Olaf Stüven

Name, Vorname: Stüven, Olaf
Nationalität: Deutsch
Stadt, Land: Stade, Niedersachsen, Deutschland
Studiengang/Abschluss: Verfahrenstechnik, Diplom
Abschlussjahr: 2004
Arbeitgeber und Position: Dow Deutschland, Werk Stade, Responsible Care Director / Geschäftsführer

„Technische Herausforderungen lösen – und dabei früh Verantwortung übernehmen"

Herr Stüven, wie kam es, dass Sie sich damals für dieses Studienfach an der TU Hamburg entschieden haben?

Bereits in jungen Jahren hatte ich den Wunsch, mein technisches Interesse mit meiner Begeisterung für Chemie zu kombinieren. Das Studium bot mir die Gelegenheit, diese beiden Bereiche miteinander zu verbinden und meine Fähigkeiten als Chemikant gezielt auszubauen.

 

Wie würden Sie den Charakter der TU Hamburg in drei Eigenschaften beschreiben?

Die TU Hamburg zeichnet sich durch eine familiäre Atmosphäre, persönliche Betreuung und einen hohen technischen Anspruch aus.

 

Gab es während Ihrer Zeit an der TU ein für Sie unvergessliches Erlebnis?

Die Begegnung mit der Frau, die inzwischen meine Ehefrau ist.

 

Wie ging es nach Ihrem Studium weiter und was machen Sie nun?

Mein direkter Einstieg bei Dow Deutschland erfolgte als Ingenieur am Standort in der Nähe von Leipzig, mit einem späteren Wechsel an den Standort Stade. Während meiner Tätigkeit übernahm ich verschiedene verantwortungsvolle Aufgabenbereiche.

 

Welche Innovationen oder Entwicklungen haben Sie in Ihrem Unternehmen vorangetrieben? Und was macht Ihnen am meisten Spaß?

Ob als Betriebsingenieur oder Betriebsleiter – ich habe stets technische Herausforderungen gelöst. Besonders schätze ich die unternehmerische Arbeit bei Dow, da sie früh Freiräume und Verantwortung bietet.

 

Auch 20 Jahre nach Ihrem Abschluss nehmen Sie regelmäßig an Alumni-Veranstaltungen teil und sind mit DOW auch Mitglied der TUHH Stiftung. Welche Vorteile sehen Sie in solch einem Netzwerk?

Ich schätze den fachlichen und persönlichen Austausch außerhalb des gewohnten Rahmens, aus denen schon sehr interessante Projekte entstanden sind.

 

Was würden Sie einen allwissenden Forscher aus der Zukunft fragen?

Wie können wir das Energie-Problem lösen?

 

Wenn Sie Präsident der TU Hamburg wären…

Weiterhin auf Ingenieurthemen fokussieren, Exzellenzcluster ausbauen und die Zusammenarbeit mit regionalen Start-ups sowie etablierten Unternehmen intensivieren.