Stabilität und Netzregelung in Übertragungsnetzen mit leistungselektronisch gekoppelten Betriebsmitteln

Beschreibung

Im Zuge der Energiewende kommt es zu einem Wandel der Erzeugerstruktur. Während konventionelle Einheiten wie Kohlekraftwerke sukzessive abgeschaltet werden, gibt es eine wachsende Anzahl an leistungselektronisch gekoppelten Betriebsmitteln wie Windenergieanlagen oder Photovoltaikanlagen. Hierdurch kommt es zu neuen Herausforderungen bei der Netzstabilität und Netzregelung.

Die Reserven für netzbildende Fähigkeiten von konventionellen Kraftwerken waren in der Vergangenheit ausreichend, um einen stabilen und sicheren Übertragungsnetzbetrieb auch bei Störungen zu gewährleisten. Zukünftig müssen jedoch leistungselektronisch gekoppelte Betriebsmittel netzbildende Eigenschaften aufweisen, damit bei Abschaltung der konventionellen Anlagen keine Gefährdung der Stabilität der Teilsysteme und des Gesamtsystems entsteht. Im Mittelpunkt des Forschungsbereiches steht die Netzregelung, welche die dafür notwendigen Stabilitätsanforderungen sichert.

Ansprechperson im Institut

Christina Eckel

Laufzeit

01.06.2021 bis 31.05.2025