Jil Eltgen, M.Sc.

 

Kontakt

Gebäude L

Raum L2013

Telefon 040 42878-3353

Fax 040 42731-4551

E-Mail Jil Eltgen, M.Sc


Werdegang

Seit März 2021Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Flugzeug-Produktionstechnik
12.2020 - 02.2021Studentische Hilfskraft am Institut für Flugzeug-Produktionstechnik
10.2018 - 02.2021Masterstudium ,,Energietechnik'' mit der Vertiefung ,,Energiesysteme'' an der Technischen Universität Hamburg
10.2015 - 09.2018Bachelorstudium ,,Maschinenbau'' mit der Vertiefung ,,Energietechnik'' an der Technischen Universität Hamburg


Forschung

 

 

 

 

Projekt ,,i-LUM‘‘

Innovative Luftgestützte Urbane Mobilität

 

,,i-LUM'' ist ein Vorhaben im Rahmen der Initiative Hamburg X. Die Zielsetzung dieses Vorhabens ist die Entwicklung, Erarbeitung und Bewertung der Umsetzbarkeit von Konzepten zur innovativen luftgestützten urbanen Mobilität für die Metropolregion Hamburg. Dabei sollen zukünftige Szenarien (2040/2050) betrachtet werden. In dieses Projekt wirken neben dem Institut für Flugzeug-Produktionstechnik der Technischen Universität Hamburg auch die Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg, die HafenCity Universität Hamburg, die Helmut Schmidt Universität und das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt mit.

Am Institut für Flugzeug-Produktionstechnik sollen bord- und bodenseitige Führungs- und Informationssysteme, sowie Betriebsinfrastrukturen entwickelt werden. Das IFPT entwickelt hierzu Konzepte zu einer automatischen und bodengebundenen MRO. Diese soll bspw. Schäden am Luftfahrzeug erkennen und reparieren können oder das Luftfahrzeug hinsichtlich Antriebsart und Logistik beladen können. Die Herausforderungen in der Entwicklung einer automatischen bodengebundenen MRO liegen in der Flexibilität der MRO-Prozesse und -Systeme, da die Bauteile und Schäden sehr vielfältig sein können.

  • Entwicklung von konkreten Gesamtkonzepten für die luftgestützte Mobilität in Hamburg unter Berücksichtigung verschiedener Szenarien und Ableitung von Anforderungen an Vehikel, Infrastruktur und Betrieb,
  • Detaillierte wissenschaftliche Untersuchung der notwendigen ,,Enabler"-Technologien für das Vehikel sowie der infrastrukturellen und betrieblichen Aspekte,
  • Evaluierung des Nutzwertes ausgewählter Konzepte für die Stadt, ihre Einwohner und Besucher.

 

  

(Copyright-Vermerk: „iStock.com/Marharyta Marko | Google (Map data: Image Landsat / Copernicus, Data SIO, NOAA, U.S. Navy, NGA, GEBCO) | Design: TUHH, ILT, Florian Linke”)

 

 

 

 

Eine besondere Rolle spielen die Ergebnisse von Akzeptanzstudien und Evaluierungen zum Nutzerverhalten innerhalb dieser neuen urbanen Mobilität in Hamburg. Aus diesen Ergebnissen können Konstruktionsmerkmale abgeleitet werden. So kann ein Konzept entwicklet werden, dass die Stadt Hamburg logistisch entlasten kann.

 

 

 

 

Die zu entwickelnde Infrastruktur umfasst alle bodenseitig notwendigen Elemente, um die Vehikel von der Landung bis zum nächsten Start zu warten, zu reparieren und mit Beladung hinsichtlich Antrieb, Logistik und Personen zu versorgen. Dabei liegt ein Hauptaugenmerk auf der Einhaltung der entsprechenden Sicherheitsanforderungen.

 

 

 

 

Die Infrastruktur soll auf sogenannten Vertiports platziert werden. Vertiports dienen als Verkehrsquellen und -senken und müssen hinsichtlich ihrer Mobilitätskapazität modelliert werden. Die Infrastruktur sollte eine schnelle Reaktion und ein flexibles Eingehen ermöglichen, wobei eine ständige technologische Weiterentwicklung erforderlich ist. Die MRO-Abläufe sollten kurze Durchlaufzeiten aufweisen und über den Lebenszyklus des Vehikels dokumentiert werden.

 

 

 

 

Im Projekt werden unter anderem die folgenden Fragen adressiert:

  • Wie soll die bodengebundene MRO-Infrastruktur konzeptioniert werden?
  • Wie sollen Anlagen - stationär oder mobil - für die Inspektion von Schäden und Verschleiß aussehen?
  • Wie können festgestellte Schäden repariert werden?
  • Welcher Grad der Automatisierung und softwaretechnischen Intelligenz ist für die angestrebte hochautomatisierte MRO erforderlich?
  • Ist eine Zustandsüberwachung der Flotte sinnvoll und wie kann diese umgesetzt werden?

Die Schwerpunkte des Projekts ,,i-LUM'' liegen in der luftgestützten urbanen Mobilität, der mobilen Sensorik, der Messtechnik und der Energietechnik.

 


Lehre

Bei Interesse an Abschlussarbeiten im Themenfeld des Forschungsprojektes i-LUM wenden Sie sich gerne unter Angabe der folgenden Informationen per E-Mail an Jil Eltgen:

  • Notenübersicht
  • Kurzer Lebenlauf
  • Nennung der eigenen Interessen am Projekt i-LUM

Alle ausgeschriebenen Abschlussarbeiten und Stellenausschreibungen finden Sie hier. Nicht alle Ideen schaffen es immer auf diese Seite, daher sind Initiativbewerbungen erwünscht.

 


Veröffentlichungen

-