festbrennstoffs. Dieses Verfahren wird zudem anhand ökonomischer und ökologischer Kriterien sowie durch die Bilanzierung des Verfahrens analysiert und bewertet.


Weitere Informationen auf.

                    Grasschnitt                                          60 Liter Technikumsautoklav                    Autoklaviertes Grasschnitt