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"Materials Science in the Hamburg Metropolitan Area"

Zentrum für Hochleistungsmaterialien

Das Zentrum führt die Zusammenarbeit innerhalb des SFB 986 zwischen den beiden Einrichtungen TUHH und HZG im Bereich der Materialwissenschaften im institutionellen Rahmen fort. Im Wesentlichen sind in der Startphase des neuen Forschungsverbundes die Wissenschaftler des Programms „Funktionale Werkstoffsysteme“ (Advanced Engineering Materials) am HZG und die Forscher des SFB 986 beteiligt. Das Zentrum ist aber offen für die Aufnahme weiterer Kolleginnen und Kollegen und auch für die Einbeziehung anderer Einrichtungen.

Das wesentliche Ziel des Zentrums ist es, auf dieser Grundlage vorhandene Synergien zu nutzen, neue Kooperationen zu etablieren und gemeinsame Projekte zu initiieren. Darüber entsteht neben der höheren Sichtbarkeit der Materialwissenschaften auch ein messbarer Mehrwert für die Forschung. Zusätzlich dazu wird das Zentrum durch Mittel in Höhe von 100 T€ pro Einrichtung und Jahr unterstützt.

Die neuartigen Werkstoffe, die das Zentrum erforscht, zeichnen sich durch ein multisektorales Anwendungsspektrum aus und stellen Schlüssel für neue innovative Systemlösungen für viele Technologiebereiche dar. Damit tragen sie dazu bei, den Wirtschaftsstandort Deutschland zu sichern. Die Auswahl und die Entwicklung der Werkstoffe orientiert sich an den wissenschaftlichen Herausforderungen und technischen Bedürfnissen, die übergreifend für viele Anwendungsbereiche von zentraler Bedeutung sind:

  • Verbesserung des Festigkeit-zu-Gewicht- und Steifigkeit-zu-Gewicht-Verhältnisses von Leichtbauwerkstoffen
  • Verbesserung der Hochtemperaturbelastbarkeit von Leichtbauwerkstoffen
  • Fügen maßgeschneiderter Werkstoffe zu Hybrid-Bauteilen und schadenstoleranten Leichtbaustrukturen
  • (Multi-)Funktionalisierung von Werkstoffen (z.B. Bioabbaubarkeit,  Funktionsintegration in Strukturmaterialien)

Startschuss für das neue Zentrum

Am 11.02.2015 hoben die Technische Universität Hamburg-Harburg und das Helmholtz-Zentrum Geesthacht gemeinsam mit Vertretern der Politik den neuen Forschungsverbund "Zentrum für Hochleistungsmaterialien" aus der Taufe. „Das neue Zentrum für Hochleistungsmaterialien ist eine konsequente Weiterentwicklung der intensiven Zusammenarbeit von Technischer Universität und Helmholtz-Zentrum in der Materialforschung. Es ist zugleich ein Musterbeispiel für strategische Wissenschaftsförderung über Ländergrenzen hinaus“, sagte Hamburgs Wissenschaftssenatorin Dr. Dorothee Stapelfeldt. Schleswig-Holsteins Wissenschaftsministerin Kristin Alheit betonte: „Der neue Forschungsverbund trägt zur weiteren Steigerung der wissenschaftlichen Exzellenz am Helmholtz-Zentrum und der Technischen Universität bei. Er steht exemplarisch für eine gute Zusammenarbeit in Forschung und Wissenschaft zwischen Hamburg und Schleswig-Holstein“.

Mehr dazu in den Pressemitteilungen der beteiligten Institutionen (Pressemitteilung TUHH, Pressemitteilung HZG) sowie in den Fernsehbeiträgen vom NDR und Sat.1 Regional.