Kulturentwicklungsprozess Gutes Miteinander an der TUHH (2017-2019)

Aus den Ergebnissen der TU-weiten Veranstaltungen zum Guten Miteinander hat der Arbeitskreis ein Konzept für einen Kulturentwicklungsprozess erarbeitet.

Dieser Prozess soll zunächst über drei Jahre das Gute Miteinander an der TUHH stärken. Jedes Jahr gibt es einen Themenschwerpunkt, an dem gemeinsam mit allen interessierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der TUHH gearbeitet wird. Die Themenschwerpunkte sind Wertschätzung und Respekt in 2017, Verantwortung und Engagement in 2018 und Unterstützung und Vertrauen in 2019.

Zu Beginn und am Abschluss des Jahres gibt es eine TU-weite Veranstaltung zu dem jeweiligen Themenschwerpunkt. Dazwischen sollen verschiedene Angebote und Maßnahmen das jeweilige Thema in der TU verankern. Zu Beginn jedes Jahres wird vom Arbeitskreis ein Textentwurf zu einer schriftlichen Vereinbarung zum jeweiligen Themenschwerpunkt eingebracht, der im Laufe des Jahres TU-weit diskutiert und partizipativ den Bedürfnissen aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter angepasst wird. Am Ende des Jahres wird die Vereinbarung verabschiedet und anschließend veröffentlicht. Der Text für 2017 lautet:

 

Vereinbarung für ein wertschätzendes und respektvolles Miteinander

 

Wir sind davon überzeugt, dass sich alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der TUHH ein wertschätzendes und respektvolles Miteinander wünschen und davon profitieren. Wir sind uns unseres eigenen Anteils am Gelingen dieser Aufgabe bewusst.

 1. Wir begegnen uns unabhängig von Hierarchien mit wertschätzender und respektvoller Kommunikation. Wir zeigen Interesse an Kenntnissen und Erfahrungen unserer Kolleginnen und Kollegen und pflegen einen regelmäßigen Austausch.

2. Wir pflegen eine konstruktive Grundhaltung zueinander. Wir geben uns anerkennende Rückmeldungen und sprechen zugleich offen und respektvoll kritische Punkte und Meinungsverschiedenheiten an.

3. Wir gehen offen miteinander um und begegnen der Vielfalt an der TUHH mit Toleranz. Dabei achten wir unsere eigenen Grenzen und die der anderen.

4. Wir reagieren mit Besonnenheit, vor allem wenn Menschen uns nicht wertschätzend oder nicht respektvoll begegnen. Wir bleiben in Kontakt und klären die Situation.