Engagement im Bezirk und Schaffung einer studentischer Kultur

Die TUHH ist sich ihrer Bedeutung für den Bezirk Harburg und dessen Entwicklung zu einem attraktiven Universitätsstandort bewusst. Durch aktive Mitarbeit in Gremien und Beiräten (Harburg Vision 2020/50, Stadtmarketing, channel hamburg) sowie durch Kooperationen mit etablierten Vereinen (Schützengilde, Tennis Gesellschaft Heimfeld u.a.) und Verbänden (Harburg Vision, Wirtschaftsverein für den Hamburger Süden) möchte die TUHH eigene Akzente setzen, um Harburg zu einem lebenswerten Standort für Studierende und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weiterzuentwickeln. Mit der Einweihung des neuen Hauptgebäudes im Jahr 2012 öffnet sich die TUHH der unmittelbaren Nachbarschaft und dem Bezirk. Als offenes Haus ist das Hauptgebäude seitdem ein Ort der Begegnungen und des Austausches sowohl im Rahmen von wissenschaftlichen als auch von künstlerischen Veranstaltungen. Das studentische Leben in Harburg soll durch gemeinsame Aktivitäten (TUHH meets Gilde), die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum sowie einem attraktiven Freizeitangebot gefördert werden. Die TUHH versteht sich in diesem Zusammenhang als Initiator, Katalysator und Moderator sowie als Plattform für den gesellschaftlichen Diskurs.

Eine lebendige studentische Kultur

Die studentische Kultur auf dem Campus ist sehr lebendig und wird von der TUHH aktiv gefördert. Die mehr als 35 studentischen Initiativen und Arbeitsgemeinschaften (AGs) wie e-gnition (Formular Student Elektrorennwagen), RobotING (humanoide Roboter), SingING (Gesang), SwingING (Big Band) um nur einige zu nennen, sind ein wichtiger Ausgleich zu einem anspruchsvollen Studium und stärken die Persönlichkeitsbildung und sozialen Fähigkeiten unserer Studierenden. Sportliche Aktivitäten im Rahmen des Hochschulsports oder in AGs, wie beispielsweise RuderING sind in besonders hohem Maße geeignet, ein Wir-Gefühl an der TUHH zu schaffen. Durch die Teilnahme an nationalen und internationalen Wettbewerben sind die Teams gleichsam Botschafter der TUHH. Um die sportlichen Aktivitäten weiter zu fördern und die Interaktion mit dem Bezirk zu verbessern, wird sich die TUHH an dem geplanten Bau einer Sporthalle auf dem Gelände des Friedrich-Ebert-Gymnasiums beteiligen. Darüber hinaus werden bestehende und neue Aktivitäten, wie beispielsweise der Aufbau eines FabLabs (Fabrication Laboratory - High-tech Werkstatt) zukünftig in noch höherem Maße durch die Stiftung und den Alumniverein finanziell unterstützt.

Mit Hilfe von Sponsoren konnten seit 2011 zwei Lern- und Kommunikationsinseln geschaffen werden, in denen Studierende gemeinsam lernen und arbeiten können. Weitere Orte der Kommunikation wurden mit dem Cafe ins Grüne (2013) und dem Lern- und Kommunikationszentrum im Hauptgebäude (2012) geschaffen. Im Zuge des Ausbaus des Ostflügels (2013-2014) wird die TUHH zudem eine vom Alumniverein geförderte Begegnungsstätte für aktive und ehemalige Angehörige der Universität einrichten. Darüber hinaus wird ab Ende 2014 im ehemaligen Gesundheitsamt ein zusätzliches gastronomisches Angebot für interne und externe Gäste entstehen, mit dem die TUHH Brücken in die Nachbarschaft schlagen möchte.

Moderne Serviceeinheiten