Universität und Gesellschaft

Die TUHH als nachhaltige Universität

Für die globale Herausforderung einer nachhaltigen Entwicklung sind ökologisch, sozial und ökonomisch verträgliche Lösungsansätze und Innovationsimpulse notwendig. Die Studierenden der ingenieur- und wirtschaftswissenschaftlichen Studiengänge der TUHH werden als zukünftige Entscheidungsträger/innen in besonderer Weise dazu befähigt, zur Beantwortung von komplexen und transdisziplinären Fragestellungen beitragen zu können. Dafür wird der Gedanke der Nachhaltigkeit im Sinne der Brundtland-Kommission in der Forschung, der Lehre, der Weiterbildung und im gesamten Leben sowohl auf dem Campus als auch durch entsprechende institutionelle Vernetzung nach außen prägend sichtbar gemacht.

Nachhaltigkeitsstrategie: Global denken – lokal handeln

Der Strategieentwicklungsprozess „Nachhaltige TUHH“ ist im November 2012 gestartet und wird über eine neu geschaffene Referentenfunktion personell vorangetrieben. In einem ersten Schritt wurde mit dem Nachhaltigkeitsrat an der TUHH ein internes Stakeholder-Gremium gegründet, das zu verschiedenen Facetten der vielschichtigen Thematik Empfehlungen erarbeitet. Gleichzeitig strebt die TUHH auf lokaler, nationaler und internationaler Ebene die Vernetzung mit Nachhaltigkeitsakteuren und -initiativen zum gegenseitigen Erfahrungsaustausch und Know how-Transfer an. Die TUHH ist lokal u.a. vertreten in der Initiative Harburg21, B.A.U.M., dem Cluster Erneuerbare Energien Hamburg sowie im Zukunftsrat Hamburg. International engagiert sich die TUHH u.a. in der „Sustainable Campus Working Group“ des European Consortium for Innovative Universities (ECIU). Die aktive Teilnahme an der AG Hochschule der UN-Dekade Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) wird angestrebt.

Im Jahr 2014 wird ein erstes Strategiepapier vorliegen, das ausgehend von einer Leitvision die vielfältigen Aspekte des Entwicklungsprozesses in kurz-, mittel- und langfristige Ziele, Projekte und konkrete Aktionspläne transferiert. Unabhängig davon wird der Gedanke des  Ressourcenschutzes und der Energieeffizienz in vielen Bereichen seit langem als tragende Leitmaxime gelebt und umgesetzt. Dies gilt sowohl für die vielschichtigen Forschungsprojekte innerhalb des wissenschaftlichen Umfelds als auch für den technischen Betrieb der TUHH. So konnten durch die Erneuerung technischer Anlagen (Heizungskessel und -steuerung, Druckluft- und Kälteversorgung) seit 2009 Stromeinsparungen in Höhe von 282.538 kWh/a und Wärmeeinsparungen von 660.000 kWh/a erreicht werden. Dies entspricht 270 Tonnen CO2-Reduzierung pro Jahr. In den Jahren 2014-2015 ist die Sanierung der zentralen Kälteanlagen geplant. Hiedurch können künftig Betriebskosten in Höhe von 77.000,- Euro pro Jahr eingespart und der CO2-Ausstoß um 195 Tonnen reduziert werden.

TUHH - Familiengerechte Universität

Alumni- und Stifterkultur an der TUHH

Engagement im Bezirk und Schaffung einer studentischen Kultur