17.09.2026

Just do it – Eindrücke aus dem dritten ENGINEXT-Projekt-Review

Im Enginext-Projekt geht es gut voran: Jana Schultz, Studiengangskoordinatorin in Enginext, schildert ihre Eindrücke vom dritten Review-Meeting.
Bild: Johannes Schröder (TUHH)

Drei Monate Projektarbeit in 90 Minuten: Beim dritten ENGINEXT-Projekt-Review am 10. September haben wir gemeinsam auf die Ergebnisse des vergangenen Sprints zurückgeblickt, Feedback eingeholt, Gedanken und neue Anregungen eingesammelt – und den Blick auf die nächsten Schritte gerichtet.

Am Donnerstagnachmittag füllt sich nach und nach der Meetingraum in Gebäude A. Doch bevor überhaupt jemand richtig Platz genommen hat, sind die ersten Gespräche bereits in vollem Gange: In der einen Ecke wird über die geplanten didaktischen Veränderungen eines ENGINEXT-Moduls gesprochen, ein paar Meter weiter über die Konzeption der Sensorboxen für unser Sensornetz und am anderen Ende des Raumes über die Gestaltung des geplanten innovativen Lehr- und Lernraums. 

Es wird deutlich: Das Projektteam und die vielen Menschen, die sich inzwischen in unterschiedlichen Bereichen bei ENGINEXT engagieren, sind längst tief in der Umsetzung angekommen. Konzepte werden konkreter, Prototypen entstehen, erste Ansätze werden erprobt und weiterentwickelt. Oder, wie auf den Präsentationsfolien des Reviews immer wieder zu lesen ist: Just do it. 

Drei Monate ENGINEXT in 90 Minuten 

In drei Monaten passiert bei ENGINEXT inzwischen mehr, als sich in einem 90-minütigen Review im Detail vorstellen lässt. Zum Einstieg gab es daher einen kompakten Überblick über die Ergebnisse des vergangenen Sprints. 

Im Projektbereich „Campus als Labor“ ist der erste Prototyp der Sensorbox fertiggestellt und der Einsatz der Boxen auf dem Campus wird vorbereitet. Das Agil Design Lab ist eingerichtet und kann für studentische Projekte genutzt werden. Auch beim Campus Walk geht es voran: Eine geeignete App für die digitale Umsetzung wurde ausgewählt. 

Im Bereich „Kompetenzentwicklung in praxisnaher Projektarbeit“ wurden elf Modulskizzen für neue Lehrkonzepte eingereicht. Gleichzeitig fanden im Sommersemester erste Pre-Tests statt, die eine Grundlage für die spätere Evaluation der neuen Lehrformate schaffen. 

Weitere wichtige Voraussetzungen für „flexibilisierte Studienstrukturen und intensives experimentelles Lernen“ wurden ebenfalls geschaffen: Erweiterte Prüfungsan- und -abmeldezeiträume sind nun definiert und die Lehrveranstaltungsplanung wurde technisch und administrativ so angepasst, dass künftig auch stärker flexibilisierte Studienstrukturen geplant und abgebildet werden können. 

Im Bereich der „digitalen und physischen Lernräume“ wurde ein konkreter Raum auf dem Campus ausgewählt und ein Nutzungskonzept entwickelt. Parallel werden derzeit technische Optionen entwickelt und erprobt, um KI-Anwendungen userfreundlich in digitale Lernräume zu integrieren. 

Und auch die studentische Perspektive wird systematischer in die Projektarbeit integriert: Eine neue AG Studierendenbelange beschäftigt sich damit, wie die Sichtweisen und Bedarfe der Studierenden aufgenommen und im weiteren Projektverlauf berücksichtigt werden können. 

Ein Review – drei Themen, bei denen wir genauer hinschauen

Drei Themen standen beim Review anschließend besonders im Fokus. Auf diese blicken wir in den kommenden Wochen hier auf der Webseite. Den Anfang macht unser neues Lehr- und Lernraumkonzept, danach geht es um den ersten Sensorbox-Prototypen und das Sensornetzwerk auf dem TUHH-Campus. Ein weiterer Beitrag stellt das Konzept zweier Kompaktmodule für das Wintersemester 2026/27 vor. 

Und dann wäre da noch: der Frosch 

Zum Abschluss noch ein kleiner Ausblick: Von Oktober bis Dezember bekommt die TUHH einen besonderen Gast. Der Frosch kommt auf den Campus. 
Was genau dahintersteckt, verraten wir noch nicht. Nur so viel: Es lohnt sich, die Augen offen zu halten. 

Mehr dazu bald! 
 

Text: Jana Schultz