Guten Morgen, liebe TUHHler und TUHHlerinnen, 

TUHH und Hamburg in den Zeiten von Corona - News und Tipps:

Hamburg, 3. April 2020

Hier geht es zu "das Wichtigste auf einen Blick".

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Ein bisschen Normalität auch in Corona-Zeiten. Das neue spektrum erscheint! 5.000 Hefte sind gedruckt, ausgeliefert und werden – sobald es wieder möglich ist – in den Gebäuden auf dem Campus verteilt. Die Themen: ein Interview mit Vizepräsident Forschung, Andreas Timm-Giel über Interdisziplinarität, ein Projekt über Küstenschutz an der schleswig-holsteinischen Ostseeküste, die abschließende Evaluation des Verkehrsprojekts „Autofreies Ottensen“ und vieles mehr. Ab sofort können Sie die neue Ausgabe online lesen. Entweder über die TUHH-Homepage oder diesen Link.

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Die Hamburg Tourismus GmbH hat das neue Onlineportal #wirstehenzusammen geschaffen. Das Portal zeigt unter anderem an, welche Hotels aktuell noch geöffnet sind. Das gilt etwa für ein Hotel am Holstenkamp in Altona. Allerdings müssen die Gäste nachweisen, dass sie aus einem dringenden Grund ein Hotelbett brauchen, zum Beispiel, wenn sie als Arzt, Lokführer oder Techniker eingesetzt werden, aber keine Bleibe in Hamburg haben. Die Liste der geöffneten Hotels soll in Kürze auch ohne Registrierung zugänglich sein. Sie wird dann auf der Internetseite von Hamburg Tourismus zu finden sein. Außerdem werden gezielt Angebote für Hamburger online gehen, die in Hotels Platz für ein Homeoffice bekommen können.

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Per Podcast auf dem Laufenden bleiben: Der Deutschlandfunk bereitet täglich die Sendung „Forschung aktuell“ auf. Hier erfahren Sie das Neueste aus Naturwissenschaft, Medizin und Technik. Berichte, Reportagen und Interviews aus der Welt der Wissenschaft. Und derzeit gibt es immer Wissenswertes und Wissenschaftliches zum Coronavirus. Bleiben Sie informiert in rund 20 Minuten: überall, wo es Podcasts gibt!

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Museen und sind Theater sind zwar geschlossen, doch auf Kultur müssen Sie trotzdem nicht verzichten. Machen Sie einen digitalen Rundgang in den historischen Museen Hamburgs shmh.de/de/digitalprogramm oder entdecken Sie von zuhause aus die Sterne im Hamburger Planetarium. Weitere Online-Angebote und Ausstellungen finden Sie bei Google Arts & Culture.

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Informationen zum Covid-19 (Coronavirus SARS-CoV-2) und dessen Auswirkungen auf die TUHH

Update: 3. April 2020

Die Technische Universität Hamburg und alle ihre Einrichtungen stellen ab Mittwoch, 18. März 2020, auf einen Basisbetrieb um, um so einen wirkungsvollen Beitrag zur Verlangsamung der Epidemie zu leisten. Das heißt, die TUHH bleibt weiter in Betrieb aber schränkt alle Aktivitäten in Lehre, Forschung und Verwaltung auf ein notwendiges Maß ein.

Der Campus soll nur noch von wenigen Menschen, die systemrelevante Aufgaben haben, unter kontrollierten Bedingungen betreten werden, um den sicheren Betrieb aufrechtzuerhalten. Alle Bereiche der TUHH sind aufgefordert, bis auf Weiteres einen begegnungsfreien Betrieb mit möglichst wenigen persönlichen Kontakten zu organisieren.

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Rückkehrer*innen aus Risikogebieten und Kontaktpersonen von Infizierten dürfen die TUHH nicht betreten und müssen eine 14tägige häusliche Quarantäne einhalten, bevor sie wieder in die TUHH kommen.
  • Homeoffice-Lösungen sind die bevorzugte Arbeitsweise und sind von den Vorgesetzten nach bester Möglichkeit zu realisieren. Es gilt: So viele Mitarbeitende wie notwendig und so wenig wie möglich zur Aufrechterhaltung der minimalen Betriebsfähigkeit.
  • Die Forschungswerkstätten, das Zentrallabor und die Bibliothek sind bis auf Weiteres geschlossen.
  • Veranstaltungen aller Art sind bis auf Weiteres untersagt. Gruppenbildungen sind zu vermeiden, Hygienebestimmungen sind einzuhalten.
  • Es gilt ein generelles Dienstreiseverbot (national und international). Reiseanträge werden nicht mehr genehmigt.
  • Der Mensabetrieb und die Cafés des Studierendenwerks sind bis 30. April 2020 geschlossen. Der Hochschulsport Hamburg schließt vorerst bis einschließlich 19. April 2020. 

Informationen für alle Mitglieder der TUHH

Regelungen für Studierende, Dozent*innen und Mitarbeitende (Update 18.3.2020)
Mensa und Cafés an der TUHH
Der Betrieb der Mensa und der Cafés des Studierendenwerks auf dem Campus ist bis 30. April 2020 vorerst eingestellt

Aktuelle Prüfungen sind abgesagt:
Alle Prüfungen für das laufende Semester sind abgesagt. Die Studierenden werden hierzu gesondert informiert. Auch Promotionsprüfungen sind abzusagen.

Lern- und Poolräume geschlossen:
Die Poolräume des Rechenzentrum werden geschlossen, ebenso die Lernräume in Gebäude A, die Lernräume in der TUB sowie der Betrieb in der TUB. Lerngruppen-Räume sind geschlossen.

Verschiebung des Sommersemesters 2020 :
Das Sommersemester wird verschoben. Beginn der Lehrveranstaltungen wird der 20.4. sein. Das Ende der Vorlesungszeit wird sich entsprechend auf den 28.7.2020 verschieben. Dem entsprechend wird der Prüfungszeitraum ebenfalls verschoben. Die Prüfungen beginnen erst ab dem 29.7. und finden bis zum 9.10.2020 statt. Das bedeutet praktisch, dass die ersten beiden Prüfungswochen des Juli an das Ende der Prüfungszeit angehängt werden.
Absage aller Veranstaltungen mit externer Beteiligung bis auf Weiteres (Update: 13.3.2020)
Diese Regelung gilt ab Montag, den 16. März 2020 bis auf Weiteres. Eine Neuregelung erfolgt ausdrücklich unter der Mitteilung einer neuen Dienstanweisung. Vorläufig werden Raumanmeldungen für Veranstaltungen nicht entgegengenommen.

Für Besprechungen gilt generell, dass eine verantwortliche Prüfung erforderlich ist, ob die Besprechung tatsächlich unbedingt durchgeführt werden muss. Für alle Besprechungen ist zu prüfen, ob sie ersatzweise als digitale Veranstaltungen im Netz angeboten werden können.

Da gemäß den Ausführungen des Robert-Koch Instituts Massenveranstaltungen dazu beitragen können, das Virus schneller zu verbreiten, kann je nach Einzelfall das Absagen, Verschieben oder die Umorganisation von Massenveranstaltungen gerechtfertigt sein, um der vorrangigen Gesundheitssicherheit der Bevölkerung Rechnung zu tragen. (Quelle: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risiko_Grossveranstaltungen.pdf?blob=publicationFile)
Einführung von Homeoffice und Telearbeit für alle Bereiche der TUHH, wo dies möglich ist (Update 13.3.2020)
Der Krisenstab der TUHH hat heute beschlossen, dass ab 16.3.2020 in den Servicebereichen und Instituten in zeitlich abgestuften Phasen Homeoffice sowie Telearbeit ermöglicht wird. Zugänge sowie technische Hinweise zum sicheren Umgang hält das Rechenzentrum bereit, weitere Informationen erhalten Sie von Ihren Vorgesetzten. Die TUHH bleibt arbeits- und funktionsfähig, wird allerdings in einigen Bereichen bei der Umstellung Engpässe nicht umgehen können. Zum Beispiel werden viele analoge Sprechzeiten nicht mehr anzubieten sein. Das Rechenzentrum hat für aktuelle Hinweise zu den IT-Services im Zusammenhang mit den Maßnahmen folgende Webseite eingerichtet: https://www.tuhh.de/rzt/covid-19

Daraus ergeben sich weitere Konsequenzen für die Servicebereiche und für Studierende:

Regelungen für die Servicebereiche der TUHH
Diebstähle von Desinfektionsmitteln und gesundheitsrelevanter Ausrüstung (Update 13.3.2020)
Öffentlich in der TUHH angebotenes Desinfektionsmittel wird in der TUHH immer wieder aus den Spendern entwendet. Gleiches geschieht mit Schutzhandschuhen und Atemschutzmasken in den Laboren. Die Angst vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus darf nicht dazu führen, dass wir vergessen, dass Atem- und Handschutz für die in den Laboren tätigen Menschen unbedingt nötig sind. Die Desinfektionsmittel, welche die TUHH in den Sanitäranlagen und an anderen Stellen zur Nutzung anbietet, sind für alle hier tätigen und lernenden Menschen vorgesehen. Seien Sie verantwortungsvoll, seien Sie kooperativ, arbeiten Sie daran mit, das Virus an seiner Ausbreitung zu hindern! Es ist echter Selbstschutz, wenn Sie anderen Menschen die Möglichkeit erhalten, ihre Hände zu desinfizieren. Es ist Diebstahl, gesundheitsrelevante Ausrüstung zu entwenden und wird in jedem Fall geahndet.
Rückkehrer*innen aus Risikogebieten und Kontaktpersonen von Infizierten (Update 13.3.2020)
Wir möchten an dieser Stelle nochmals daran erinnern, dass Rückkehrer*innen aus Risikogebieten und Kontaktpersonen von Infizierten die TUHH nicht betreten dürfen und eine 14tägige häusliche Quarantäne einhalten müssen, bevor sie wieder in die TUHH kommen. Es gelten weiterhin alle Regelungen, die hierzu bereits veröffentlicht wurden.

Zum aktuellen Zeitpunkt empfiehlt die Gesundheitsbehörde eine freiwillige häusliche Isolation bis 14 Tage nach Ausreise. Idealerweise sollten Sie auch Kontakt mit dem Gesundheitsamt Ihres Bezirkes aufnehmen. Außerhalb der Öffnungszeiten ist ein Kontakt über den zentralen Dienst Altona unter 040 428 11 1775 möglich.

Da es sich bei der gegenwärtigen Situation um höhere Gewalt handelt, liegt es in der Verantwortlichkeit der Vorgesetzten, mit Kolleginnen und Kollegen, die derzeit aus von der Dienstreiseeinschränkung betroffenen Ländern zurückkehren, geeignete Maßnahmen in Fürsorge für die Person selbst und andere zu verabreden, z. B. die Arbeit im Homeoffice.
Wann kann ich aus der Quarantäne?
Bitte informieren Sie sich vorab auf der Seite des Robert Koch Instituts:

Kriterien zur Entlassung aus dem Krankenhaus bzw. aus der häuslichen Isolierung https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Entlassmanagement.html

Informationen für Mitarbeitende

Risikogruppen (Neu 19.3.2020)
Risikopersonen (z.B. Personen mit Lungenerkrankungen, noch andauernden oder gerade abgeschlossenen Krebstherapien, Menschen mit Herzerkrankungen) dürfen nur noch vom Homeoffice aus arbeiten. Die Vorgesetzen haben hierzu entsprechende organisatorische Maßnahmen zu treffen.
Forschende (Neu 19.3.2020)
Experimente und Versuche sind einzustellen. Solche Experimente, Versuche und Sicherungsmaßnahmen, die nicht unmittelbar eingestellt werden können, sind im Notbetrieb geregelt herunterzufahren.

Bestellungen von Gefahrgütern sind untersagt. Andere Bestellungen sind möglichst zu vermeiden. Bitte stellen Sie sicher, dass bereits bestellte Waren angenommen
und fachgerecht gelagert werden.

Das Zentrallabor und die Forschungswerkstätten stellen ab Mittwoch, den 18. März 2020 den Servicebetrieb bis auf Weiteres ein. Neue Aufträge werden nicht mehr angenommen und bestehende Aufträge können nicht mehr bearbeitet werden.

Die Vorgesetzten sind angehalten, den Beschäftigten ein Arbeiten vom Homeoffice zu ermöglichen. Risikopersonen dürfen nur noch vom Homeoffice arbeiten.

Weitere Informationen: Arbeitsstelle AUG – Fragen zur Sicherheit und Gesundheit.
Mitarbeitende der Servicebereiche (Neu 19.3.2020)
Verwaltung und Servicebereiche halten den Betrieb in reduziertem Umfang aufrecht.

Bis zur Wiederaufnahme eines geregelten Betriebs gilt: Homeoffice-Lösungen sind nach Absprache mit den Vorgesetzten bevorzugt zu realisieren. Es gilt: So viele Mitarbeitende wie notwendig und so wenig wie möglich zur Aufrechterhaltung der minimalen Betriebsfähigkeit.

Bei Fragen zum Arbeitsrecht und dienstlichen Angelegenheiten: Personalreferat
Allgemeine Informationen für Mitarbeitende (Neu 27.3.2020)
  • Welche Regelungen gelten aktuell für bereits genehmigten Urlaub?

    Hat der Arbeitgeber den vom Arbeitnehmer beantragten Urlaub einmal genehmigt, so kann keine Seite mehr einseitig an dieser einvernehmlich getroffenen Vereinbarung etwas ändern. Ein einseitiges Rücktrittsrecht vom Urlaub gibt es nicht. Urlaub kann also nur einvernehmlich geändert werden. 

    Zusammengefasst bedeutet das für Sie:
    Pflichten des Arbeitgebers: Haben Sie Urlaub einmal genehmigt, so können Sie Ihren Mitarbeiter grundsätzlich nicht ohne dessen Zustimmung aus dem Urlaub zurückrufen oder den Urlaub noch vor dessen Urlaubsantritt widerrufen.
    Pflichten des Arbeitnehmers: Ist der Urlaub einmal genehmigt, so steht es dem Mitarbeiter in keinem Fall frei, den Urlaub einseitig wieder in Arbeitszeit umzuwandeln. Denn was er in seiner Urlaubszeit „anstellt“, soll und kann dem Arbeitgeber egal sein.

    Der Personalrat ist gem. § 87 (1) Nr. 2 bei der Aufstellung des Urlaubsplans und der Festlegung der zeitlichen Lage des Erholungsurlaubes sowie Ablehnung von Anträgen auf Erholungsurlaub in der Mitbestimmung.
    Vielleicht lassen sich diese Probleme in einem ruhigen Gespräch klären.
    Gerne dürfen Sie sich dazu an den Personalrat wenden, der Ihnen dabei selbstverständlich behilflich ist.

  • Brauche ich als Mitarbeiter*in Passierscheine, wenn ich in die TUHH komme?

    Nein, selbst diejenigen Mitarbeiter*innen die zur "kritischen Infrastruktur" oder zum "systemrelevanten Betrieb" gehören, die also nicht im Home Office arbeiten können, brauchen keine Passierscheine. Die Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation weist darauf hin, dass es einer solchen Anerkennung nicht bedarf, weil die Produktions-, Leistung- und Lieferprozesse nicht gezielt eingeschränkt sind. Es werden deshalb keine derartigen Bescheinigungen ausgestellt.
     Es bedarf insofern auch keiner Berechtigungsscheine für Beschäftigte. Der Weg zur Arbeit und Dienstfahrten sind – soweit die Tätigkeiten nicht als solche ausdrücklich eingeschränkt sind (Gaststätten usw.) – von den aktuellen Beschränkungen ausgenommen.

  • Wie lange dauern Bearbeitungsprozesse im Personalreferat ?

    Bei allen Personalprozessen (Einstellung, Weiterbeschäftigung etc.) derzeit und bis auf Weiteres ist mit längeren Bearbeitungszeiten zu rechnen ist. Neben Prozessverzögerungen durch die Umstellung auf Homeoffice-Arbeitsplätze können mitbestimmungspflichtige Vorgänge seitens des Personalrats nicht mehr im wöchentlichen Rhythmus befasst werden. Dies wirkt sich unmittelbar auf die Vorlaufzeit zur Bearbeitung von Anträgen an das Personalreferat aus.
    Um eine fristgerechte, abschließende Bearbeitung der Anträge sicherzustellen, ist daher teilweise mit einem Vorlauf von bis zu fünf Wochen zu rechnen. Sobald ein Vorgang im Personalrat bei der ersten Befassung vertragt wird, würde allein die Beteiligung des Personalrats knapp vier Wochen in Anspruch nehmen können.
    Bitte kalkulieren Sie bei zukünftigen Anträgen an das Personalreferat dieses Risiko mit ein und berücksichtigen Sie bitte auch die ggf.  längere Bearbeitungsdauer.

FAQs für Lehrende und Mitarbeitende (Update 18.3.2020)
  • Gilt die Absage von Prüfungen auch für Vorträge von Master-, Bachelor-, und Projektarbeiten?
    Ja, alle mündlichen und schriftlichen Prüfungen sind bis auf weiteres abgesagt.
    Ggf. sind Ausnahmen bei den Vorträgen zur Abschlussarbeit und bei Mündlichen Ergänzungsprüfungen möglich, sofern diese Prüfungen nicht in Präsenzform stattfinden, sondern eine individuelle Prüfung z.B. via Skype mit den Prüfern vereinbart werden kann. Näheres auf der Webpage des Rechenzentrums zu Videokonferenz-Einrichtung.
  • Bin ich gezwungen, Prüfungen anzubieten?
    Nein, aber es können im Einvernehmen mit den zu Prüfenden und den Prüfer*innen Prüfungen einvernehmlich vereinbart werden unter größtmöglichem Schutz der Beteiligten, besser aber auf digitalem Weg.
  • Können Abschlussarbeiten verschoben werden?
    Die Abgabefristen von Abschlussarbeiten wurden generell auf den 20.04.2020 verlängert. Sollte der Zeitplan für eine reguläre Abgabe nach dem 20.04.2020 aufgrund der aktuellen Einschränkungen gefährdet sein (z.B. weil vorgesehene Laborarbeiten aktuell nicht durchgeführt werden können) kann - wie in ASPO § 21 (5) vorgesehen - über den Prüfungsausschuss eine Verlängerung der Abgabefrist beantragt werden. Studierende, die vor dem 20.04.2020 abgeben wollen, können ihre Abschlussarbeiten per Post einreichen.
  • Können Fortbildungen weiterhin stattfinden?
    Nein, auch kleinere Fortbildungen sind aufgrund der aktuellen Umstände nicht erlaubt.
  • Wie kann man sich die zeitlich abgestuften Phasen bezüglich Homeoffice und Telearbeit vorstellen?
    Es gilt: So viele Mitarbeitende vor Ort wie notwendig, so wenige wie möglich. Abgestuft heißt, dass nach den Angaben zum Pandemieplan gehandelt werden soll, die entsprechende Liste sollte auch von Ihrem Institut in dieser Woche an Herrn Robbert geschickt worden sein. Näheres regelt Ihre Institutsleitung. Das RZ informiert über die technischen Rahmenbedingungen.
Dienstreiseverbot und Regelungen für Besprechungen und Zusammenkünfte (Update 13.3.2020)
Ab sofort gilt ein generelles Dienstreiseverbot. Reiseanträge werden nicht mehr genehmigt. Alle Dienstreisen (national und international) sind verboten. Die bereits genehmigten Dienstreisen müssen abgesagt werden. Näheres erfahren Mitarbeitende der TUHH über eine gesonderte Dienstanweisung.  Dienstgänge sind bis auf Weiteres so weit wie möglich einzuschränken und darauf zu prüfen, ob diese durch digitale Wege ersetzt werden können. Des Weiteren müssen Besprechungen, Schulungen oder andere interne Zusammenkünfte auf das unabwendbar notwendige Maß reduziert werden.

Wenn Sie bereits eine Reise gebucht haben, prüfen Sie, ob diese storniert werden kann. Setzen Sie sich bezüglich einer ggf. möglichen Erstattung von Kosten mit PV42 oder PV 44 (Abrechnung von Auslandsreisen über internationale Projekte) in Verbindung.
Infrastruktur (Neu 19.3.2020)
Die technische Infrastruktur bleibt in Betrieb und wird der reduzierten Anzahl an Personen, die noch vor Ort arbeiten, angepasst.
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden zur Mithilfe beim Energiesparen aufgefordert, d.h. in nicht genutzten Räumen soll die Heizung herunter geregelt werden und unnötige Verbraucher sollen vom Netz genommen werden.

Zugang zu Gebäuden und Tiefgaragen neu geregelt:
Die Gebäude und Tiefgaragen werden vorerst nicht mehr früh um 6 Uhr geöffnet, sondern bleiben ganztägig geschlossen (abgesehen von den Gebäuden A und O wie auch Harburger Schloßstraße 20). Hierdurch schützen wir die zur Zeit doch sehr unbelebten Gebäude vor unerwünschtem Zutritt. Parken Sie bitte auf unseren oberirdisch zugänglichen Parkplätzen Denickestr. 15 (Gebäude K), Am Schwarzenberg-Campus 1 (Gebäude A), Harburger Schloßstraße 20 und Schloßmühlendamm 30-32.
Wenn Sie einen Gebäudeschlüssel besitzen, so bitten wir Sie herzlich, selbstständig das Gebäude eigenständig zu betreten und hinter Ihnen wieder zu verschließen. Heraus können Sie immer gelangen, da unsere Haupteingangstüren mit sogenannten Panikschlössern ausgestattet sind.  Bitte melden Sie sich in jedem Fall vor Betreten Ihres Arbeitsplatzes in der Pförtnerloge von Gebäude A oder Gebäude O. Diese sind immer mit Personal besetzt. Wir dokumentieren dort zu Ihrer Sicherheit (z.B. Gebäuderäumung im Brandfall) Ihren Namen und Ihren Arbeitsplatz.
Sollten Sie den Gebäudeschlüssel zu Ihrem Arbeitsplatz nicht besitzen, so kommen Sie bitte zur Pförtnerloge in Gebäude A (24/7), in Gebäude O (24/7) oder in der Harburger Schloßstraße 20 (Mo. - Fr. 7 - 15 Uhr). Wir verschaffen Ihnen Zugang zu Ihrem Arbeitsplatz. 

Gebäudebewachung erhöht:

Die Bewachungsfrequenz wird samstags und sonntags auf dem Campusgelände deutlich erhöht.

Postdienstleistungen:
Angesichts der aktuellen Lage wird auch das Gebäudemanagement Maßnahmen für einen personellen Notbetrieb einleiten.
Die Postverteilung und -abholung bei der TUTECH, Blohmstraße 15 und 18, Harburger Schloßstraße 20 und 36, Schloßmühlendamm 30-32, Theodor-York-Straße 8 erfolgt ab dem 19.03. dreimal wöchentlich, nämlich dienstags, mittwochs, freitags.
Die Postverteilung und -abholung im Hein-Sass-Weg 22 und im Neßpriel 5 erfolgt vorerst Montags und Donnerstags.
Die Institute, Referate und Servicebereiche auf dem Campus bitten wir, ihre Ausgangspost zur Poststelle in Geb. J zu bringen und ihre Posteingänge zu holen. Zusätzlich wird Gebäude A aufgrund der anfallenden Postmengen einmal täglich gegen Nachmittag die Pförtnerloge angefahren.
Die Pförtnerloge von Gebäude I bleibt geschlossen. Die Pförtnerlogen von Gebäude H und K werden beschränkt besetzt sein. Wir melden uns bei Ihnen zum Zwecke der Übergabe von eingegangenen Paketen.

WC-Reinigung:
Die WCs an allen Standorten der TUHH werden ab sofort zweimal statt einmal täglich gereinigt.

Desinfektionsmittel:
Die TUHH bietet an den Hauseingängen aller Dienstgebäude eine Möglichkeit zur Desinfektion an. Dort sind Desinfektionsspender angebracht worden.

Weitere Informationen: PV1 Gebäudemanagement

Informationen für Studierende

Generelle Fragen zum Studium (Update 1.4.2020)
  • Wird sich der Vorlesungsstart weiter verschieben?
    Derzeit bereiten wir alles darauf vor zum 20.4.2020 mit dem Online-Unterricht zu beginnen. Der Vorlesungsbetrieb soll dann bis einschließlich 28.7.2020 gehen. Die Dozentinnen und Dozenten wurden befragt, ob und welche Veranstaltungen sie digital anbieten können. Insgesamt geht es gemäß unserer Musterstudiengänge um mindesten 750 Lehrveranstaltungen. Das Rechenzentrum arbeitet mit Hochdruck daran, hier Unterstützung zu geben und vor allem auch die Basis im Bereich Hard- und Software bereitzustellen.
  • Wann entscheidet sich, ob das Semester am aktuell geplanten Termin wirklich losgeht?
    Z.Z. ist der Sachstand, dass wir am 20.4.2020 beginnen werden.
  • Werden die Vorlesungen digital stattfinden?
    Ja, so ist die Planung. Vielleicht gibt es nicht gleich alle Lehrangebote digital. Dann beginnen wir mit dem, was existiert. Dies wird dann vielleicht konzentriert in der 1. Hälfte des Semesters angeboten und die später fertig werdenden Angebote kommen konzentriert in der 2. Hälfte. Wenn es über das Netz jederzeit abrufbar ist, liegt die Zeiteinteilung in der Hand der Studierenden. Wir müssen dabei sehen, was die Infrastruktur an der TUHH aber auch bei den Beteiligten zu Hause hergibt. Es kommt eine Phase flexiblen Lehrens und Lernens auf uns zu.
  • Wird der Semesterbeitrag dadurch auch gekürzt?
    Nein, der Semesterbeitrag wird nicht gekürzt.
  • Wird trotz allem die Immatrikulation für das Sommersemester 2020 durchgeführt?
    Immatrikulationen finden zum jetzigen Stand weiterhin statt.
  • Verlängert sich das laufende Semester (WiSe 19/20)?
    Das Semester endet planmäßig am 31.03.2020. Die Vorlesungszeit des SoSe 2020 beginnt am 20.04.2020, Semesterbeginn bleibt der 01.04.2020.
  • Was passiert, wenn man seine letzte Prüfung im Studium aufgrund der Prüfungsaussetzung nicht absolvieren kann? Muss man sich für das nächste Semester rückmelden? Welches Datum gilt aktuell für Rückmeldungen?
    Rückmeldedatum ist der 31.03.2020. Es gibt also eine Verlängerung der Rückmeldefrist. Die Rückmeldung wird allen Studierenden empfohlen.
  • Gibt es eine Verlängerung der Rückmeldefrist für das SoSe 2020 für diejenigen, die jetzt keinen Abschluss machen können oder deren Klausuren auf einen späteren Zeitpunkt verlegt werden mussten?
    Ja, für diese Gruppe von Studierenden gibt es eine Verlängerung der Rückmeldefrist auf den 31.03.2020.
    Für die Immatrikulation bei erstmaligem Studienbeginn an der TUHH oder nach einer Unterbrechung des Studiums gilt die Immatrikulationsfrist 20.04.2020.
  • Was passiert mit meinem BAföG?
    BAföG-geförderte Studierende in Hamburg erhalten ihre Ausbildungsförderung weiter – unabhängig vom Aufschub des Vorlesungsbetriebes an den Hamburger Hochschulen aufgrund der Ausbreitung des Coronavirus. Nach Erlass des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) wird BAföG-geförderten Studierenden und Schüler*innen auch bei Verzögerung Semesterbeginns, Schließungen von Hochschulen und Schulen oder Einreisesperren in andere Staaten ihre Ausbildungsförderung weitergezahlt.
    Das Studierendenwerk Hamburg bietet seinen Beratungsservice zum BAföG derzeit telefonisch und per Mail an, Kontakte und aktuelle Infos gibt es unter www.studierendenwerk-hamburg.de/studierendenwerk/de/finanzen/aktuelle_infos/.
    Infos des BMBF zum Thema werden auf www.bafög.de bereitgestellt.
  • Weiß man schon, wie das KP2 ablaufen wird?
    Das Konstruktionsprojekt II findet gemäß des Terminplans in Stud.IP statt. Der Ablauf der "themenbezogenen Sprechstunden" und "allgemeinen Fragestunden" sowie aktuelle Informationen werden über Stud.IP bekannt gegeben. Für weitere Fragen wenden Sie sich an das KP II-Team unter kp2(at)tuhh.de.
  • Darf man aktuell das Praktikum auch in mehreren Abschnitten unter 4 Wochen machen?
    Wenn die Praktikumsordnung nichts regelt, ist dies direkt beim Praktikantenamt nachzufragen. Dieses entscheidet über die Anerkennung eines Praktikums.
  • Wie und wann kann man ausgeliehene Bücher abgeben? Fallen Extrakosten durch Mahngebühren an?
    Alle geliehenen Bücher können so lange behalten werden, bis die TU-Bibliothek wieder öffnet. In dieser Zeit fallen keine Mahngebühren oder Extrakosten an.
  • Was muss ich als Student*in tun, wenn ich Kontakt zu Personen hatte, die aus Risikogebieten zurückgekehrt sind?
    Bitte halten Sie bei Kontakt zu Personen aus Risikogebieten (siehe Robert-Koch-Institut), unbedingt eine häusliche Isolation von 14 Tagen ein bevor Sie wieder an die TUHH kommen. 
  • Wie und wann kann man ausgeliehene Bücher abgeben? Fallen Extrakosten durch Mahngebühren an?
    Alle geliehenen Bücher können so lange behalten werden, bis die TU-Bibliothek wieder öffnet. In dieser Zeit fallen keine Mahngebühren oder Extrakosten an.
  • Was muss ich als Student*in tun, wenn ich Kontakt zu Personen hatte, die aus Risikogebieten zurückgekehrt sind?
    Bitte halten Sie bei Kontakt zu Personen aus Risikogebieten (siehe Robert-Koch-Institut), unbedingt eine häusliche Isolation von 14 Tagen ein bevor Sie wieder an die TUHH kommen.

  • Wenn mit den Online Vorlesungen erst am 20.4.2020 angefangen wird, warum bleibt der Semesterbeginn auf den 1.4.2020 geplant?
    Der 1.4.2020 ist und bleibt der Beginn des Sommersemesters. "Nur" der Vorlesungsbetrieb wird nach hinten auf den 20.4.2020 verschoben.
  • Werden die Vorlesungen bis zum 28.7.2020 ohne Veränderung nur in Online angeboten oder kann das anders geregelt werden und wieder an der Uni stattfinden?
    Sobald Präsenzunterricht wieder möglich ist, wird es den Dozentinnen und Dozenten freigestellt weiter online zu unterrichten oder die geplanten Räume der TUHH zu benutzen.

  • Ich studiere Energie und Umwelttechnik und Ich muss eigentlich im kommenden Semester an einem Praktikum (Organische Chemie, an der Uni Hamburg) teilnehmen. Wird das Praktikum dann auch weiter verschoben? Oder wie wird das geregelt?
    An der Uni Hamburg gelten bzgl. der Einschränkungen des Lehrbetriebes weitgehend die gleichen Regelungen wie an der TUHH. Wie und wann die UHH den Lehrbetrieb wieder aufnehmen wird, ist noch nicht bekannt. Wir teilen dies asap mit. 

Fragen zu Tutorinnen/Tutoren und studentischen Hilfskräften etc. (Update 1.4.2020)
  • Ich bin Tutor*in/stud. Hilfskraft. Was passiert mit aktuellen Einstellungen oder aktuellen Verträgen?
    Das Team PV 325 bearbeitet Einstellungsanträge im "Basisbetrieb", d.h. maximal eine/ ein Sachbearbeiter ist vor Ort. Alle Verträge zu den vom Institut angegebenen Terminen sollen gefertigt werden. Die Verträge werden dann per Post mit einem Anschreiben an die von Ihnen im Bewerberbogen hinterlegte Adresse versandt.
    Die Vergütung erhalten Sie für die Vertragslaufzeit, allerdings können wir nicht garantieren, dass alle ihr Geld am letzten Apriltag auf dem Konto haben.Sollten Sie dringend auf das Geld angewiesen sein, dann teilen Sie uns das per mail an folgende Adresse mit: pv325(at)tuhh.de. Wir werden dann so schnell wie möglich einen Abschlag veranlassen.
    Ansonsten erhalten Sie die Vergütung Ende Mai, zusammen mit der Mai-Vergütung (also doppeltes Geld).
    Die Stundenzettel sind nur in soweit auszufüllen, wie auch gearbeitet wird, auch die Home-Office-Zeiten bitte eintragen.
    Fehlende Stunden werden ggfs. im Anschluss an die Vertragslaufzeit zu erbringen sein. Hierzu bitte mit Ihrem Auftraggeber Kontakt aufnehmen. Das Ziel ist, möglichst kulante Lösungen zu finden.
  • Ich bin Tutor*in/stud. Hilfskraft und habe Fragen zum Vertrag oder Nachfragen. Wie kann ich Kontakt aufnehmen mit der Personalstelle?
    PV 325  - Team für stud. Hilfskräfte und Tutoren/Tutorinnen - hat ein Gruppenpostfach für Ihre Mails einrichten lassen. Sie erreichen das Postfach unter: pv325(at)tuhh.de. Hierhin können Sie alle Anfragen richten und Unterlagen einreichen.
  • Bekommen Studentische Hilfskräfte, welche Tutorien betreuen oder in der Verwaltung arbeiten trotz ausfallender Arbeit (keine Tutorien und weniger Aufgaben in der Verwaltung) trotz dessen den gleichen Lohn, den Sie bekommen hätten, wären wir nicht in der Pandemie?
    Ja, wir sind uns bewusst, dass unsere Studierenden auf diese Einkünfte angewiesen sind und uns vertrauen. Darüber hinaus brauchen wir deren Unterstützung hoffentlich bald wieder und wollen Sie halten. Es gibt Überlegungen, ob die studentischen Hilfskräfte und Tutorinnen und Tutoren den Dozentinnen und Dozenten schon in Kürze bei der Erstellung der digitalen Unterrichtsmaterialien und der Durchführung von Online-Lehre unterstützen könnten. Natürlich auf digitalem Kommunikationsweg.
    Zuletzt der Hinweis, das Tutorinnen und Tutoren keine Studentischen Hilfskräfte sind. Diese beiden Gruppen beschäftigter Studierender haben unterschiedliche Aufgaben und Verträge.

  • Darf ich als Werkstudent bis zum 20.4.2020 mehr als 20 Stunden pro Woche arbeiten?
    Diese Frage lässt sich ohne exakte Kenntnis der Hintergründe rechtlich nicht belastbar beantworten. Allgemein läßt sich jedoch folgendes sagen: Entscheidend für eine Ausnahme von der 20-Stunden-Regel , die hier angesprochen wird, ist, dass der zwingende Vorrang des Studiums gegenüber der Tätigkeit eines Werkstudierenden oder eines anderen Jobs gewährleistet ist. Sie könnten daher bis zum 19.4.2020 mehr als 20 Wochenstunden arbeiten. Achten Sie aber unbedingt darauf, dass Sie die Geringfügigkeitsgrenze in Höhe von 450 Euro nicht überschreiten.

Fragen zu Prüfungen (Update 27.3.2020)
  • Finden noch Prüfungen statt?
    Nein, es finden aktuell keine Prüfungen mehr statt – dies gilt sowohl für schriftliche, als auch für mündliche Prüfungen und bis auf weiteres. Ggf. sind Ausnahmen bei den Vorträgen zur Abschlussarbeit und bei Mündlicher Ergänzungsprüfungen möglich, sofern diese Prüfungen nicht in Präsenzform stattfinden, sondern eine individuelle Prüfung z.B. via Skype mit den Prüfern vereinbart werden kann.
  • Wie wahrscheinlich ist es, dass es noch einen Nachschreibetermin geben wird? Wie ist die derzeitige Planung für die ausgefallenen Prüfungen? Gibt es Ersatztermine?
    Die restlichen 56 Prüfungen des WS 2019/2020 werden in der Woche nach Pfingsten nachgeholt (1. bis 6.6.2020). Vermutlich werden zusätzlich zwei Samstage hinzugezogen. Hinter diesen 56 Prüfungen verbergen sich ca. 5400 Prüfungsanmeldungen von ca. 3200 Studierenden. 600 davon haben 2 oder mehr Prüfungen zu absolvieren. Diese Prüfungen müssen überschneidungsfrei geplant werden. Die Vorbereitungen hierzu laufen.
  • Gibt es Ausnahmen, wenn einem nur eine Prüfung fehlt, die abgesagt wurde?
    Nein, bislang gibt es keine allgemeine Regelung. Die Fälle sind individuell zu lösen. Es ist unser aller Ziel pragmatische Lösungen zu finden und Härtefälle zu vermeiden. Wenden Sie sich bitte an das für Sie zuständige Prüfungsamt.
  • Was passiert, wenn man seine letzte Prüfung im Studium aufgrund der Prüfungsaussetzung nicht absolvieren kann? Muss man sich für das nächste Semester rückmelden? Welches Datum gilt aktuell für Rückmeldungen?
    Rückmeldedatum ist der 31.03.2020. Es gibt also eine Verlängerung der Rückmeldefrist. Die Rückmeldung wird allen Studierenden empfohlen.
  • Was ist mit der letzten Prüfung/Studienleistung vor dem Abschluss? Muss man sich hier neu zurückmelden oder gibt es da Ausnahmen via Skype oder ähnliches?
    Sofern es sich bei der letzten Leistung um den Vortrag der Bachelor/Masterarbeit handelt, kann dieser via Skype etc. erfolgen, sofern die Prüfer einverstanden sind.
  • Werden die Klausureinsichten auch verschoben?
    Ja, bis zum 20.4.2020 finden keine Klausureinsichten statt.
  • Werden Klausuren dennoch korrigiert oder wird das bis zum 20. April ausgesetzt?
    Die bisherige Deadline (15.4.2020) für die Noteneingabe durch die Prüfer soll eingehalten werden. Alle Prüfer wurden diesbezüglich informiert.
  • Können Vorträge/Abschlusspräsentationen/Kolloquien für Bachelor-/Masterarbeiten oder auch für Projektarbeiten weiterhin stattfinden?
    In Präsenzform können diese Prüfungsformate nicht stattfinden. Eine individuelle Prüfung, z.B. über Skype o.ä. kann mit den Prüferinnen bzw. Prüfern vereinbart werden.
  • Gilt die Prüfungsaussetzung auch für Prüfungen, die an der Uni Hamburg stattfinden?
    Ja, das gilt auch für die Prüfungen an der UHH. Auch dort gab es ein Rundschreiben an alle Studierenden, dass Prüfungen aller Art dort bis vorerst 20.4.2020 abgesagt sind.
  • Findet das 1. Testat für das KP2 statt?
    Das 1. Testat für das Konstruktionsprojekt II findet nicht statt.

Fragen zu Abschluss-, Promotionsarbeiten (Update 27.3.2020)
  • Können Abgabefristen von Abschlussarbeiten verlängert werden, wenn durch die Schließung von Bibliotheken, CIP-Pools etc. Auswirkungen auf die Qualität der jeweiligen Arbeit abzusehen sind?
    Die Abgabefrist von Abschlussarbeiten verschiebt sich generell auf den 20.04.2020. Wer vor dem 20.04.2020 abgeben will, kann seine Abschlussarbeit per Post einreichen. Im Einzelfall sollten Sie die Beratung durch die Prüferin bzw. den Prüfer einholen.
  • Können noch Experimente im Technikum oder in Laboren durchgeführt werden? Falls nicht: Was passiert wenn dadurch der Zeitplan für Bachelor- oder Masterarbeiten nicht eingehalten werden kann?
    Grundsätzlich sollen zunächst bis zum 20.04.2020 keinerlei Experimente mehr durchgeführt werden. Hierzu ergeht ein Schreiben an die Institutsleitungen. Bitte halten Sie ggf. Rücksprache mit der zuständigen Prüferin bzw. dem zuständigen Prüfer. Sollte der Zeitplan für eine Abgabe nach dem 20.04.2020 aufgrund der aktuellen Einschränkungen gefährdet sein, kann - wie in der ASPO vorgesehen - über den Prüfungsausschuss eine Verlängerung beantragt werden.
  • Mit welchen Auswirkungen muss ich auf den Verlauf meines Promotionsverfahrens rechnen? Ist die postalische Zustellung meiner Unterlagen an die mittlerweile für Publikumsverkehr geschlossene Geschäftsstelle des Promotionsausschusses noch garantiert? Kann eine fristgerechte Einreichung per E-Mail ermöglicht werden? Werden die angesetzten Sitzungen der entsprechenden Gremien stattfinden?
    Momentan wird davon ausgegangen, dass die postalische Zustellung noch funktionieren sollte. Jedoch ist bei der derzeitigen Dynamik der Restriktionen auch mit weiteren Einschränkungen zu rechnen. Deshalb ist es notwendig, dass alle offenen Fragen individuell mit dem jeweiligen Doktorvater bzw. Promotionsausschuss geklärt werden.
  • Kann man im Campus-Shop aktuell noch Abschlussarbeiten drucken lassen?
    Ja, laut Shop-Website aber die  Öffnungszeiten sind verkürzt.

  • Wird es Sprechstunden auf Skype oder einer ähnlichen Plattform geben?
    Dies ist individuell mit den Dozentinnen und Dozenten zu besprechen. Hierzu gibt es keine zentrale Planung.

  • Kann man noch eine studentische Arbeit anmelden (ohne Labor)?
    Ja, dies ist auch weiterhin möglich.

  • Müssen Abschlussarbeiten noch in gebundener Form abgegeben werden?
    Ja, es gilt hier die Regelung in der ASPO.

    Wie verhält es sich mit den Abgabeterminen vor dem 20. April?
    Alle Abgabetermine sind bis zum 20.04.2020 verlängert. Wer will, kann dennoch vorher abgeben, aber nur postalisch. S. FAQs.

  • Können Vorträge/Abschlusspräsentationen/Kolloquien für Bachelor-/Masterarbeiten oder auch für Projektarbeiten weiterhin stattfinden?
    In Präsenzform können diese Prüfungsformate nicht stattfinden. Eine individuelle Prüfung, z.B. über Skype o.ä. kann mit den Prüferinnen bzw. Prüfern vereinbart werden.

  • Was ist mit der letzten Prüfung/Studienleistung vor dem Abschluss? Muss man sich hier neu zurückmelden oder gibt es da Ausnahmen via Skype oder ähnliches?
    Sofern es sich bei der letzten Leistung um den Vortrag der Bachelor/Masterarbeit handelt, kann dieser via Skype etc. erfolgen, sofern die Prüfer einverstanden sind.

Kontaktadressen für abgesagte Prüfungen, Rückmeldungen, Fragen zu Terminen
Die Funktionspostfächer im Bereich SLS sind:
Welche Konsequenzen haben diese Entwicklungen auf einen Auslandsaufenthalt (zum Bsp. im ERASMUS-Programm) von Studierenden? (Update 30.3.2020)
Für unsere outgoing-Studierenden, die sich noch in den Partnerländern befinden, Ihren Aufenthalt abgebrochen haben oder dies noch tun wollen:

Das Auswärtige Amt hat mittlerweile eine weltweite Reisewarnung ausgesprochen, wenn auch v.a. für touristische Reisen. Studierende, die sich im Ausland befinden, sollten bedenken, dass die Zahl der regulären Reiseverbindungen momentan rasch zurückgeht und gleichzeitig die erlassenen Reisebeschränkungen weltweit zunehmen. Bitte prüfen und nutzen Sie die noch bestehenden Rückreisemöglichkeiten nach Deutschland. Tragen Sie sich auf jeden Fall in die Elefand-Liste des Auswärtigen Amtes ein, damit Sie bei Rückholaktionen berücksichtigt werden können (und tragen Sie sich nach Rückkehr bitte auch wieder aus).

Viele unserer Partneruniversitäten, die ebenso wie die TUHH den regulären Vorlesungsbetrieb eingestellt haben, bieten stattdessen online-Kurse an. Als ERASMUS-Student*in kann die Teilnahme an diesen Kursen als Teil des geförderten ERASMUS-Aufenthalts angerechnet werden, unabhängig davon, ob Sie sich in Deutschland oder im Gastland befinden. Sie müssen sich am Ende sowohl die Zeit der physischen Anwesenheit als auch die Zeit des online Studiums bestätigen lassen.

Wenn Sie den Auslandsaufenthalt abbrechen, können Sie trotzdem die volle ursprünglich vorgesehene ERASMUS-Förderung erhalten, wenn Sie durch den Abbruch verursachte Mehrkosten in entsprechender Höhe nachweisen. Die Mindestaufenthaltszeit von 3 Monaten gilt in diesem Fall nicht.

Auch bei Förderung durch den Mobilitätsfonds oder in den DAAD-Programmen PROMOS oder ISAP gibt es Regelungen, wie die Kosten abgefedert werden können.

Für Studierende, die ohne eine Förderung ins Ausland gegangen sind und nun abbruchbedingte hohe Kosten haben, wurde ein Notfonds eingerichtet.

Das International Office entwickelt derzeit noch ein Verfahren, um Ihre Anträge abzuwickeln. Haben Sie deswegen etwas Geduld mit der Antragstellung. Aber sammeln Sie alle Nachweise derer Sie habhaft werden zu Mehrkosten, Aufenthaltszeiten, Uni-Schließungen.

Wenden Sie sich wegen Rückfragen bitte an das International Office. Sie finden die Kontaktdaten der Kolleginnen auf unserer Webseite.

Studierende aus Risikogebieten (Update 4.3.2020)
Die TUHH informiert ihre Studierenden, dass diese nach Rückkehr aus den vom Robert-Koch-Institut festgelegten Risikogebieten für mindestens 14 Tage nicht an die Hochschule zurückkehren sollten. Dabei sollen Fehlzeiten nicht zu Lasten des Studienerfolgs gewertet werden. Hierzu werden die Studierenden gesondert benachrichtigt.

Allgemeine Informationen zu COVID-19

Risikogebiete (Update 3.4.2020)
Risikogebiete sind Gebiete, in denen eine fortgesetzte Übertragung von Mensch zu Mensch ("ongoing community transmission") vermutet werden kann. Um dies festzulegen, verwendet das Robert Koch-Institut verschiedene Kriterien (u.a. Erkrankungshäufigkeit, Dynamik der täglich gemeldeten Fallzahlen, Maßnahmen (z.B. Quarantäne ganzer Städte oder Gebiete), exportierte Fälle in andere Länder/Regionen). Die Situation wird vom Robert Koch Institut jeden Tag neu bewertet, bei Bedarf werden die Risikogebiete angepasst.

Internationale Risikogebiete
  • Ägypten: ganzes Land

  • Frankreich: ganzes Land

  • Iran: ganzes Land

  • Italien: ganzes Land

  • Niederlande: ganzes Land

  • Österreich: ganzes Land

  • Schweiz: ganzes Land

  • Spanien: ganzes Land

  • Südkorea: Daegue und die Provinz Gyeongsangbuk-do (Nord-Gyeongsang)

  • USA: ganzes Land

  • Vereinigtes Königreich Großbritannien und Nordirland: ganzes Land

Die internationalen Risikogebiete wurden zuletzt aktualisiert am 2.4.2020. 

Situation in Deutschland (Update: 3.3.2020)
Inzwischen sind in fast allen Bundesländern Infektionsfälle mit dem neuen Coronavirus (SARS-CoV-2) bestätigt worden. Fallzahlen sind unter https://www.rki.de/covid-19-fallzahlen abrufbar.

Die weltweite Entwicklung dokumentiert in Echtzeit das Johns Hopkins University's Center for Systems Science and Engineering (CSSE) via online GIS dashboard.
Situation in Hamburg (Update: 18.3.2020)
https://www.hamburg.de/grundlagen

Allgemeine Informationen zu verschiedenen Lebensbereichen in Hamburg:
https://www.hamburg.de/coronavirus/
Risikobewertung (Update 17. 3. 2020)
Es handelt sich weltweit und in Deutschland um eine sehr dynamische und ernst zu nehmende Situation. Bei einem Teil der Fälle sind die Krankheitsverläufe schwer, auch tödliche Krankheitsverläufe kommen vor. Die Zahl der Fälle in Deutschland steigt weiter an.

Die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland wird derzeit insgesamt als hoch eingeschätzt. Diese Gefährdung variiert aber von Region zu Region. Die Wahrscheinlichkeit für schwere Krankheitsverläufe nimmt mit zunehmendem Alter und bestehenden Vorerkrankungen zu. Die Belastung des Gesundheitswesens hängt maßgeblich von der regionalen Verbreitung der Infektion, den vorhandenen Kapazitäten und den eingeleiteten Gegenmaßnahmen (Isolierung, Quarantäne, soziale Distanzierung) ab und kann örtlich sehr hoch sein. Diese Einschätzung kann sich kurzfristig durch neue Erkenntnisse ändern.
Wie kann ich mich vor einer Ansteckung schützen?
Um die Ausbreitung respiratorisch übertragbarer Krankheiten zu vermeiden, sollten ganz besonders in Regionen mit Erkrankungsfällen durch das neuartige Coronavirus gute Händehygiene, Husten- und Nies-Etikette sowie Abstand zu Erkrankten gehalten werden. Diese Maßnahmen sind in Anbetracht der Grippewelle aber überall und jederzeit angeraten. (Quelle: Robert Koch Institut)
Informationen über Reisewarnungen
Bitte informieren Sie sich über geltenden Reisewarnungen auf der Seite des Auswärtigen Amts.
Was kann ich tun, wenn ich glaube, die Symptome einer Coronavirus-Infektion zu haben?
Das Bundesministerium für Gesundheit stellt drei Kriterien vor, die Sie im Verdachtsfall überprüfen sollten. Liegen Symptome einer Atemwegsinfektion (z. B. Husten) vor UND waren Sie in den letzten 14 Tagen in einem Risikogebiet ODER liegt ein Kontakt zu einer am Coronavirus (2019-nCoV) erkrankten Person weniger als 14 Tage zurück, DANN wird ein Arztkontakt empfohlen. Gehen Sie dazu nicht selbst in eine Arztpraxis, um im Ernstfall nicht weitere Menschen anzustecken, sondern rufen Sie zunächst dort an (Quelle: Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz):

Hotline für Hamburg: +49 40 428 284 000

Ärztlicher Notdienst: 116 117

Hamburgerinnen und Hamburger mit einschlägigen Symptomen, die in jüngster Zeit in betroffene Gebiete gereist sind oder die Kontakt zu Personen hatten, die infiziert sein können, können sich telefonisch in ihrer Arztpraxis oder unter den oben angegebenen Nummern Rat holen. Die kassenärztliche Vereinigung Hamburgs bereitet gerade vor, dass nach Rücksprache mit dem ärztlichen Notdienst (116117) eine Testung zu Hause erfolgen kann, um weitere Kontakte mit anderen Menschen zu vermeiden.
Wo kann ich Informationen zum Coronavirus erhalten? (Update 4.3.2020)
Der Norddeutsche Rundfunk – NDR – hat eine Liste von Fragen und Antworten zusammengestellt zu den wichtigsten Fragen rund um das Virus https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/Coronavirus-Fragen-und-Antworten,corona100.html

Eine gute Zusammenstellung der bekannten Fakten zum Coronavirus bietet die Webseite des Robert Koch Instituts, zusätzliche Informationen gibt das Merkblatt des Arbeitsmedizinischen Dienstes.

Die Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz (BGV) hat eine Seite mit allen wichtigen Informationen rund um das Thema Coronavirus in Hamburg zusammengestellt. Sie ist ab sofort unter www.hamburg.de/coronavirus abrufbar.

Für Mitarbeitende der TUHH: Spezielle medizinische Fragen beantwortet der Arbeitsmedizinische Dienst unter +49 40 42841 2112. Weitere Fragen zu universitätsspezifischen Regelungen richten Sie bitte an die Stabsstelle AUG.

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