Die Materialsauberkeit ist ein integraler Bestandteil der Qualitätssysteme der Reinraumtechnik. Derartige High-End Technologiesektoren zeichnet aus, dass die Variantenvielfalt einzelner Bauteile hoch und die benötigte Anzahl an Bauteilen gering ist – ideale Voraussetzungen für additive Fertigungsverfahren, eigentlich. Nachteile des FDM, wie auch anderer Druckverfahren für die Reinraumanwendung sind die hohen Oberflächenrauigkeiten, welche eine immense Quelle für die Partikelbildung darstellen. Aufgrund der im Allgemeinen nicht gewährleisteten Materialsauberkeit sowie der in punkto Sauberkeit nicht hinreichenden Resultate des Druckens, hat sich die Methode trotz ihres großen Potentials bislang nicht etabliert.
Um die technologische Lücke im Bereich der Reinraumtechnologie zu schließen, wird im Projekt als innovatives Ziel ein neuartiges ausgasungsarmes Hochleistungsfilament für den 3D-Druck für den Einsatz im Reinraum entwickelt, sowie ein Druckprozess für die Herstellung von Formteilen. Ferner entwickelt das ISM eine Glättungsmethode für die Bauteiloberflächen, um die Partikelbildung zu reduzieren.
Laufzeit: 01.06.2025 - 31.05.2027
Verantwortlicher Mitarbeiter: Burhan Umur Avci
Förderprogramm: Dieses Projekt wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert. FKZ: KK5570405EB4.
Projektträger: Allianz für Industrie und Forschung - AIF e.V.
Projektpartner: Materiales GmbH