Wie könnte eine Hochschule aussehen, die sich komplett nach den Sustainable Development Goals (SDGs) ausrichtet und sie in den Fokus der Lehre stellt? Dieser Frage widmeten sich Sophie Heins von der HafenCity Universität und Ann-Kathrin Jürgensen und Annett Lehmann von der Technischen Universität Hamburg in einem Beitrag zum University:Future Festival 2026 in Hamburg.
Dabei stellten sie mit der Universität für neue Wirklichkeiten gewohnte Bildungslogiken auf den Kopf: Statt ECTS stehen gesellschaftliche Wirkung und Persönlichkeitsentwicklung im Mittelpunkt. Studierende arbeiten an realen SDG-Challenges und sammeln für ihre erzielte Wirkung sogenannte „Impact Coins“. Diese machen individuelle Kompetenzprofile sichtbar und eröffnen neue Wege, Lernen und Leistung zu verstehen.
Multimediale Artefakte in einer räumlichen Inszenierung erweckten die Universität für neue Wirklichkeiten sowie ihre Lernenden zum Leben und luden vor Ort zum Dialog mit unterschiedlichen Statusgruppen ein.
Dieser Impuls wird weitergedacht: Im Verbundprojekt „CampusConnectEd – Sharing Innovative Education“, sechs deutscher Hochschulen, darunter die HCU und die TUHH, arbeiten Sophie, Ann-Kathrin und Annett als Teil eines großen Teams in verschiedenen Rollen daran aktuelle Strukturen für Studium und Lehre weiterzuentwickeln. Gefördert wird das Projekt von der Stiftung Innovation in der Hochschullehre.
Die Präsenzbühne in Hamburg wurde von der Universität Hamburg und dem OERcamp organisiert.
Das OERcamp ist Teil der OER-Strategie und wird vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.
