27.01.2026

Projektabschluss ECIU-Challenge mit der Schule Elfenwiese

Die erste ECIU-Challenge mit der Schule Elfenwiese wurde erfolgreich abgeschlossen: Studierende der Technischen Universität Hamburg entwickelten gemeinsam mit den Schüler:innen innovative Ideen für eine inklusivere Pausen- und Freizeitgestaltung. Foto: TU Hamburg/Bittcher

Heute fand der Abschluss der ersten ECIU-Challenge-Runde mit der Schule Elfenwiese statt. Die Schule hat den Förderschwerpunkt körperliche und motorische Entwicklung. Seitens der Technischen Universität Hamburg wurde die Challenge vom WorkINGLab, dem Institut für Bioprozess- und Biosystemtechnik sowie den Kinderforschern begleitet.

In den vergangenen Monaten entwickelte sich eine enge Zusammenarbeit zwischen den Teilnehmenden der Challenge und den Schülerinnen und Schülern der Schule. Im Verlauf des Projekts entstand ein intensiver Austausch, aus dem zahlreiche Ideen und Vorschläge hervorgingen. Nach mehreren Treffen kristallisierte sich die Pausen- und Freizeitgestaltung als gemeinsamer Schwerpunkt heraus.

Die Abschlussveranstaltung wurde mit einer feierlichen Begrüßung durch den TUHH Präsidenten Prof. Timm-Giel und den Schulleiter Herrn Holtz eröffnet. Anschließend präsentierten die Gruppen ihre Projekte. Drei Vorhaben wurden im Rahmen einer Evaluation besonders hoch bewertet. Den Auftakt machte die Idee einer kreativen Schulhofgestaltung: Dauerhafte Muster und Spielfelder auf dem Boden sollen künftig mehr Farbe und neue Bewegungsangebote in die Pausen bringen. Die Umsetzung ist für das Frühjahr geplant. Als zweites Projekt wurde eine Kirschkernsäuberungsmaschine vorgestellt, die Kirschkernbecken von Styropor- und Staubpartikeln reinigt. Den Abschluss bildete die Konzeption und Umsetzung einer Steuerungslösung, mit der ein Computerspiel über Kopf- oder Augenbewegungen bedient werden kann. Im Anschluss hatten alle Gäste die Gelegenheit, sowohl die Maschine als auch die Spielsteuerung selbst zu testen.

Die ECIU-Challenge ist jedoch weit mehr als ein interdisziplinäres Projekt zur Entwicklung innovativer Lösungen. Sie ermöglicht allen Beteiligten, neue Perspektiven einzunehmen und über den eigenen Tellerrand hinauszublicken. Sowohl die Studierenden als auch die Schülerinnen und Schüler sammelten Erfahrungen, die sie in diesem Kontext sonst nicht gemacht hätten. Für die Schülerinnen und Schüler wurde deutlich, dass eine Behinderung kein Ausschlusskriterium für ein Studium ist. Die Studierenden wiederum gewannen wertvolle Einblicke in eine Lebenswelt, mit der sie im Alltag nur selten Berührungspunkte haben.

Nach diesem erfolgreichen Auftakt freuen sich die Teamchers und die Schule bereits auf die zweite Runde im kommenden Wintersemester.