Profs

Karl Wilhelm Böddeker

Der Hamburger Senat hat auf Vorschlag der Technischen Universität Hamburg-Harburg dem Privatdozenten Dr. Dr. Karl Wilhelm Böddeker (62) die akademische Bezeichnung "Professor" verliehen. Karl Wilhelm Böddeker hat sich durch hervorragende wissenschaftliche Leistungen auf dem Gebiet der Membrantechnik ausgezeichnet. Seit 1990 hält er Vorlesungen an der TUHH. Seine Themen liegen vor allem im Bereich der Meerwasserentsalzung und der Trennung flüssiger Mischungen durch Pervaporation. Karl Wilhelm Böddeker hat Chemie in Göttingen und an der Ohio State University, Ohio, USA, studiert. Nach seiner Promotion war er am Institut für Kernverfahrenstechnik am Kernforschungszentrum in Karlsruhe tätig. Nach seinem Wechsel zur GKSS 1971 war Dr. Böddeker zunächst als Wissenschaftlicher Mitarbeiter tätig, anschließend arbeitete er bis heute als Abteilungsleiter auf den Gebieten der Brack- und Meerwasserentsalzung durch Membrantrennverfahren, Umkehrosmose sowie Elektrodialyse. Dr. Böddeker entwickelte Verfahren, die bis zur Erstellung von Pilotanlagen im In- und Ausland führten. 1979 war Dr. Böddeker zu einem wissenschaftlichen Aufenthalt am Weizmann Institute of Science in Israel. Die Ehrenurkunde wurde durch den Präsidenten der TUHH, Professor Dr. Hauke Trinks, überreicht. Die Laudatio hielt Professor Dr.-Ing. Gerd Brunner, Dekan der Verfahrens- und Chemietechnik.


Otto Lange

Jan ter Haseborg

Prof. Dr.-Ing. Otto Lange ist im April zum Stellvertretenden Vorsitzenden des Deutschen Fakultätentages Elektrotechnik (DFTE) gewählt worden. Gleichzeitig wurd Prof. Jan ter Haseborg Mitglied der Ständigen Kommission des DFTE. Im Jahr 1998 werden die Professoren jeweils für zwei Jahre den Vorsitz im DFTE bzw. in der Ständigen Kommission übernehmen.


Otto von Estorff

Prof. Dr.-Ing. Otto von Estorff hält seit 1.4.97 eine Professur (C3) im Arbeitsbereich "Meerestechnik II - Mechanik" der TUHH. Prof. von Estorff promovierte während einer fünfjährigen wissenschaftlichen Mitarbeit an der Ruhr-Universität Bochum im "Institut für Mechanik" 1986 zum Dr.-Ing. 1988 dozierte Prof. von Estorff am Massachusetts Institute of Technology, Cambridge, für zwölf Monate. 1989 begann Prof. von Estorff als Wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Abteilung "Finite Berechnungsverfahren" der IABGmbH, Ottobrunn, einem technisch-wissenschaftlichen Dienstleistungsunternehmen. Dort wurde er 1992 zum Gruppen- und Projektleiter, 1996 zum Abteilungsleiter im Ressort "Berechnungen". Die Schwerpunkte der Professur von Prof. von Estorff an der TU lauten: Strukturdynamik, Mechanik der Kontinua, Diskretisierungsmethoden (FEM/BEM), Berechnungsverfahren für Fragestellungen der Akustik, Fluid-Struktur-Interaktionen.


Günther Valtinat

an der TUHH seit dem 1. Juli 1985 tätig, beging am 6.08.97 sein 40jähriges Dienstjubiläum. Wir gratulieren.


Rüdiger Bormannn

Zum 1. September 1997 hat Professor Dr. Rüdiger Bormann die Leitung des Arbeitsbereiches 5-06 "Werkstoffphysik und Werkstofftechnologie" übernommen. Eine ausführliche Vorstellung erfolgt im nächsten Heft.


Hansjörg Sinn

Anläßlich der ACHEMA 97 in Frankfurt verlieh die Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) in einer Festsitzung die Hermann-Staudinger-Medaille an Professor Dr. Dr.-Ing.EE.h., Senator a.D. Hansjörg Sinn. Professor Sinn erhielt die Auszeichnung für seine herausragenden Arbeiten in der Grundlagen- und angewandten Forschung, die Basis wurden für neue Technologien und Verfahren, so zur Pyrolyse von Kunststoffen und zur katalytischen Polymerisation von Olefinen.

Die Arbeiten von Professor Sinn haben sehr frühzeitig auf die Bedeutung des Recyclings von Altkunststoffen aufmerksam gemacht und einen effizienten und technisch gangbaren Weg zur Entsorgung polymerer Werkstoffe aufgezeigt. Das von ihm entwicklete Verfahren zur Pyrolyse von Kunststoffen hat in seiner Weiterentwicklung heute großtechnische Reife erlangt.

Über seine Tätigkeit als Forscher und Hochschullehrer hinaus hat er die Belange der Chemie auch in politischer Verantwortung als Wissenschaftssenator in Hamburg und als Mitglied des Wissenschaftsrates der Bundesrepublik Deutschland mit außerordentlichem Engagement und Erfolg vertreten. Professor Sinn war 1978 Gründungspräsident der TUHH.


Heinrich Mecking

Während der Hauptversammlung 1997 der DEUTSCHEN GESELLSCHAFT FÜR MATERIALKUNDE (DGM) wurde Professor Dr.-Ing. Heinrich Mecking die höchste Auszeichnung der DGM, die Heyn-Denkmünze, verliehen. Die Festveranstaltung fand am 20. Mai 97 im Audimax der TU Braunschweig statt.

Geheimrat Emil Heyn war 1919 einer der Gründer der DGM (damals noch Gesellschaft für Metallkunde) und 1919-1922 der erste Vorsitzende der DGM. Die Heyn-Denkmünze wurde 1929 gestiftet.

"Die Heyn-Denkmünze wird verliehen für hervorragende Leistungen auf dem Gebiet der Metallkunde, durch die wesentliche Fortschritte in der Entwicklung der Nichteisenmetalle in wissenschaftlicher, praktischer oder wirtschaftlicher Hinsicht erreicht worden sind" (Zitat aus der Festschrift 75 Jahre DGM", 1994).

Professor Mecking war 1993-1994 Vorsitzender der Gesellschaft. 1978 ist er für seine Arbeiten an der RWTH-Aachen mit der Tamman-Gedenkmünze der DGM ausgezeichnet worden.



Ruf erhalten

Prof. Dr. Theo Wehner nach Zürich

Prof. Dr.-Ing. Michael Eggers nach Bochum

Prof. Dr.-Ing. Detlef Glücklich nach Weimar