LitEndo - Lithography‐based Metal Manufacturing (LMM) für die Herstellung patientenspezifischer Endoprothesen

Das Kooperationsprojekt LitEndo im deutschsprachigen Raum plant eine Erschließung des geometrischen LMM-Potenzials für osseointegrative Strukturen in patientenindividuellen Hüftpfannen. Im Vergleich zum Guss-Industriestandard wird dadurch eine neue Generation von Hüftpfannen herstellbar sein, die speziell an die Bedürfnisse der Patienten angepasst sind und gleichzeitig eine bessere Osseointegration bei hoher Biokompatibilität aufweisen. Dabei wird durch den lithographie- sowie sinterbasierten Ansatz, u.a. mit geringeren Schichtstärken (im Vergleich zu L-/E-PBF), bei der Fertigung eine höhere Oberflächengüte erreicht, wodurch selbst Gewinde direkt mitgedruckt werden können und Funktionsflächen einer geringeren Nachbearbeitung bedürfen. Dadurch können direkte Kosteneinsparungen entlang der Prozesskette und ein rentables Geschäftsmodell realisiert werden. Als Materialien werden biokompatible Titanlegierungen sowie der Industriestandard CoCrMo betrachtet.

Im Teilprojekt des ISM wird die Wärmebehandlungsstrategie der LMM-Grünlinge entwickelt. Hierbei liegt der Fokus auf dem Erreichen normgerechter und markttypischer Anforderungen im Hinblick auf die chemische Zusammensetzung der gesinterten Bauteile sowie deren mechanische Eigenschaften.

 

Laufzeit: 01.10.2025 - 31.09.2026


Verantwortlicher Mitarbeiter: Moritz Haars


Förderprogramm: Dieses Projekt wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert. FKZ: KK5570403IE4.


Projektträger: Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen - AiF


Projektpartner: Back to Mobility GmbH, Hürth; amsight GmbH, Hamburg; Institut für Korrosionsschutz Dresden GmbH, Dresden; Incus GmbH, Wien