Entwicklung einer optimierten Drucksinterroute für die sinterbasierte Additive Fertigung (DruSint-AM)

Ziel des Projekts ist die Entwicklung einer gesamtheitlichen Prozessroute, die additive Fertigungsverfahren (MEX/M und MBJ) mit einem nachgelagerten Drucksinterprozess kombiniert. Dadurch sollen hochperformante Bauteile sowohl aus Hartmetallen als auch aus gängigen sinterbasierten AM-Werkstoffen hergestellt werden können. Im Rahmen der Arbeiten am ISM steht die Optimierung der Grünteile im Fokus: Durch gezielt ausgewählte Sinterzusätze und Applikationsmethoden wird die Sinteraktivität im Randbereich erhöht, sodass beim späteren Drucksintern eine möglichst dichte Randschicht entsteht. Die hergestellten Grünteile werden optisch, mikroskopisch und chemisch charakterisiert und nach dem Sintern hinsichtlich Maßhaltigkeit, Dichte, Mikrostruktur und Zusammensetzung analysiert. Auf Basis dieser Ergebnisse werden optimierte Grünteile in die Drucksinterroute überführt und ein robuster, industrietauglicher Prozess entwickelt. Ergänzend werden Prüfgeometrien hergestellt und charakterisiert, um Designrichtlinien für die spätere Bauteil- und Serienfertigung abzuleiten. Die Arbeiten des ISM sind eng mit der Entwicklung der Gesamtprozessroute sowie der Validierung begleitender Simulationsmethoden bei den Projektpartnern verknüpft und bilden damit einen zentralen Baustein der gesamten Prozesskette.

 

Laufzeit: 01.03.2024 - 28.02.2027


Verantwortlicher Mitarbeiter: Marcel Dias da Silva


Förderprogramm: Dieses Projekt wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert. FKZ: KK5261805IE3.


Projektträger: Allianz für Industrie und Forschung - AIF e.V.


Projektpartner: PVA Industrial Vacuum Systems GmbH, Merkle CAE Solutions GmbH, Günter-Köhler-Institut für Fügetechnik und Werkstoffprüfung GmbH .

Dieses Projekt zahlt auf die folgenden SDG der Vereinten Nationen ein: