Die letzte Phase des Projekts widmet sich dem Up-Scaling. Ziel ist es, die Membrantechnologie für eine Anwendung im realen Maßstab zu testen und die Verfahrensparameter für Anwendungen, beispielsweise in der dezentralen Trinkwasseraufbereitung oder der Bereitstellung von Brauchwasser, anzupassen. In dieser Phase werden Simulationen und Tests im Hinblick auf Durchsatz, Reststoffmanagement und technische Anforderungen durchgeführt, um die Membranmodule hinsichtlich ihrer Leistung und Praktikabilität zu optimieren. Das Projekt sieht vor, die Entwicklung so weit voranzutreiben, dass die KeraRes-Technologie beispielsweise in dezentralen Wasseraufbereitungseinheiten eingesetzt werden kann, was sie insbesondere für die Katastrophenhilfe wertvoll macht.
Insgesamt ist das Projekt KeraRes darauf ausgerichtet, eine skalierbare und energieeffiziente Lösung für die Wasseraufbereitung zu bieten, die den steigenden Anforderungen an die Trink- und Brauchwasserbereitstellung in verschiedenen Anwendungen gerecht wird. Mit der Möglichkeit zur Regeneration und der Modularität bietet das System sowohl ökologische als auch ökonomische Vorteile, die es attraktiv für den Markt machen.