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Durch elektrische Veränderung der Oberflächenspannung wird poröses Gold zur Nanopumpe für eine elektrolytische Flüssigkeit. Grafik: Huber

TUHH-Beitrag „Switchable imbibition in nanoporous gold“ erscheint in Nature Communications

Schwämme saugen Flüssigkeiten auf – Gold auch. Wissenschaftler der Technischen Universität Hamburg (TUHH) und des Helmholtz-Zentrum Geesthacht haben erstmals das Aufsaugverhalten von nanoporösem Gold für Flüssigkeiten untersucht. Dabei haben die Forscher um Professor Patrick Huber und Professor Jörg Weissmüller im Sonderforschungsbereich 986 „Maßgeschneiderte Multiskalige Materialsysteme“ ein völlig neuartiges Phänomen entdeckt: Wenn sie an den Metallschwamm ein Kabel anklemmen und eine elektrische Spannung anlegen, können sie das Aufsaugen von Flüssigkeiten kontrolliert an- und wieder abschalten. Die Entdeckung könnte wegweisend sein für zukünftige Anwendungen miniaturisierter Pumpen in Bausteinen der Mikro- und Nanofluidik, beispielsweise in implantierten Insulinpumpen oder in Blutanalysen mit nur einem Blutstropfen.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Summer School.

International Summer School „Network Performace Evaluation and Optimization“

In dieser Woche besuchen 32 Nachwuchswissenschaftlerinnnen und –wissenschaftler aus sechs Ländern die „International Summer School on Network Performance Evaluation and Optimization“ an der Technischen Universität Hamburg (TUHH). Die Veranstaltungsreihe vertieft mathematische Methoden und Verfahren, die für jeden Promovenden und Forscher im Bereich der Kommunikationsnetze eine wichtige Basis sind. Schwerpunkte sind Optimierung für die Netzplanung und analytische Methoden zur Leistungsbewertung. Als Dozenten sind eingeladen Prof. James Gross, KTH Stockholm, Dr. Slawomir Stancak, TU Berlin, Prof. Kurt Tutschku, BTH Karlskrona, sowie Prof. Ulrich Killat, TUHH. Kommunikationsnetze haben in den letzten Jahren das tägliche Leben entscheidend verändert: Das Internet und mobile Kommunikation sind für die meisten sowohl privat als auch beruflich nicht mehr wegzudenken.

Dipl.-Ing. Holle Goedeke bei Untersuchungen mittels Mikro-Röntgenfluoreszenzanalyse.

Ressourcenschonende Forschung: TUHH optimiert chemische Analysen

Ob im Schadensfall, bei Kunstwerken oder Korrosionsprozessen – es bedarf bei der Ursachenforschung einer genauen Analytik. Dass diese auch energieeffizent durchgeführt werden kann, zeigt die Technische Universität Hamburg (TUHH). Sie hat ihre Mikro-Röntgenfluoreszenzanalyse (RFA) zur ortsauflösenden chemischen Elementanalyse mit einem peltiergekühlten Siliziumdriftdetektor modernisiert. So entfällt die energieintensive Kühlung mit flüssigem Stickstoff. Die Einsatzbereiche der Mikro-Röntgenfluoreszenzanalyse sind äußerst vielfältig. Sie reichen von Feststoffen über Flüssigproben bis hin zu Pulvern und Pasten. Zudem bietet das Verfahren die Möglichkeit einer zerstörungsfreien Analyse und einen hohen Probendurchsatz. Das vom Institut für Baustoffe, Bauphysik und Bauchemie der TUHH eingesetzte Gerät spart nun bei der Analyse noch mehr Energie.

Entspannte Stimmung bei der Gründung des Alumni-Chapters San Francisco.

TUHH gründet weltweit siebtes Alumni-Chapter

California Dreams: Nach Hamburg, Berlin, Kopenhagen, Mexiko-Stadt, Rio de Janeiro und New York ist ein weiteres Alumni-Chapter der Technischen Universität in San Francisco gegründet worden. Am Dienstag unterzeichneten Professor Andreas Liese, Vorsitzender des Alumni-Vereins der TUHH, sowie TUHH-Alumnus Stephan Mahnke und Petra Vorsteher, die neuen Leiter des Chapters, den Vertrag. Die Feier fand mit vielen TUHH-Ehemaligen in entspannter Atmosphäre in der Firma Smaato statt. Chapter-Gründer Stephan Mahnke studierte Elektrotechnik und Technische Informatik an der TUHH, ist seit 1996 in den USA und arbeitet als Projektmanager und Vertriebsingenieur bei der US-Firma Synopsys in San Francisco. "Ich freue mich, dass die Gründungsveranstaltung des San Francisco Chapters von den Absolventen und ehemaligen Mitarbeitern der TUHH mit großem Interesse angenommen wurde.

Technik für Menschen: Die Chronik der TUHH

Und jedem Anfang liegt ein Zauber inne: Vor über 35 Jahren begann der Aufbau der Technischen Universität Hamburg (TUHH) – eine Erfolgsgeschichte, die über die Grenzen Hamburgs wirkt. Die ehemaligen Präsidenten Professor Heinrich Mecking und Professor Christian Nedeß sind die Autoren der Chronik „Technik für die Menschen. Anfänge, Entwicklung und Chronik der Technischen Universität Hamburg-Harburg“ und zeigen facettenreich die Entwicklung der TUHH von den Anfängen bis zur Gegenwart. Die TUHH ist die einzige Technische Universität Hamburgs und hat über 6.700 Studierende. Mecking und Nedeß sind Urgesteine der TUHH und gaben der jungen Universität in ihren Anfangsjahren prägende Impulse für ihre Entwicklung. Ihr Anspruch ist nicht die historische Aneinanderreihung von Daten und Fakten, sondern sie zeigen die Entwicklung der TUHH aus Sicht von Zeitzeugen.

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