DYNAPORT – Dynamic navigation and port call optimisation in real time

Ziel von DYNAPORT ist es, neue Optimierungs- und Koordinierungsinstrumente für Häfen und Schiffe zu entwickeln, die den Treibstoffverbrauch der Schiffe um mindestens 10 % senken und die Effizienz der Häfen in gleichem Maße steigern. Um diese Einsparungen zu quantifizieren und zu messen, werden Leistungsindikatoren (KPIs) entwickelt. Die Grundlage für die Entwicklung der Instrumente und damit den Informationsaustausch bilden international anerkannte Protokollstandards und Kommunikationssysteme. Um die Effizienz des Hafens und die Sicherheit bei der Hafenansteuerung zu verbessern, wird das System den Schiffsverkehrsdienst des Hafens in die Planung und Durchführung der Ankunft und Abfahrt einbeziehen. Das Projekt wird gemeinsam vom Institut für Maritime Logistik (MLS) und Partnern aus Wissenschaft sowie der Schifffahrts- und Hafenbranche durchgeführt. Gleichzeitig wirken Kommunikationsdienste und Anbieter von IT-, Planungs- und Optimierungssoftwarelösungen mit.

 

Projektdauer 01.01.2024 – 31.12.2026
Projektförderung Europäische Union (EU)
Unser Status Projektpartner
Ansprechpartner Yasemin DerinJoão Braga
Website dynaport.eu
Projektpartner Das Projektkonsortium setzt sich wie folgt zusammen:
 
  • SINTEF Ocean AS (SO), Norwegen
  • Technische Universität Hamburg (TUHH), Institut für Maritime Logistik (MLS), Deutschland
  • Simula Research Laboratory AS (SRL), Norwegen
  • FixLog Consulting (FL), Niederlande
  • Kongsberg Norcontrol AS (KNC), Norwegen
  • Space Norway AS (SN), Norwegen
  • Navtor AS (NAV), Norwegen
  • Kongsberg Maritime AS (ex Seatex) (KSX), Norwegen
  • Port of Gothenburg (AP) (GOT), Sweden
  • Sines Port and Logistics Community (CPLS), Portugal
  • Port de Barcelona (AP) (BCN), Spanien
  • Port of Rotterdam (AP) (RTM), Niederlande
  • Port of Harwich (AP) (HRH), Vereinigtes Königreich
  • Port of Aalborg (POARD), Dänemark
  • North Sea Container Line AS (NCL), Norwegen
  • Grieg Star AS (GS), Norwegen
  • LATSCO Marine Management Inc (LMM), Griechenland
  • Norwegian Coastal Authority (KYV), Norwegen

Kurzbeschreibung

Die Dekarbonisierung des Seeverkehrs durch kohlenstofffreie Kraftstoffe ist ein aufwendiger und teurer Prozess. Neue Antriebssysteme, wie z. B. windunterstützte Antriebssysteme, zielen auf Kraftstoffeinsparungen ab. Um den Weg für einen nachhaltigen Übergang zu Netto-Null-Emissionen bis 2050 zu beschreiten, ist ein energieeffizienterer Betrieb eine Grundvoraussetzung. Dies gilt sowohl für die Fahrt des Schiffes als auch für das Anlaufen von Häfen. Eine effiziente und praktikable Optimierung von Schifffahrt und Hafenaufenthalten erfordert eine verstärkte Zusammenarbeit zwischen den Parteien und die Überwindung mehrerer wichtiger Hindernisse, wie z. B. Charterparteien und -verträge, die eine Just-in-Time-Ankunft und eine eindeutigere Risiko-Nutzen-Teilung ermöglichen. Zudem ist eine verbesserte Transparenz und die Verringerung der Cybersicherheitsrisiken sowie ein zuverlässiger und effizienter Austausch von Informationen über Schifffahrten und Hafenaufenthalte zwischen allen Parteien notwendig.

DYNAPORT zielt auf die Erhöhung der Effizienz des Verkehrssystems und die Verbesserung der nautischen Sicherheit ab, um eine signifikante und nachhaltige Reduzierung der Treibhausgasemissionen zu erreichen. In gleicher Weise wird angestrebt, dass die entwickelten Lösungen international übernommen werden, indem die neuen Informationsflüsse und Arbeitsprozesse auf international anerkannten Standards beruhen und diese Standards die notwendige Zustimmung der Beteiligten finden und in allen Häfen und Schiffen eingesetzt werden können.

Das Forschungsprojekt DYNAPORT wird von der Europäischen Union (EU) im Rahmen des Horizon Europe Framework-Programmes gefördert - Projektnummer 101138478.

Veröffentlichungen (Auszug)

[192092]
Title: MASS operations in port calls.
Written by: Oberhauser Tavares Braga, João Pedro and Fjørtoft, Kay
in: <em>Journal of Physics: Conference Series</em>. (2025).
Volume: <strong>3123</strong>. Number: (1),
on pages: 012028
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how published:
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DOI: 10.1088/1742-6596/3123/1/012028
URL:
ARXIVID:
PMID:

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Note: dynaport

Abstract: To achieve success in the maritime industry’s shift towards autonomous vessels — seeking the goals of enhanced efficiency, environmental sustainability, and improved safety — it is crucial to develop, test, and validate new procedures and technologies for autonomous ship operations, which includes management of Maritime Autonomous Surface Ships (MASS) at port. So far, the focus of autonomy in maritime has been mainly on the navigational issues, and not as much on the integration between port technology and procedures, and remote operations centre (ROC) operation. MASS will not necessarily have its bridge, cargo handling equipment, and maintenance being manned by onboard agents, but can rather be fully operated and organised by a ROC. To overcome these challenges, there are different areas of concern that must be considered such as navigation and docking, cargo handling, and maintenance, etc.