Das Institut für Baustatik betreibt Grundlagenforschung auf dem Gebiet der nichtlinearen Struktur- bzw. Tragwerksmechanik. Dimensionsreduzierte strukturmechanische Modelle wie Balken, Platten und Schalen besitzen eine zentrale Bedeutung für Modellbildung, Entwurf und Verständnis des Tragverhaltens komplexer Tragwerke. Die wissenschaftlichen Arbeiten des Instituts sind interdisziplinär und meist methodisch ausgerichtet. Die Strukturmechanik steht dabei im Zentrum. Die drei wesentlichen Entwicklungsbereiche liegen in der computergestützten Mechanik, in Methoden des maschinellen Lernens und in der experimentellen Mechanik.

Forschungsprofil

Aktuelle Forschungsthemen umfassen unter anderem:

  • effiziente und robuste Balken-, Platten- und Schalenformulierungen
  • Finite-Elemente-Technologie (lockingfreie, stabile und effiziente finite Elemente)
  • fortschrittliche Diskretisierungsverfahren wie die isogeometrische Analyse (IGA)
  • strukturmechanische Instabilitätsprobleme (Schalenbeulen, Knittern von Membranen)
  • effiziente Methoden für die nichtlineare Dynamik (selektive Massenskalierung, Zeitschrittschätzer)
  • datenbasierte Methoden für die nichtlineare Strukturmechanik
  • Physik-informiertes maschinelles Lernen (PINNs, etc.)
  • Flatterstabilität flexibler Brücken, Windkanaluntersuchungen

Publikationen

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