ProCURVE - Prozessentwicklung zur Implementierung eines neuartigen CNC-Fertigungsverfahrens zum Trennschleifen räumlich gekrümmter FKV-Strukturen

Beschreibung

Produzierende Unternehmen setzen, aufgrund der vermehrten Nachfrage nach Kunden- und Bauteil-individueller just-in-time Fertigung, auf die Vorteile der CNC-Fertigung. Der größte Vorteil der Fertigung mittels CNC-Maschinen ist eine hohe Geschwindigkeit in Kombination mit einer hohen Steuerbarkeit der Prozesse, was zu niedrigen Kosten bei kleinen Stückzahlen und hoher möglicher Komplexität der Bauteile führt. Die CNC-Fertigung ist heutzutage Standard in allen Industrien (Maschinen- und Anlagenbau, Werkzeugbau, Medizintechnik etc.) und nutzt dabei verschiedene Fertigungsverfahren (Fräsen, Trennschleifen und Sägen, Wasserstrahlschneiden, Laserstrahlschneiden etc.) auf verschiedenen Maschinentypen (Portalmaschinen für hohe Präzision, Industrieroboter für hohe Flexibilität). Die CNC-Fertigung wird entsprechend auch für die Herstellung räumlich gekrümmter bzw. sphärischer Bauteile aus Faser-Kunststoff-Verbunden genutzt, welche im Leichtbau eine entscheidende Rolle spielen. Bestehende CNC-Fertigungsverfahren wie Fräsen, Trennschleif- und Sägeverfahren, Abrasiv-Wasserstahlschneiden und Laserstrahlschneiden verfügen dabei über verschiedene Stärken und Schwächen.

Das FuE-Projekt plant, ein neuartiges Fertigungsverfahren zu entwickeln und auf einem Industrieroboter zu implementieren. In Kooperation zwischen ModuleWorks, robotized und der Technischen Universität Hamburg, Institut für Produktionsmanagement und -technik (IPMT), also einer Kooperation zwischen zwei KMU mit ausgewiesen hoher Expertise im Bereich der CAD/CAM-Prozesskette, Roboterbearbeitung und einem führenden Institut aus dem Bereich der Produktionstechnik mit Fokus auf innovativen Bearbeitungs- und Anlagenkonzepten für die Zerspanung von Leichtbauwerkstoffen, sollen die dargestellten Nachteile und Einschränkungen des Stands der Technik überwunden werden.

Projektpartner

An dem Vorhaben sind weiterhin folgende Firmen beteiligt:

  • ModuleWorks GmbH
  • robotized rm systems GmbH

Projektorganisation

Projektleitung (TUHH): Prof. Dr.-Ing. Jan Hendrik Dege

Projektmanagement und -bearbeitung: Marco Hinrichs, M. Sc.

Laufzeit

01.03.2021 bis zum 30.09.2023

Projektförderung

Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK)

Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM)

Föderkennzeichen (FKZ): KK5206301AT0