Das Gesamtziel von AMAvia ist die Entwicklung einer Fertigungszelle mit durchgehender, digitalisierter Prozesskette für die ressourcenschonende, wirtschaftliche Fertigung metallischer Großstrukturen auf Basis des Laser-Lichtbogen-Hybrid-Additive-Manufacturing (LLHAM) für die Luftfahrtindustrie. Das Teilvorhaben des Instituts für Produktionsmanagement und -technik (IPMT) der Technischen Universität Hamburg (TUHH) trägt hierzu durch die Entwicklung maßgeschneiderter, intelligenter Frästechnologien für die additiv gefertigten Halbzeuge bei.
Das IPMT übernimmt dabei
Die Entwicklung einer produktivitätssteigernden Frästechnologien trägt der hohen Nachgiebigkeit und dem insgesamt niedrigen, aber individuell schwankenden Aufmaß den LLHAM-Halbzeugen Rechnung, indem durch adaptiv angepasste HPC- und HSC-Frässtrategien unter Nutzung hochdynamischer Werkzeugmaschinen und Industrieroboter zerspankraftbedingte Bauteilverformung minimiert werden. Durch die niedrigen Zerspankräfte ergibt sich der Vorteil, dass vergleichsweise investitionsgünstige Bewegungsapparate wie Standard-Bearbeitungszentren (BAZ) und Industrieroboter (IR) eingesetzt werden können.
Durch die sensorunterstützte, adaptive Prozessführung wird die Präzision der LLHAM-Bauteile sichergestellt und kostspieliger Ausschuss am Ende der Wertschöpfungskette vermieden.
An dem Vorhaben sind weiterhin folgende Firmen und Forschungseinrichtungen beteiligt:
Projektleitung (TUHH): Prof. Dr.-Ing. Jan Hendrik Dege
Projektmanagement und -bearbeitung: Lasse Evers, M. Sc.
01.11.2020 bis zum 30.04.2025
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE)
Luftfahrtforschungsprogramms (LuFo) VI-1
Föderkennzeichen (FKZ): 20W1902F