Neues vom Hochschulsport der TUHH

Die Gründe, sich für ein Studium an der TUHH zu entscheiden, sind für interessierte junge Menschen ganz eindeutig: Die TUHH läßt in Bezug auf das Fachstudium kaum Wünsche offen. Können Sie sich vorstellen, daß in Zukunft eine solche Entscheidung auch fallen könnte, weil die Sportmöglichkeiten an der TUHH so überzeugend sind, weil es hier wie an kaum einer anderen (Technischen)Universität möglich ist, Freizeit und Studium miteinander zu verquicken und die Anforderungen des Lernens abzumildern?

Noch sind das Träume! Doch die Gebäudeplanungen in Richtung des Nothern Institute of Technologie (NIT) auf dem Gelände der ehemaligen Handelsschule lassen solche Träume in greifbare Nähe rücken. Die Bagger rücken wieder an, da können auch die Sportbegeisterten der Universität wieder hoffen! Eine Erweiterung der Sportanlagen erscheint nicht ausgeschlossen. Was möglich und machbar ist, steht allerdings auf einem ganz anderen Blatt. Doch es wird Zeit, daß sich etwas bewegt: Mittlerweile ist der Hochschulsport mit Aktivitäten, die direkt an der TUHH angeboten werden, räumlich an seine Grenzen gewachsen. Auf jeweils knapp 90 qm Fläche der zwei Sporträume schwitzen ca. 250 TeilnehmerInnen in verschiedenen Sportangeboten. Die Räume sind zu klein für größere Gruppen und der Abend ist zu kurz für mehr Kurse. Aber man kann dieser Situation auch durchaus positive Seiten abgewinnen. Die Gruppengröße dieser Räume ist immer überschaubar, und jede TeilnehmerIn kann individuell betreut werden.

Auch der Fitnessraum platzt aus allen Nähten. Platz für neue Geräte gibt es schon lange nicht mehr, und zu manchen Trainingszeiten wird es an den Geräten auch richtig eng. Das regt die Kommunikation an, denn Absprachen werden notwendig. Der Beliebtheitsgrad der Trainingsgeräte ist dabei ganz unterschiedlich. Die langersehnte Hantelbank wird von der männlichen Sportlern besonders gern genutzt. Die Anforderung an Kraft und Koordination reizen zum Kräftemessen und - verbessern. Die Damen lassen die Hanteln eher links liegen und „rudern” oder treten in die Pedalen. Die Atmosphäre ist locker und sportlich einladend. Studentinnen und Studenten, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter trainieren gemeinsam und ganz ohne Konkurrenzdenken. Trotzdem finden die bescheidenen Sportanlagen der TUHH bislang nur wirklich Interessierte mit ausgeprägten Fähigkeiten im Orientierungslauf. Hinweisschilder und Wegweiser finden sich auch hier, wie überall in der TUHH, eher spärlich. Man muß schon wissen, wo Haus 4 der Kasernenstraße 12 ist, denn die Hausnummer fehlt.

Der Weg zum Hochschulsport führt mittlerweile aber auch über das Internet. Unter diesem Stichwort gelangt die sportbegeisterte SurferIn auch über die Homepage der TUHH zu den Informationen zum Sport. Glück gehabt, denn wer bis dahin das Programmheft des Hochschulsports noch nicht in den Händen hatte, der kann sich hier über das Gesamtprogramm informieren. Über einen Link gibt”s Detailinformationen über die Möglichkeiten sportlichen Treibens an und rund um die TUHH. Ende September beginnt die schriftliche Anmeldung zum Winter-semesterprogramm. Spätestens dann sollte jeder Sportwillige sich über das Kurse, Orte und Zeiten informiert haben, denn wie überall sichert eine frühe Anmeldung einen Kursplatz. Selbstverständlich kann im Sportbüro der TUHH eine Anmeldung zum Gesamtprogramm des Hochschulsports erfolgen. Aber auch das sportliche Angebot direkt an der TUHH kann sich schon sehen lassen wenn man bedenkt, daß an einer Technischen Universität der Sport eigentlich gar nicht vorgesehen ist.

Die TUHH ist ständig dabei sich weiter zu mausern. Die Studierenden und Mitarbeiter der TUHH sind aktiv mit ihrer Lust auf sportliche Aktivitäten daran beteiligt, daß auch der Hochschulsport der Universität bei diesem allgemeinen Aufwärtstrend nicht ausgeschlossen bleibt. Doch es gibt noch viel zu tun, damit die Träume von einem ansprechenden Sportzentrum und guten räumlichen Bedingungen Wirklichkeit werden können. Wenn das geschafft ist, wird die TUHH in ihren Werbe- und Infomaterialien hoffentlich auch mit Stolz neben dem Hinweis auf das Rechenzentrum und die Bibliothek den Hinweis auf den Sport für erwähnenswert halten.

Karin Nentwig