Gebäudeautomation

Ansprechpartner: Andreas Schnellbacher

Die TUHH gehört mit etwa 25.000 Datenpunkten (wovon etwa 12.000 als Hardware-Datenpunkte ausgeführt sind) zu den mittelgroßen Liegenschaften.

Neben der großen Anzahl an "gewöhnlicheren" Anlagen der Raumluft-, Heiz- und Elektrotechnik werden vor allem die Anlagen im Technischen Zentrum geregelt und gesteuert. Der Anlagenpark der TUHH zur Erzeugung von Kälte- und Wärmeenergie ist sehr vielfältig und ermöglicht erst im Zusammenspiel mit der Gebäudeautomation eine energieoptimierte Betriebsweise: Allein für die Kälteerzeugung sind fünf unterschiedliche Maschinentypen vorhanden, so dass die kostengünstigste Kombination je nach Witterungsbedingungen, Energiepreisen und Leistungsbedarf ausgewählt werden kann.

Bisher wurde im Wesentlichen das System eines GA-Herstellers eingesetzt. Neuere Bussysteme wie BACnet und OPC erlauben in gewissem Rahmen eine herstellerneutralere Fabrikatsauswahl. Mit gewissem Aufwand ist damit sogar eine Aufschaltung von unterschiedlichen Automationssystemen auf eine gemeinsame Managementebenen-Software (auch Leitwarten-Software genannt) realisierbar.

So wird das Hauptgebäude mit dem System eines zweiten GA-Herstellers ausgerüstet werden. Es werden zeitgemäße Komponenten verwendet, die über das BACnet-Protokoll kommunizieren. Bereits in den Gebäuden C und D wurden BACnet-Komponenten auf der Automationsebene eingesetzt. Die aktuelle Leitwartensoftware arbeitet derzeit noch mit dem OPC-Protokoll, befindet sich aber im Umbruch.