Lindwurm, Torte und Co. - Bauabschnitt 4A

Nach knapp drei Jahren Bauzeit ist zu Beginn des Sommersemesters der Vorlesungsbetrieb im neuen Audimax (700 Plätze) aufgenommen. Gleichzeitig wurde das neue Forschungs-und Verwaltungsgebäude bezogen.

Es war ein langer Weg: im Sommer 1996 hatte der Senat der Freien und Hansestadt Hamburg den weiteren Ausbau der TUHH – den sogenannten 4. Bauabschnitt – beschlossen. Diese Entscheidung war eine gute Nachricht, weil diese Entscheidung für Hamburg insgesamt, aber insbesondere für unseren Stadtteil Harburg ein weitreichender wirtschaftlicher Nutzen entstanden ist.


Grundsteinlegung im Mai 1997
(Hajen,l., und Trinks)

Entstanden ist ein Hörsaalgebäude mit zwei Hörsälen (700 und 144 Plätze) und acht Seminarräumen in verschiedenen Größen. Die Hauptnutzfläche beträgt 8.900 qm. Die Gesamtinvestitionskosten betragen voraussichtlich 84 Millionen DM. Finanziert wurde das Bauprojekt zu 50% aus Mitteln des Bundes und zu 50 % aus Landesmitteln. Die Realisierung lag in den Händen des Architekturbüros P + R, Dipl.-Ing. Arendt, Bochè und Krüger. Baubeginn war im Spätsommer 1996, Grundsteinlegung im Mai 1997 und Richtfeier im November 1997. (ih)

Zitat vom 5.5.97 aus der Rede von Senator Hajen:
„Es ist eine besondere Freunde für mich, hier zu Ihnen zu sprechen, denn diese Grundsteinlegung ist die konsequente Fortsetzung des zukunftsorientierten Entwicklungskonzepts für die TUHH, die ich in den letzten Jahren verfolgt habe.” und „Es ist nicht immer leicht, in Zeiten knapper öffentlicher Haushalte Verständnis dafür zu bekommen, daß die TU weiter ausgebaut wird. Aber dies ist eine bewußte Entscheidung zugunsten der Zukunft Hamburgs. Wir brauchen wettbewerbsfähige Produkte und Technologien, um auch in Zukunft hochbezahlte Arbeitsplätze anbieten zu können. Forschung und Entwicklung ist dabei das notwendige Fundament. Die TU ist ein wichtiger Pfeiler, auf dem wir die Brücke ins nächste Jahrhundert bauen.”


Richtfest im November 1997
(Sager und Trinks)

Zitat vom 20.11.97 aus der Rede von Senatorin Sager:
„Die TUHH ist ein herausragendes Beispiel für die notwendige dynamische und realitätsbezogene Entwicklung einer Hochschule – sowohl was ihre thematische Schwerpunktsetzung anbelangt, wie auch hinsichtlich ihrer flexiblen Haushaltsführung. Was letzteres betrifft, ist gerade die beeindruckende Einwerbung von Drittmitteln durch die TU ein Beweis dafür, daß die Leistungen dieser Hochschule auch extern anerkannt werden.”