06.05.2026

Geschichte der jüdischen Wohlfahrt als offenes Lernangebot

Neue Kooperation zwischen der HOOU an der TUHH und dem Arbeitskreis Jüdische Wohlfahrt in Kooperation mit der Universität Hamburg.
Foto: Dr. Thomas Hägele

Der Arbeitskreis Jüdische Wohlfahrt (https://akjw.hypotheses.org/arbeitskreis) erarbeitet derzeit Studienbriefe zur Geschichte der jüdischen Wohlfahrt in Deutschland.

An der Hamburg Open Online University (HOOU) an der Technischen Universität Hamburg (TUHH) wird das Projekt mediendidaktisch und technisch begleitet um aus den Studienbriefen ein interaktives Selbstlernangebot zu gestalten. Das Projekt wird von Prof. Dr. Stefan Köngeter (Professor für Sozialpädagogik, Universität Hamburg) und Beate Lehmann (Dipl.-Soz.Arb./Soz.-Päd.) verantwortet.

Die Studienbriefe sind kompakte, quellenreiche Texte. Sie verknüpfen Fallbeispiele in Form von historischen Dokumenten und Foto-Quellen mit Reflexionsanregungen und Hinweisen zum selbstständigen Weiterlernen. Das entstehende Lernangebot richtet sich an Studierende, Fachkräfte der Sozialen Arbeit und alle Interessierte, die sich fundiert mit diesem Teil deutscher Sozialgeschichte auseinandersetzen möchten.

„Wir haben mit der HOOU einen Ort gefunden, an dem wir unsere Studienbriefe niedrigschwellig und zugleich für die interessierte Öffentlichkeit inspirierend verwirklichen können", sagte Prof. Dr. Köngeter beim ersten gemeinsamen Arbeitstreffen am 16. April 2026 am Institut für Technische Bildung und Hochschuldidaktik (ITBH) an der TUHH. Im Mittelpunkt des Arbeitstreffens standen konkrete Umsetzungsfragen: Wie lassen sich die vielschichtigen Inhalte der Studienbriefe ansprechend und lernförderlich darstellen? Welche interaktiven Möglichkeiten bietet die HOOU-Plattform? Welche Aufgabentypen eignen sich um den Selbstlernprozess zu begleiten? Und was bedeutet es, historische Quellen als offene Bildungsmaterialien zur Verfügung zu stellen? Das Ziel ist es, die Studienbriefe so weiterzuentwickeln, dass sie mit interaktiven Aufgaben, vertiefenden Materialien und einer klaren Struktur für das Selbststudium, nicht nur gelesen, sondern aktiv erlebt werden können

Neben der inhaltlichen Arbeit war auch Zeit für eine Campusführung, die den Gästen Einblicke in die laufende Forschung an der TUHH bot.

„Wir als HOOU-Team freuen uns ein in der heutigen Zeit besonders relevantes Thema durch die HOOU einem breiten Publikum zugänglich machen zu können, und sind gespannt auf die weitere Zusammenarbeit”, so Dr. Jana Panke, Teamleitung und Projektkoordinatorin der HOOU an der TUHH.