Die TUHH als Impulsgeber für Reformen

Erfolg ist Ergebnis innovativen und mutigen Handelns. Die Geschichte der TUHH ist die eines solchen Erfolges. An kaum einer anderen deutschen Hochschule sind so viele Reformen angeschoben, so konsequent unkonventionelle Wege beschritten worden wie an Hamburgs Technischer Universität. Und das Beste ist: Diese Reformen sind aus der TUHH heraus entwickelt worden.

Technik für die Menschen zu entwickeln ist einer der Gründungsaufträge der TUHH seit 1978. Innovation innerhalb der Technikwissenschaften ist dabei natürlich die primäre Aufgabe, doch auch die Innovation der TUHH selbst ist Teil der Motivation und Grundlage für den Erfolg von Lehre, Forschung, Technologietransfer und Weiterbildung.

Die TUHH hat Impulse gesetzt für die Entwicklung der deutschen Hochschulen. Einige dieser Reformen und Impulse sind hier dargestellt.

Meilensteine von heute bis zur Gründung 1978

2015

  • DESY und TUHH schließen Kooperationsvertrag
  • Startschuss für Zentrum für Hochleistungsmaterialien von TUHH und HZG
  • Erste Juniorprofessur am TUHH-Exzellenzkolleg für IT-Sicherheit mit Partner NXP
  • TUHH zählt erstmals über 7000 Studierende.

2014

  • Gründung der Hamburg Online University (HOOU) unter Federführung der TUHH
  • Die TUHH bietet mit mytrack ein neues Studienprogramm - 8 Semester Bachelor - mit verlängerter Studieneingangsphase an.
  • Exzellenz mit Modellcharakter: Die TUHH etabliert mit ihrem TUHH-Exzellenzkolleg eine neue Form der Wissenschaftsförderung: In Kooperation mit der Wirtschaft werden fünf neue Juniorprofessuren auf den Gebieten Green Technologies, Life Science Technologies und Aviation & Maritime Systems an der TUHH eingerichtet.

2013

  • Die TUHH wird prämierte Gründeruniversität durch das BMBF; Gründung des TUHH Startup-Dock.
  • TU & YOU ist das neue Dach aller Alumni-Aktivitäten an der TUHH. Das Ziel ist die lebenslange Vernetzung aller TUHHler.
  • Gründung des Hamburger Zentrums für Medizintechnik zusammen mit dem UKE
  • Gründung der Graduiertenakademie für Technologie und Innovation der TUHH.
  • Die TUHH wird als familiengerechte Hochschule zertifiziert.
  • Die TUHH gründet ihr erstes Übersee-Alumni Chapter in Mexiko-City

2012

  • Die TUHH bündelt erneut die Kräfte der Forschung und definiert drei Kompetenzfelder: Green Technologies, Life Science Technologies und Aviation and Maritime Technologies. Darüber hinaus werden die künftigen Querschnittthemen Neue Materialien sowie Digitalisierung im Profil der TUHH verankert.
  • Einweihung des neuen Hauptgebäudes der TUHH (Am Schwarzenberg-Campus 1)

2011

  • Der Hochschulrat wählt Prof. Dr. Garabed Antranikian zum fünften Präsidenten.
  • Ein weiterer Vizepräsident ergänzt das bisherige Präsidium, der VP Strukturentwicklung.
  • Vierter SFB der TUHH " Maßgeschneiderte multiskalige Materialsysteme M“
  • Gründung des Zentrums für Lehre und Lernen (ZLL) an der TUHH: Umfangreiche Lehrinnovationen werden eingeleitet, begleitet und evaluiert.
  • Einrichtung einer Studierendenwerkstatt, in der Luftschiffe, Algenreaktoren und Klein-Windkraftanlagen im Rahmen des Problem-based Learnings eigenständig von den Studierenden entwickelt werden.

2010

  • Das Fraunhofer-Center für Maritime Logistik und Dienstleistungen (CML) wird an der TUHH eingerichtet
  • An der TUHH wird das Project-based Learning eingeführt. Die Weiterentwicklung zum Task-Oriented Learning an der TUHH ist ein Meilenstein in der neuen didaktischen Ausrichtung in den Ingenieurwissenschaften. Fortan wird in Kleingruppen an Projekten gelernt und gearbeitet.

2009

  • Die TUHH gründet das Laser Zentrum Nord (LZN)

2007

  • Die TUHH hat alle Studiengänge auf das Bachelor-Master-System umgestellt.
  • Die TUHH setzt den ersten Struktur- und Entwicklungsplan in Kraft.
  • Neustrukturierung der Forschung: Einrichtung von sechs Forschungsschwerpunkten.

2006

  • Die Forscherinnen und Forscher der TUHH entwickeln eigenständig Forschungsschwerpunkte, die interdisziplinär und flexibel alle Kräfte bündeln.

2005

  • Prof. Dr.-Ing. habil. Prof. e. h. Edwin Kreuzer wird vierter Präsident.
  • Viertes DFG-Graduiertenkolleg „Seehäfen für Containerschiffe zukünftiger Generationen“ startet.
  • TuTech startet mit der Innovationsstiftung Schleswig-Holstein die Initiative Industrielle Biotechnologie Nord. Daraus wird das bundesweite Cluster Biokatalyse2021. Erfolgreich wird damit auch das vom BMBF geförderte Projekt BioIndustrie2021.

2004

  • Drittes DFG-Graduiertenkolleg „Kunst und Technik“ gegründet.

2003

  • Als erste Technische Universität in Deutschland bietet die TUHH ein duales Studienprogramm unterstützt von NORDMETALL an.
  • Mit der Unterstützung des Unternehmens Klaus-Michael Kühne wird die Hamburg School of Logistics an der TUHH aufgebaut.

2000

  • 10 Strategische Forschungsfelder der TUHH werden definiert.

1999

  • Das Konzil wählt Prof. Dr.-Ing. Christian Nedeß zum dritten Präsidenten.
  • Das Präsidium wird um einen Vizepräsidenten erweitert, so dass es nun zwei Vizepräsidenten gibt, die Forschung (VP Forschung) und Lehre (VP Lehre) vertreten.

1998

  • Gründung des Northern Institute of Technology (NIT), Deutschlands erstes Institut auf Basis einer Public-Private Partnership. heute ist das Northern Institute of Technology Management eine der ältesten bestehenden privatwirtschaftlich organisierten Bildungseinrichtungen auf Hochschulniveau in Deutschland.

1997

  • Die TUHH wird vom Stifterverband als erste von insgesamt vier Universitäten als Reformuniversität vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft geehrt und prämiert.
  • Die TUHH bietet erstmalig sechs internationale Master-Studiengänge an, um Studierenden aus Übersee und anderen nicht-EU-Staaten Ingenieurausbildung Made in Germany zu ermöglichen.

1996

  • Gründung der Stiftung zur Förderung der TUHH

1995

  • Zweites DFG-Graduiertenkolleg an der TUHH: „Meerestechnische Konstruktionen“

1994

  • TUHH bietet als erste deutsche Universität einen Bachelor-Studiengang - Allgemeine Ingenieurwissenschaften (AIW)
  • Einweihung des in Public-Private-Partnerschaft mit Airbus und der TUHH modellhaft gemeinsam gebauten Technologiezentrums Finkenwerder (THF)
  • Dritter Sonderforschungsbereich an der TUHH „Mikromechanik mehrphasiger Werkstoffe“
  • Die TUHH wird Gründungsmitglied des European Consortiums of Innovative Universities (ECIU), einem internationalen Zusammenschluss von jungen und unternehmerischen Universitäten in Europa.

1993

  • Das Konzil wählt Prof. Dr. rer. nat. Hauke Trinks zum zweiten Präsidenten.

1992

  • Die TUHH gründet mit der TUHH-Technologie GmbH ihr erstes Unternehmen. Die Ziele sind effizienter Technologietransfer, konsequente Förderung von Unternehmensgründungen und Entrepreneurship, Weiterbildung und die Entwicklung neuer Ideen im Rahmen eines Think Tanks.

1991

  • Globalhaushalt: Die TUHH verfügt als erste deutsche Hochschule selbst über ihre Personal -und Sachmittel.
  • Die TUHH wird Mitglied in der Deutschen Forschungsgemeinschaft.
  • Das 1.Graduiertenkolleg „Biotechnologie” beginnt die Arbeit.
  • Das Zentrum für Biomechanik wird von der TUHH zusammen mit dem Universitätskrankenhaus Eppendorf, dem Unfallkrankenhaus Boberg sowie weiteren Krankenhäusern gegründet

1990

  • Abschluss des Kooperationsvertrages mit Airbus zur Gründung des Technologiezentrums Finkenwerder und die Einrichtung einer ersten Stiftungsprofessur.

1989

  • Der zweite Sonderforschungsbereich geht an den Start: Reinigung kontaminierter Böden“

1988

  • Der TU-Senat beschließt sechs neue Forschungsschwerpunkte
  • Grundsteinlegung für den dritten Bauabschnitt (Gebäude I und J in der Denickestraße 22)

1983

  • Der Fachbereich Schiffstechnik wird von der Uni Hannover an die TUHH verlagert.

1982

  • Inbetriebnahme des Technikums.
  • Kooperationsvertrag mit dem GKSS-Forschungszentrum in Geesthacht (später HZG - Helmholtz Zentrum Geesthacht)

1979

  • Auf der konstituierenden Sitzung des Gründungssenates werden vom Wissenschaftssenator Hansjörg Sinn die Aufgaben der TUHH beschrieben sowie das Profil "Technik für die Menschen" definiert.

1978

  • Gründung am 22. Mai 1978
  • Gründungspräsident: Prof. Dr. rer. nat. Hans Günter Danielmeyer