Untersuchung zu einem integrierten Wirtschaftsverkehrskonzept

Unterstützung der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung von Berlin bei der Erstellung eines integrierten Wirtschaftsverkehrskonzepts für Berlin


Laufzeit: 01.10.2004 bis 30.09.2005

Auftraggeber/Finanzierung: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Berlin

Bearbeitung: Heike Flämig (Leitung), Cand.-Ing. Cornelius Busch, Prof. Dr.-Ing., Dipl.-Geogr. Christof Hertel Eckard Kutter, Dr.-Ing. Imke Steinmeyer, Dipl.-Ing. Tina Wagner MApplSc
, Unter Mitarbeit von: Thomas Weiner


Bericht Integriertes Wirtschaftsverkehrskonzept Berlin

Hintergrund

Um den Wirtschaftsverkehr stadtverträglich zu gestalten, hat das Berliner Abgeordnetenhaus den Senat aufgefordert, "[...] ergänzend zum Stadtentwicklungsplan Verkehr ein integriertes Wirtschaftsverkehrskonzept auf Grundlage einer verbesserten Datengrundlage bis zum Jahr 2004 zu erarbeiten und schrittweise umzusetzen."

Hintergrund dafür bildet insbesondere die auf europäischer Ebene beschlossene Rahmenrichtlinie Luftqualität (96/62/EG) vom 27.09.97. Demnach gelten von Jahr 2005 an für viele Luftschadstoffe niedrigere Grenzwerte in Europa. Jeder Bürger hat das Recht, die Kommune zu verklagen, wenn die Grenzwerte überschritten werden. Von den Kommunen sind daher gegebenenfalls kommunale Maßnahmenpläne zu erstellen, die auch verkehrslenkende Maßnahmen wie Straßensperrungen und Geschwindigkeitsreduzierungen umfassen können.

Auftrag

Der Arbeitsbereich "Verkehrssysteme und Logistik" ist von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung von Berlin beauftragt worden, bei der Erstellung eines integrierten Wirtschaftsverkehrskonzepts für Berlin unterstützend tätig zu werden. Dabei sind vor allem folgende Fragestellungen zu beantworten:

  • Wie kann Güterverkehr in Berlin "stadtverträglicher" gemacht werden? Folgende Kriterien sind hierbei zu berücksichtigen: Luft, Lärm, Sicherheit, Verschleiß durch Schwerlastverkehr und „übrigen“ Güterverkehr.
  • Welche Verlagerungspotenziale sind insbesondere im Lkw-Schwerlastverkehr vorhanden?
  • Welche infrastrukturellen Voraussetzungen sind zu sichern (Verkehrsnetze und Umschlagsorte, Bedarf Standorte Güterverkehrssubzentren)?
  • Welche Veränderungspotenziale sind durch Organisation und Logistik zu erwarten?

Untersuchungsgang

Die Untersuchungen gliedern sich in drei Arbeitspakete, wobei das zweite und dritte Arbeitspaket das erste zeitlich begleiten. Das erste Arbeitspaket dient der Verbesserung der Daten- und Informationsgrundlage. Neben der Verbesserung der quantitativen und qualitativen Beschreibung des Ist-Zustandes und einer Abschätzung der zukünftigen Entwicklung des Wirtschaftsverkehrs in Berlin, umfasst es eine Analyse möglicher Gestaltungsansätze. Das zweite Arbeitspaket besteht aus den unterstützenden Tätigkeiten des Auftragnehmers bei der inhaltlichen Erstellung des Wirtschaftsverkehrskonzepts durch den Auftraggeber. Das dritte Arbeitspaket dient zur Abstimmung der verschiedenen inhaltlichen Aspekte im Erstellungsprozess des Wirtschaftsverkehrskonzepts, wobei seitens des Auftragnehmers hier die organisatorischen Tätigkeiten übernommen werden. Weitere Infos unter: http://www.stadtentwicklung.berlin.de/verkehr/wirtschaftsverkehrskonzept/

Kontakt:

Prof. Dr.-Ing. Heike Flämig

Professur für Transportketten und Logistik

Telefon: +49 40 42878 - 3907 | Fax: +49 40 42731 - 4198
E-Mail: flaemig@tuhh.de

Technische Universität Hamburg, Institut für Verkehrsplanung und Logistik W8
Am Schwarzenberg-Campus 3, D-21073 Hamburg | Gebäude E, Raum 1.075