Hinweise für die Erstattung von Reisekosten

Dienstreisen sind Reisen zur Erledigung von Dienstgeschäften außerhalb des Dienstorts (also außerhalb des HVV - Großbereichs).

Dienstgänge sind Gänge oder Fahrten am Dienst- oder Wohnort zur Erledigung von Dienstgeschäften außerhalb der Dienststätte (Fahrkosten können über PV15 abgerechnet werden).

Vor Reiseantritt:

  • Dienstreiseantrag (Dienstreiseformulare S. 1-2) vollständig ausgefüllt,
  • von der Vorgesetzten/ dem Vorgesetzten genehmigt und unterschrieben
  • an PV32/G senden, sofern die Finanzierung aus Haushaltsmitteln der Präsidialverwaltung erfolgen soll.

Reisekostenabrechnung:

Die Reisekostenvergütung ist innerhalb einer Ausschlussfrist von sechs Monaten schriftlich oder elektronisch zu beantragen.

Die Reisekostenabrechnung (Dienstreiseformulare S. 5-6) ist bei Finanzierung aus

  • Mitteln der Präsidialverwaltung                                     PV32/G
  • Drittmitteln u. Haushaltmittel d. Instituts                       PV42 bzw. PV44

zuzuleiten.

Es besteht eine grundsätzliche Pflicht zur Vorlage der Originalbelege bei der abrechnenden Dienststelle (immer genehmigter Dienstreiseantrag, zusätzlich z. B. Hotelrechnung, Taxiquittung, Busfahrkarte). Die Belegpflicht besteht auch dann, wenn die oder der Dienstreisende eine Abschlagzahlung in Anspruch genommen hat. Bei Tagungs-/ Seminargebühren muss ein Zahlungsnachweis (Kontoauszug, Kreditkartenabrechnung o. ä.) beigefügt werden.

Bahn:

Flugzeug:

  • Flugzeugnutzung muss aus dienstlichen oder wirtschaftlichen Gründen notwendig sein
  • Niedrigste Klasse wählen

PKW:

  • Wegstreckenentschädigung                                                  20 Cent pro Kilometer
  • aus erheblichem dienstlichen Interesse (mit Begründung)       30 Cent pro Kilometer
  • Mitnahmeentschädigung                                                       → 2 Cent pro Person u. Kilometer

Sonstige Fahrkosten:

Wurde aus triftigem Grund ein Mietwagen oder ein Taxi benutzt, werden die entstandenen notwendigen Kosten erstattet. Hier ist eine Begründung zwingend erforderlich. Liegen keine triftigen Gründe vor, darf keine höhere Reisekostenvergütung gezahlt werden als beim Benutzen eines regelmäßig verkehrenden Beförderungsmittels.

Tagegeld:

Sie erhalten im Inland Tagegelder in folgender Höhe:

  • 24,00 Euro bei voller 24 stündiger Abwesenheit,
  • 12,00 Euro bei mehr als 8 aber weniger als 24 Stunden Abwesenheit,
  • 12,00 Euro jeweils am An- und Abreisetag von mehrtägigen Dienstreisen.

Abzüge bei unentgeltlich zur Verfügung gestellten Mahlzeiten

  • Frühstück:                                           4,80 Euro
  • Mittagessen:                                        9,60 Euro
  • Abendessen:                                        9,60 Euro
  • Vollverpflegung:                                 24,00 Euro

Hotelbuchung:

  • Für eine notwendige Übernachtung erhalten Sie pauschal 20 Euro (ohne Beleg).
  • Sofern Sie wegen ihres Amtes unentgeltlich eine Unterkunft erhalten oder die Auslagen für das Benutzen von Schlafwagen oder Schiffskabinen erstattet werden, wird kein Übernachtungsgeld gewährt. 
  • Es werden Kosten bis 70,00 € pro Übernachtung (75,00 € inkl. Frühstück) erstattet.
  • Bei Überschreitung muss eine Begründung für die Notwendigkeit vorliegen.
  • Bei einer Dienstreise nach Berlin prüfen Sie bitte, ob eine Übernachtung in der Landesvertretung (50 Euro für Übernachtung inkl. Frühstück, abweichende Preise für Doppelzimmer und private Übernachtungen) möglich ist. Die Landesvertretung erreichen Sie per E-Mail unter:  Gaestehaus@lv.hamburg.de , telefonisch unter 030 - 20646-305 sowie per Fax unter 030 - 20646-322

Nebenkosten:

Erstattet werden können z.B. die Kosten für den Transport von Gepäck oder Parkgebühren, sofern es sich hierbei um unvermeidbare, dienstlich bedingte Mehrkosten handelt.

Auch Eintrittsgelder oder Teilnehmergebühren für Veranstaltungen, an denen Dienstreisende aus dienstlichen Gründen teilnehmen müssen, können als Nebenkosten anerkannt werden.