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Löcher in der Stadt

Eva Bauer, Simone Hastenpflug und Julian Petrin haben einen ersten Preis im bundesweit ausgeschriebenen Wettbewerb zum Thema "Löcher in der Stadt" der Klaus-Humpert-Stiftung an der Universität Stuttgart gewonnen. Die drei haben ihr Studienprojekt "Löcher in der Stadt - Ideen für einen vergessenen Stadtraum in Hamburg-Altona" eingesandt, das sie, betreut durch Prof. Helga Fassbinder, im Studiengang Stadtplanung der TUHH erarbeitet haben. An dem Wettbewerb hatten 70 Einsendungen von Studierenden der Architektur und Stadtplanung aus der ganzen Bundesrepublik teilgenommen. Die preisgekrönte Arbeit entwirft ein Leitbild für ein brachfallendes Gleisareal in Hamburg-Altona und skizziert erste Schritte einer möglichen Entwicklung. Ihre Vision für das "Loch in der Stadt" ist ein Volkspark für das 21. Jahrhundert als Initialprojekt, das prozeßhaft schrittweise ausgefüllt werden kann. "Das Erkennen von Potentialen muß nicht gleich mit der Festlegung einer Lösung einhergehen. Schnelligkeit ist nicht immer der beste Weg in Zeiten enger werdender Spielräume und unklarer Rahmenbedingungen. Es geht darum, langfristige, selbsttragende Stadtentwicklung in Gang zu setzen. Dafür können heute die ersten Steine gelegt werden", postulieren die drei Harburger Studierenden.


Abdul Garahi

Im Rahmen der Schlußveranstaltung der Achema, der größten Messe des chemischen Apparatebaus der Welt in Frankfurt, wurde Dipl.-Ing. Abdul Garahi der Dechema- (Deutsche Gesellschaft für Chemisches Apparatewesen, Chemische Technik und Biotechnologie e.V.) Studentenpreis verliehen. Die Dechema ist eine gemeinnützige wissenschaftlich-technische Gesellschaft, die die interdisziplinäre Zusammenarbeit von Ingenieuren und Naturwissenschaftlern fördert.

Der Preis wird jährlich an die zwei Verfahrensingenieure in Deutschland vergeben, die ihr Studium in der kürzesten Zeit mit der Mindestnote "sehr gut" abgeschlossen haben. Abdul Garayhi hat sein Studium in knapp acht Semestern mit der Note "ausgezeichnet" beendet.

Der Preis ist mit rund 3.000 Mark dotiert.


Asta-Rekord-Sport

Studierende der Technischen Universität (TU) Hamburg-Harburg zeigen nicht nur in Lehre und Forschung Spitzenleistungen, sondern haben auch beim sportlichen Wettkampf die Nase vorn. Diese Tatsache wurde beim diesjährigen AStA-Sportfest nachhaltig bestätigt. Immerhin gab es beim Volleyballturnier ein Rekord-Meldeergebnis. 24 Mannschaften lieferten sich einen fairen Kampf um die Plätze auf dem Siegertreppchen. "Diese Zahl wurde in den vergangenen Jahren nicht einmal annähernd errreicht", so Frank Bruns, der AStA-Sportreferent. Austragungsort war auch in diesem Jahr die Sportanlage am Hölscherweg in Marmstorf. Bei sommerlichen Temperaturen wurde das Sportfest seinem Motto "Spiel, Spaß und Musik", durchaus gerecht. Für sportliche Beats sorgte die AStA-Musikanlage und für Erfrischungsgetränke in den Spielpausen war ebenfalls gesorgt.

Ausser beim Volleyballturnier kamen die Studis beim Stockey und Tennis ins Schwitzen. "Organisatorisch war die zeitliche Koordination zwischen Volleyball und Stockeyspielern eine gro§e Herausforderung", berichtet Frank Bruns, der aber, gemeinsam mit seinen AStA-Kollegen, letztendlich alle Schwierigkeiten in den Griff bekam. Den besten Mannschaften winkten ebenso wie den siegreichen Tennisspielern attraktive Preise: Copy-Karten, Kinogutscheine, Sekt, Duschgel und Süßigkeiten gab es für die besten Teilnehmer. Beim Volleyball konnte sich die Mannschaft "6X4" (Martin Schwien, Jana Vorbau, Tanja Dietze, Helge Witt, Mark Kammer, und Jan-Eric Cordes) gegen die Mitstreiter durchsetzen. Beim Stockey- Turnier war gegen "Die alte Garde" (Marcus Lohe, Torben Schliechen, Bülent Bopraktar, Ulla Främke sowie Amrita Kulkarni) kein Kraut gewachsen. Lediglich zwei Studentinnen traten beim Match mit der gelben Filzkugel gegeneinander an: Ulla Främke und Amrita Kulkarni durften sich gemeinam über einen Preis freuen. Der "Boris Becker der TU" wurde Dennis Bludan. Er konnte seine fünf Konkurrenten mit seinem variantenreichen Spiel auf die Plätze verweisen. Anlaß zur Kritik unter den teilnehmenden Studenten bot die Tatsache, daß es für die weniger guten Mannschaften beim Volleyballturnier in diesem Jahr keine Verliererrunde gab.

Dazu Frank Bruns:" Das AStA-Team hat aus den Erfahrungen gelernt und wird sich für das nächste Sportfest am 1. Juli 1998 Lösungsmöglichkeiten für das Problem einfallen lassen".